• 25.09.2012

Lebenserwartung und Testosteron

Kastraten leben länger

Einen Vorteil muss die Sache ja haben. Eunuchen haben eine höhere Lebenserwartung. Schuld ist offenbar das männliche Sexualhormon Testosteron – was sonst.

  • 17.02.2013 13:01 Uhr

    von durga:

    ohne testosteron geht´s ja auch nicht.kommt wohl auf dem richtigen spiegel jeweils im mann an.
    http://porst-hamburg.de/spezielle-andrologie/hormonstoerungen-des-mannes/testosteron.html#c120

  • 25.09.2012 19:53 Uhr

    von Rudolf Eglhofer:

    1. Meine über vierzigjährige Lebenserfahrung beweist mir dass ich unsterblich bin.
    2. Kastraten lebten nicht länger, es kam ihnen nur so vor.
    3. Onanieren tötet.
    4. Heute müssen Beamte nicht mehr kastriert werden.

  • 25.09.2012 14:29 Uhr

    von LonelyLakritze:

    lakritz soll angeblich den testosteron-level senken. also leben verlängern durch lakritz essen ?

  • 25.09.2012 14:13 Uhr

    von D.J.:

    Man sollte aber auch darauf hinweisen, dass der Kastrationsvorgang als solcher für einen riesengroßen Teil den Tod bedeutete. Das gilt v.a. für die Vollkastration (Penis und Hoden), die zum Besipiel muslimische Sklavenjäger in Schwarzafrika angewandt haben - bzw. durch eigens mitgeführte Nichtmuslime ausführen ließen, da das islamische Recht Kastration eigentlich nicht erlaubt (dazu u.a. die Studie von Egon Flaig).

  • 25.09.2012 14:04 Uhr

    von Felix:

    Das ist so nicht richtig. Es leben auch Menschen länger, die einen hohen Testoresonspiegel, aber gleichzeitig einen niedrigen Cortisolspiegel haben. Das ist regelmäßig bei Menschen der Fall, die über Macht oder Einfluss verfügen und dementsprechend weniger hart arbeiten müssen und weniger Stress haben.

    Im Übrigen ist es Unsinn, sich nur auf einen einzigen Sachverhalt zu stützen. Der menschliche Organismus ist komplex und es kommt auf das Zusammenspiel aller Komponenten an.

    Eunuchen waren im alten China in der Verwaltung und als Lakeien der Herrscher beschäftigt. Die längere Lebenserwartung resultiert eher daraus, dass sie eine gute Ernährungssituation, gewissen Einfluss und keine harte körperliche Arbeit verrichten mußten.

    In mittelalterlichen Europa waren zuweilen Kastrate als Sänger beliebt. Kinder in Waisenhäusern gab es im Überfluss, da hat man einfach ein paar den Schniegel abgeschnitten. 80% haben das nicht überlebt, aber auf ein paar mehr oder weniger hungrige Mäuler kam es den Menschen in jenen Zeiten nicht an. Tolle Aussicht!

  • 25.09.2012 14:02 Uhr

    von karl:

    Zitat: "... Denn sie führten dort ein privilegiertes Leben und..."

    womit die längere Lebenserwartung geklärt wäre. Soziokulturelles Umfeld und nicht biologische Benachteiligung.

    Einfach mal nach "Klosterstudie" suchen, wenn Männer (Mönche) und Frauen (Nonnen) unter denselben Bedingungen leben, schrumpft die Differenz auf 1-2 Jahre.

    Die Ursache ist dieselbe wie bei Schwarzen in den USA, die eher abnippeln, als auch genauso wie bei Armen: Strukturelle Gewalt.

  • 25.09.2012 13:28 Uhr

    von gustav:

    Es ist schon traurig, wie furchtbar menschenverdummend die TAZ sein kann.

    Aussagen von 81 Eunuchen, die unter massiv
    bevorzugten Lebensumständen lebten,
    aufgrund kaum ernsthafter Ehekrisen, keine kriegerischen
    Kämpfe und schwere Arbeit selbst durchzustehen hatten,dafür aber eine gute
    Ernährung und medizinische Versorgung hatten, werden natürlich wesentlich älter.

    Bevor die taz die männliche Anatomie verdammt und
    Männer zum kollektiven Hodenselbsthass verdammt,
    sollte sie sich erst einmal selbst ihrer
    Verantwortung und einer kritischen Forschungskritik
    unterziehen. Ist jede Forschung statistisch gemessen
    an der Weltbevölkerung und der rassischen
    Genpoolvarianzen überhaupt verallgemeinerbar und
    oder eine völlig, völlig unzureichende Hochrechung?!

    Und noch etwas, warum sollen Rinderbullen ewig leben?
    In der modernen Mast haben sie doch außer der Spermienproduktion, gesundsein und gutaussehen keine
    weitere Funktion. Zum echten Natursprung kommen
    die meisten von denen auch nicht mehr.
    Und die schmalen Hüften und gebrechlichen Kreuze
    der Fehlzuchtkühe lasssen das auch nicht mehr zu.
    Da sieht man, wie schlecht der NC in Tiermedizin
    dem gesunden Menschenverstand tut, denn Übereifer
    vernichtet die Substanz mehr, als das es ihr nutzt.
    Deswegen finde ich Rodeos oder Stierkämpfe
    ungefolterter Stiere gegeneinander sinnvoll,
    um die funktionsfähigen und wehrhaften, virilen
    Haustierrassen weiterhin noch zu erhalten.
    Damit man nicht irgendwann nur noch die
    Industriehochleistungsmaschinenwiederkäuer hat!

  • 25.09.2012 12:59 Uhr

    von Hotel Ostoria:

    War also Johannes Heesters Eunuch?

  • 25.09.2012 12:56 Uhr

    von FMH:

    Das dürfte vielen Haus- und Nutztierbesitzern schon lange klar sein. Das wurde doch nicht wirklich jetzt erst untersucht, oder?

  • 25.09.2012 12:45 Uhr

    von Mann-O-Mann:

    Es gibt aber auch die Sache mit der fast gleichen Lebenserwartung von Nonnen und Mönchen im Kloster (nachzulesen z.B. bei Bönt: Das entehrte Geschlecht). Das würde dafür sprechen, dass die gesellschaftlichen Lebensumstände von Männern in den meisten Gesellschaften einen großen Einfluß haben.

  • 25.09.2012 12:15 Uhr

    von Schläfer:

    Ein durchaus interessanter und informativer Artikel.

    Das dümmliche "- was sonst" hinter Testosteron im Untertitel hättet Ihr Euch sparen können.
    Auch das Bild ist daneben.

    Ich habe schon länger den Eindruck, daß Text und Titel+Bild von unterschiedlichen TAZ-Leuten stammen.
    Stimmt das ?

  • 25.09.2012 11:05 Uhr

    von viccy:

    Rüdiger Dahlke hat darauf schon längere Zeit hingewiesen (bei youtube mal "Schicksalsgesetze" kucken). Man muss nicht jedes Wort von ihm unterschreiben, aber manches liegt einfach auf der Hand. Oder im Schoß. So wie hier.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder