Leipzig plant ein Denkmal, das an die "friedliche Revolution" von 1989 erinnert. Doch vielen Bürgern missfällt der Entwurf für das Kunstwerk, den eine Jury prämiert hat.von Marie-Sophie Rudolph
sehr geile idee! hätten sie mal bei dem wettbewerb mitgemacht.
es gibt noch alternativen:
z.B. : "Die Posaune von Leipzig"
http://www.youtube.com/watch?v=y_i3fo2y31M
23.07.2012 09:27 Uhr
von womue:
Warum nicht die Mitglieder des ZK der SED als Gartenzwerge in einem Brunnen, wo ihnen das Wasser immer bis zum Hals steht...
Ist den Sachsen ihr Humor vergangen?
23.07.2012 08:24 Uhr
von auch das noch:
ddr - deutsche(russischer satellit)
demokratische(wie bitte????)
republik(lächerlich)
überall wird die ostzonale terrorgruppe als ddr bezeichnet. weiß ja nicht wo meine ost-mit-zeitgenossen aufgewachesen sind? da wo ich aufgewachsen bin, hieß es bei nicht wenigen kindern z.b.: braune augen, schwarzes haar, ist ein jude, ist doch klar. als 8 jähriger war ich zu tiefst erschrocken, bin ich heute noch. sehr leichtgewichtige, dünne menschen, waren kz-schablonen, umgangssprachlich. wo die kinder und jugendlichen dies nur aufgegriffen haben, in diesem heute gerne als bildungsluxusparadies dargestellten terrorpädogogen-apparat, unter oberster führung von leuten mit psychosen aus flucht, verstecken und auch jahrelangem zuchthaus-aufenthalten.
ich bin dafür als denkmal eine banane und einen videorecorder aufzustellen, weil ich denke, daß dies den eigentlichen grund für die proteste darstellt. der größte teil konnte einfach nicht mithalten beim kampf um stellungen innerhalb des westgeldadels im ostzonalen feudalsystem. die aufstellung von videorekorder und banane würde die situation klar beschreiben, das wäre die darstellung der WAHRHEIT da bin ich mir absolut sicher, da wir aber menschen sind, bleibt die wahrheit wie fast immer, auf der strecke, umgangsprachlich.
ich spreche aus erfahrung, weil ich die ereignisse von 88/89 hautnah miterlebt und gestaltet habe. verbot des sputnik, reaktionen einiger auf die ereignisse in china, kontrolle der wahlauszählung mai 89 usw. es gab so gut wie keinen menschen, der es überhaupt gewagt hätte, wirklich klar die wahrheit zu sagen (flüstern und hinter vor- gehaltener hand schon eher) und zu handeln. es war die nackte angst in diesem terrorregime. oft ist es im nachhinein so, die, wo mensch meinte, woah, der sagt und handelt richtig, waren stasi gesteuert, im's. nicht immer, aber doch viel zu oft, jetzt, mit meinem wissen von 2012 gehört das hier noch mit dazu.
es ist wie mit adolf, wer sein kampf gelesen hatte, wußte schon wohin die reise geht. ulbricht zum start der nächsten staatlichen terrorveranstaltung: es muß aussehen wie demokratie genossen! alles klar, oder? da hab ich noch lange nicht gelebt.
schlußkommentar: die kommunisten konnten im anschluß an die nazimordmaschine nicht wirklich die sau rauslassen. sonst hätten wir hier ereignisse wie unter stalin, mao, polpot usw. gehabt. die lager der sowjetischen besatzung nach 45 waren ja ein hauch davon. so werden dem arbeiterführer thälmann bis heute gedenkstätten gewidmet.
22.07.2012 20:33 Uhr
von Stev:
Leipzig wird ein Denkmal verordnet
„Am Schluss aber hat einer den Hut auf – das ist der Regisseur. Dieser Regisseur ist nun die Stadt Leipzig“ Und den Einwohnern von Leipzig wird damit gesagt , daß sie eben nicht "Leipzig" sind.
Die Auswahl krankt neben des Ausschlusses der Leipziger bei der Entscheidungsfindung (in diversen Umfragen gab es übrigens immer eine Mehrheit dafür, überhaupt kein neues Denkmal aufzustellen, es gibt schon einige), dem vorgesehenen Platz, der keinen Bezug zu 1989 hat und gerade frei war, auch an den ziemlich inspirationslosen Entwürfen. Die konnten durchweg keine Begeisterung auslösen. Gewinnen wird irgendein Mittelmaß. Das wäre dann wiederum passend für die Zeit der Errichtung und das drumherum.
Interessant wäre eine Art Dokumentationswand zu den Leuten, die am 9.10.1989 zu jener Demonstration auf der Straße waren. Über ihre Ziele und Wünsche zu jener Zeit und was aus ihnen (den Personen und den Zielen) wurde. Das wurde mal kurz andiskutiert, war dann aber wohl zu heikel (politisch unerwünscht), da Sachen wie deutsche Einheit und erneute Fremdbestimmung zu jener Zeit noch lange nicht Thema waren.
Leserkommentare
23.07.2012 10:24 Uhr
von manfredo:
@ womue:
sehr geile idee! hätten sie mal bei dem wettbewerb mitgemacht.
es gibt noch alternativen:
z.B. : "Die Posaune von Leipzig"
http://www.youtube.com/watch?v=y_i3fo2y31M
23.07.2012 09:27 Uhr
von womue:
Warum nicht die Mitglieder des ZK der SED als Gartenzwerge in einem Brunnen, wo ihnen das Wasser immer bis zum Hals steht...
Ist den Sachsen ihr Humor vergangen?
23.07.2012 08:24 Uhr
von auch das noch:
ddr - deutsche(russischer satellit)
demokratische(wie bitte????)
republik(lächerlich)
überall wird die ostzonale terrorgruppe
als ddr bezeichnet.
weiß ja nicht wo meine
ost-mit-zeitgenossen aufgewachesen sind?
da wo ich aufgewachsen bin, hieß es bei
nicht wenigen kindern z.b.:
braune augen, schwarzes haar, ist ein jude,
ist doch klar. als 8 jähriger war ich zu
tiefst erschrocken, bin ich heute noch.
sehr leichtgewichtige, dünne menschen,
waren kz-schablonen, umgangssprachlich.
wo die kinder und jugendlichen dies nur
aufgegriffen haben, in diesem heute gerne
als bildungsluxusparadies dargestellten
terrorpädogogen-apparat, unter oberster
führung von leuten mit psychosen aus
flucht, verstecken und auch jahrelangem
zuchthaus-aufenthalten.
ich bin dafür als denkmal eine banane und
einen videorecorder aufzustellen, weil ich
denke, daß dies den eigentlichen grund für
die proteste darstellt. der größte teil
konnte einfach nicht mithalten beim kampf
um stellungen innerhalb des westgeldadels
im ostzonalen feudalsystem.
die aufstellung von videorekorder und banane
würde die situation klar beschreiben,
das wäre die darstellung der WAHRHEIT
da bin ich mir absolut sicher, da wir aber
menschen sind, bleibt die wahrheit wie fast
immer, auf der strecke, umgangsprachlich.
ich spreche aus erfahrung, weil ich die
ereignisse von 88/89 hautnah miterlebt und
gestaltet habe. verbot des sputnik, reaktionen
einiger auf die ereignisse in china,
kontrolle der wahlauszählung mai 89 usw.
es gab so gut wie keinen menschen, der es
überhaupt gewagt hätte, wirklich klar die
wahrheit zu sagen (flüstern und hinter vor-
gehaltener hand schon eher) und zu handeln.
es war die nackte angst in diesem terrorregime.
oft ist es im nachhinein so, die, wo mensch
meinte, woah, der sagt und handelt richtig,
waren stasi gesteuert, im's. nicht immer,
aber doch viel zu oft, jetzt, mit meinem
wissen von 2012 gehört das hier noch mit dazu.
es ist wie mit adolf, wer sein kampf gelesen
hatte, wußte schon wohin die reise geht.
ulbricht zum start der nächsten staatlichen
terrorveranstaltung: es muß aussehen wie
demokratie genossen! alles klar, oder?
da hab ich noch lange nicht gelebt.
schlußkommentar: die kommunisten konnten im
anschluß an die nazimordmaschine nicht wirklich
die sau rauslassen. sonst hätten wir hier
ereignisse wie unter stalin, mao, polpot usw.
gehabt. die lager der sowjetischen besatzung
nach 45 waren ja ein hauch davon.
so werden dem arbeiterführer thälmann bis
heute gedenkstätten gewidmet.
22.07.2012 20:33 Uhr
von Stev:
Leipzig wird ein Denkmal verordnet
„Am Schluss aber hat einer den Hut auf – das ist der Regisseur. Dieser Regisseur ist nun die Stadt Leipzig“
Und den Einwohnern von Leipzig wird damit gesagt , daß sie eben nicht "Leipzig" sind.
Die Auswahl krankt neben des Ausschlusses der Leipziger bei der Entscheidungsfindung (in diversen Umfragen gab es übrigens immer eine Mehrheit dafür, überhaupt kein neues Denkmal aufzustellen, es gibt schon einige), dem vorgesehenen Platz, der keinen Bezug zu 1989 hat und gerade frei war, auch an den ziemlich inspirationslosen Entwürfen. Die konnten durchweg keine Begeisterung auslösen. Gewinnen wird irgendein Mittelmaß. Das wäre dann wiederum passend für die Zeit der Errichtung und das drumherum.
Interessant wäre eine Art Dokumentationswand zu den Leuten, die am 9.10.1989 zu jener Demonstration auf der Straße waren. Über ihre Ziele und Wünsche zu jener Zeit und was aus ihnen (den Personen und den Zielen) wurde. Das wurde mal kurz andiskutiert, war dann aber wohl zu heikel (politisch unerwünscht), da Sachen wie deutsche Einheit und erneute Fremdbestimmung zu jener Zeit noch lange nicht Thema waren.