Landeschef Klaus Lederer wird auf Parteitag wiedergewählt - wenn auch mit mäßigem Ergebnis. Er stimmt seine Partei auf "konsequente Opposition" ein.von Konrad Litschko
Die Linkspartei hat während ihrer 10-jährigen Berliner Regierungszeit in der Koalition mit der SPD keine linke Politik für die finanziell Schwachen gemacht.
Jetzt wäre die Gelegenheit gewesen mit der Wahl einer neuen Person als Landesvorsitzenden einen Richtungswechsel zu beginnen.
Dass die Partei das nicht hingekriegt hat, ist ein Trauerspiel.
Wieso hat die Partei-Linke (welche Personen sind das eigentlich?) noch nicht mal einen Gegenkandidaten zu Lederer aufgestellt?
Mein Interesse an der Linkspartei auf Berliner Landesebene hat sich mit dieser unnötigen personellen kontinuität erledigt. Wer will denn in ein dermaßen öde Partei eintreten?
Was die Linke auf Bundesebene macht ist ja inhaltlich alles richtig. Aber was die Linke auf Berliner Landesebene mit der SPD tatsächlich gemacht hat, war fast alles falsch. Das vergisst man als WählerIn nicht.
Die Linke war unter Lederer gegen das Wassertisch-Volksbegehren zur Offenlegung der Geheimverträge !
Mit der Wasserwerke-Rekommunalisierung gibt es heute immer noch Probleme. Der Wassertisch sammelt Unterschriften:
Wie steht denn die Linkspartei zum aktuellen Nussbaum-Deal, der laut Wassertisch eine weitere Privatisierung bedeuten soll???
Die Linke war gegen Rekommunalisierungen. Sie hat mit der SPD sogar gemeinsam die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften verhökert, was mit zu den heutigen Mietsteigerungen führte. - Die Linke hat unter Lederer egentlich nur Schrott gemacht. Außer dem Feigenblatt des Öffentlichen Beschäftigungssektors.
Und jetzt ist der schon wieder Vorsitzender. Gute Nacht, angepasste Linkspartei.
22.10.2012 13:00 Uhr
von Schneider:
Lederer konnte und kann es nicht. Wolf konnte und kann es nicht. Der zweite Wolf konnte und kann es nicht. Irgendwo muß doch eine fähige Frau oder ein fähiger Mann oder auch eine Doppelspitze zu finden sein?
21.10.2012 20:25 Uhr
von Weinberg:
Mit Lederer an der Spitze hat sich die Linkspartei bekanntlich von dem Edel-Sozi Wowereit stets über den Tisch ziehen lassen.
Das jetzige Wahlergebnis ist als Quittung für Lederer zu werten.
21.10.2012 20:10 Uhr
von Karin:
Jaja, die "Linke" und die Besetzer. In ihrer Regierungszeit war sich diese Partei nicht zu schade, alle möglichen Projekte oder aus Protest besetzte Häuser gewaltsam zu räumen und die "Berliner Linie" konsequent umzusetzen. Jetzt in der Opposition angekrochen zu kommen und Hausbesetzungen zu loben, ist in Sachen Heuchelei wirklich typisch für diese Partei.
Das gilt auch für die angebliche Entdeckung von Rekommunalisierungen als neue Politikform. Solche Initiativen wurden von dieser Partei bis zur letzten Wahl konsequent bekämpft.
Leserkommentare
22.10.2012 18:26 Uhr
von Lara Croft:
Die Linkspartei hat während ihrer 10-jährigen Berliner Regierungszeit in der Koalition mit der SPD keine linke Politik für die finanziell Schwachen gemacht.
Jetzt wäre die Gelegenheit gewesen mit der Wahl einer neuen Person als Landesvorsitzenden einen Richtungswechsel zu beginnen.
Dass die Partei das nicht hingekriegt hat, ist ein Trauerspiel.
Wieso hat die Partei-Linke (welche Personen sind das eigentlich?) noch nicht mal einen Gegenkandidaten zu Lederer aufgestellt?
Mein Interesse an der Linkspartei auf Berliner Landesebene hat sich mit dieser unnötigen personellen kontinuität erledigt. Wer will denn in ein dermaßen öde Partei eintreten?
Was die Linke auf Bundesebene macht ist ja inhaltlich alles richtig. Aber was die Linke auf Berliner Landesebene mit der SPD tatsächlich gemacht hat, war fast alles falsch. Das vergisst man als WählerIn nicht.
Die Linke war unter Lederer gegen das Wassertisch-Volksbegehren zur Offenlegung der Geheimverträge !
Mit der Wasserwerke-Rekommunalisierung gibt es heute immer noch Probleme. Der Wassertisch sammelt Unterschriften:
http://berliner-wassertisch.net/content/kampas/kampas.php
Wie steht denn die Linkspartei zum aktuellen Nussbaum-Deal, der laut Wassertisch eine weitere Privatisierung bedeuten soll???
Die Linke war gegen Rekommunalisierungen. Sie hat mit der SPD sogar gemeinsam die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften verhökert, was mit zu den heutigen Mietsteigerungen führte. - Die Linke hat unter Lederer egentlich nur Schrott gemacht. Außer dem Feigenblatt des Öffentlichen Beschäftigungssektors.
Und jetzt ist der schon wieder Vorsitzender. Gute Nacht, angepasste Linkspartei.
22.10.2012 13:00 Uhr
von Schneider:
Lederer konnte und kann es nicht. Wolf konnte und kann es nicht. Der zweite Wolf konnte und kann es nicht.
Irgendwo muß doch eine fähige Frau oder ein fähiger Mann oder auch eine Doppelspitze zu finden sein?
21.10.2012 20:25 Uhr
von Weinberg:
Mit Lederer an der Spitze hat sich die Linkspartei bekanntlich von dem Edel-Sozi Wowereit stets über den Tisch ziehen lassen.
Das jetzige Wahlergebnis ist als Quittung für Lederer zu werten.
21.10.2012 20:10 Uhr
von Karin:
Jaja, die "Linke" und die Besetzer. In ihrer Regierungszeit war sich diese Partei nicht zu schade, alle möglichen Projekte oder aus Protest besetzte Häuser gewaltsam zu räumen und die "Berliner Linie" konsequent umzusetzen. Jetzt in der Opposition angekrochen zu kommen und Hausbesetzungen zu loben, ist in Sachen Heuchelei wirklich typisch für diese Partei.
Das gilt auch für die angebliche Entdeckung von Rekommunalisierungen als neue Politikform. Solche Initiativen wurden von dieser Partei bis zur letzten Wahl konsequent bekämpft.