Zwei Menschen wurden bei einem Zwischenfall im elsässischen AKW Fessenheim verletzt. Laut Behörden ist Wasserstoffperoxid-Dampf ausgetreten.

Das AKW Fessenheim direkt am Rhein. Bild: dapd
STRASSBURG afp | Bei einem Zwischenfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze sind am Mittwoch mehrere Menschen verletzt worden.
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Nach Angaben des Akw-Betreibers EDF erlitten zwei Menschen leichte Verbrennungen, die Feuerwehr konnte zunächst keine Angaben zur Zahl der Verletzten machen. Die Präfektur erklärte, es sei zu einem Austritt von Wasserstoffperoxid-Dampf gekommen. „Es ist kein Brand“, sagte ein Sprecher der Präfektur.
Das im Elsass direkt am Rheinkanal an der deutschen Grenze gelegene umstrittene Atomkraftwerk ist seit rund 35 Jahren in Betrieb. Seine beiden Druckwasserreaktoren sind die ältesten noch in Betrieb befindlichen in Frankreich.
Der neu gewählte französische Präsident François Hollande hatte im Wahlkampf die Schließung des Akw Fessenheim bis zum Jahr 2017 angekündigt.
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Leserkommentare
06.09.2012 15:25 | Maik G.
Ja, ja, alles ist nicht so schlimm und es tritt keine Strahlung aus und niemand kommt zu schaden und die Welt ist bunt und ...
06.09.2012 10:16 | leser
Fehler im System. ...
05.09.2012 19:01 | RoseKreuzberg
Zwei Verletzte ? Und fünfzig Feuerwehrleute vor Ort ? Die Fachleute / Betreiber wissen nicht ganz genau, was passiert ist ? ...