Kurswechsel im virtuellen Raum

Netzpioniere für Bezahlinhalt

Einst kämpften Pirate-Bay-Betreiber Peter Sunde und US-Autor Jaron Lanier für freien Content im Netz. Jetzt propagieren sie die digitale Vergütung. Die Geschichte einer Desillusionierung.

Einst gingen junge Schweden für Ex-Pirat Peter Sunde auf die Straße - als er wegen Illegalem Filesharing vor Gericht stand. Hat Sunde heute die Seiten gewechselt? Bild: ap

Peter Sunde war Pirat. Ein weltweit bekannter Daten-Freibeuter. Sprecher von Pirate Bay, der berühmten Plattform, dank der Filesharer alles fanden, was sie sich kostenlos aus dem Netz saugen wollten. Unerschrocken bot der heute 31-jährige Schwede der mächtigen Unterhaltungslobby die Stirn und wurde so zum Helden der freien Digitalkultur. Heute hat er ein neues Projekt: statt zum digitalen Datenklau anzuregen, kümmert er sich neuerdings darum, wie Künstler über das Netz Geld verdienen...

Wir machen uns jetzt mal die Haltung der porträtierten Netzpioniere zu Eigen und bitten Sie freundlich, falls Sie den ganzen Text lesen wollen, am Freitag die taz im Zeitschriftenhandel zu erwerben - für einen Beitrag von 1,30 Euro. So kann auch die Autorin des Artikels halbwegs angemessen entlohnt werden.

Eine billige Masche? Wenn Sie sich darüber ärgern, dass Ihnen auf diese Weise interessante Inhalte vorenthalten werden, können Sie gerne die Kommentarfunktion benutzen. Aber auch, wenn Sie der Meinung sind, dass Kultur- und Medienschaffende ruhig übers Netz ihr Einkommen sichern sollten, sind sie aufgefordert, diese hier loszuwerden. Ansonsten können Sie am Donnerstag, dem 8. April, bei der "Entscheidung des Tages" (in der rechten Spalte von taz.de) die in ihren Augen richtige Antwort anklicken.

.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Wenn Sie Ihren Kommentar nicht finden, klicken Sie bitte hier.

Ihren Kommentar hier eingeben