Wie „zwischen Hammer und Amboss“ fühlen sich die Menschen in Afghanistan. Sie leiden unter dem Terror von Taliban und Aufständischen.von T. Ruttig / E. Habib
Monatelang hat auch die linke taz jede Berichterstattung über den sich ausbreitenden bewaffneten Volksaufstand der Afghanen gegen die pakistanischen Taliban-Invasoren ihrer interessierten Leserschaft vorenthalten.
Nun berichtet die taz zwar darüber, jedoch in einer dermaßen verzerrten Sichtweise, dass aus den Taliban schon beinahe bemitleidenswerte Opfer gemacht werden, und aus den gegen sie sich erhebenden afghanischen Volksmilizen Kriminelle und Marodeure.
Frei nach dem linken "antiimperialistischen" Motto, dass nunmal nicht sein kann, was nicht sein darf.
Kein Ruhmesblatt für die taz, in Sachen seriöser Journalismus!
03.09.2012 16:35 Uhr
von end.the.occupation:
>> Ich befürchte, die Afghanen werden den ganzen massen(selbst)mörderischen Weg religiösen Irrsinns durchschreiten
Die Afghanen waren schon mal ein bisschen weiter. Fragen Sie Afghanen, die in den 70'ern dort gelebt haben. Dann eilte ihnen jedoch der ach so aufgeklärte Westen zur 'Hilfe', indem er jeden islamistischen Fanatiker bis an die Zähne bewaffnete. Siehe Irak und jetzt Syrien.
Und immer mit dabei die taz, die aus 30 Jahren imperialer Ordnungskriege nichts gelernt hat und zuverlässig immer dieselben Lügen darüber verbreitet.
Merke - niemand möche ewig bei der taz für einen Hungerlohn arbeiten. Da ist eine vorausschauende Anpassung an die zukünftigen Arbeitgeber angebracht, die dazu geführt hat, dass der Wechsel von der TAZ zu Springer heute praktisch reibungslos möglich ist.
03.09.2012 14:01 Uhr
von D.J.:
Ich befürchte, die Afghanen werden den ganzen massen(selbst)mörderischen Weg religiösen Irrsinns durchschreiten müssen, ehe allmählich die Vernunft - vielleicht - eine Chance bekommt. In Deutschland hat es mal 30 Jahre gedauert und einem Drittel der Bevölkerung das Leben gekostet. Der Glaube an einen Rachegott trägt in sich das Potential des Massenmords (auch wenn er keine notwendige Voraussetzung des Massenmords ist). Eigentlich banal. 250 Jahre nach Beginn der Aufklärung in Europa gern verdrängt.
03.09.2012 13:12 Uhr
von Johan Schreuder:
Ohne die story gelesen zu haben, braucht nicht.
Hat ja super geklappt mit der Befreiung! Ist wohl was schief gelaufen mit der BRD am Kundus verteidigen, das ich nicht lache.
Leserkommentare
05.09.2012 00:03 Uhr
von Thomas H:
Monatelang hat auch die linke taz jede Berichterstattung über den sich ausbreitenden bewaffneten Volksaufstand der Afghanen gegen die pakistanischen Taliban-Invasoren ihrer interessierten Leserschaft vorenthalten.
Nun berichtet die taz zwar darüber, jedoch in einer dermaßen verzerrten Sichtweise, dass aus den Taliban schon beinahe bemitleidenswerte Opfer gemacht werden, und aus den gegen sie sich erhebenden afghanischen Volksmilizen Kriminelle und Marodeure.
Frei nach dem linken "antiimperialistischen" Motto, dass nunmal nicht sein kann, was nicht sein darf.
Kein Ruhmesblatt für die taz, in Sachen seriöser Journalismus!
03.09.2012 16:35 Uhr
von end.the.occupation:
>> Ich befürchte, die Afghanen werden den ganzen massen(selbst)mörderischen Weg religiösen Irrsinns durchschreiten
Die Afghanen waren schon mal ein bisschen weiter. Fragen Sie Afghanen, die in den 70'ern dort gelebt haben. Dann eilte ihnen jedoch der ach so aufgeklärte Westen zur 'Hilfe', indem er jeden islamistischen Fanatiker bis an die Zähne bewaffnete. Siehe Irak und jetzt Syrien.
Und immer mit dabei die taz, die aus 30 Jahren imperialer Ordnungskriege nichts gelernt hat und zuverlässig immer dieselben Lügen darüber verbreitet.
Merke - niemand möche ewig bei der taz für einen Hungerlohn arbeiten. Da ist eine vorausschauende Anpassung an die zukünftigen Arbeitgeber angebracht, die dazu geführt hat, dass der Wechsel von der TAZ zu Springer heute praktisch reibungslos möglich ist.
03.09.2012 14:01 Uhr
von D.J.:
Ich befürchte, die Afghanen werden den ganzen massen(selbst)mörderischen Weg religiösen Irrsinns durchschreiten müssen, ehe allmählich die Vernunft - vielleicht - eine Chance bekommt. In Deutschland hat es mal 30 Jahre gedauert und einem Drittel der Bevölkerung das Leben gekostet.
Der Glaube an einen Rachegott trägt in sich das Potential des Massenmords (auch wenn er keine notwendige Voraussetzung des Massenmords ist). Eigentlich banal. 250 Jahre nach Beginn der Aufklärung in Europa gern verdrängt.
03.09.2012 13:12 Uhr
von Johan Schreuder:
Ohne die story gelesen zu haben, braucht nicht.
Hat ja super geklappt mit der Befreiung!
Ist wohl was schief gelaufen mit der BRD am Kundus verteidigen,
das ich nicht lache.