Mit polnischen Schlachtern fing es an, mittlerweile setzen auch Ikea und Daimler Billigarbeiter mit Werkverträgen ein. Schluss damit, fordern die Gewerkschaften.von Eva Völpel
Wenn es mit der Beschäftigung von Billigarbeitern so weiter geht, dann wird wahr, was seinerzeit die Briten mit dem Vermerk "Made in Germany" gemeint haben. Das sollte nämlich auf den Unterschied zu in GB hergestellten Waren hinweisen. Das war aber ein Schuß ins englische Knie, weil ziemlich schnell herauskam, dass die deutschen Waren qualitativ besser waren.
23.08.2011 09:09 Uhr
von Farbenseher:
Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Linke die mit Abstand beste Oppositionsarbeit macht.
Eine absolute Schande und vor allem eine unglaubliche Dummheit, dass das weder von den Medien noch vom Wahlvolk goutiert wird.
21.08.2011 17:18 Uhr
von bb1921:
Solange die Arbeitnehmer hier nicht auch in Massen auf die Strasse gehen, sehe ich nicht, wie sich das Dilemma Werkverträge lösen liesse. Die miserablen Arbeitsbedingungen sind politisch von allen Parteien, außer der Linken, erst durch deren Gesetzgebung möglich geworden. Die Gewerkschaften haben sich von Schröder einlullen lassen, statt sich sofort gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen durch z.B. die Deregulierung der Leiharbeit zu wehren. Finnische Arbeitnehmer bestreikten jüngst ihre Firma, um ihre polnischen Kollegen, alle Leiharbeitnehmer, vor ungesetzlichem Lohndumping zu schützen. Erfolgreich. Wir haben zusätzlich noch die Generation Praktika, Freiwilligenarbeit, Hartz IV-Ehrenamtler usw. Alles Arbeit voll lau. Das Gefälligkeits-Gesetz zur Einstellung von Fachkräften aus Drittstaaten war in gefühlten 4 Wochen verabschiedet. Ein Gesetz für einen gesetzlichen Mindestlohn kommt nicht. Da in der BRD keine zahlreichen Demos zu diesen Themen stattfinden, sieht die herrschende Politkerkaste keinen Handlungsbedarf. Es wird Zeit, diesen von uns bezahlten Politikern die Haltung, sie seien gewählt und könnten jetzt vier Jahre lang machen, was sie wollen, auszutreiben. Stuttgart 21 hat gezeigt, dass der Bürger dem Durchregieren einen Riegel vorschieben kann.
20.08.2011 13:01 Uhr
von Rosa_Lux:
Ikea (und H&M) sind Beispiele dafür, wie desaströs unmoralisch sich unternehmerisches Handeln entwickelt hat. Beide Unternehmen zahlen dank ausgeklügelter Unternehmensstrukturen (in Matroschka-Manier) fast keine Steuern, (be-)nutzen aber Infrastruktur und Kaufkraft in den jeweiligen Ländern und konzentrieren den Konsum in ihrem Segment auf sich, so dass ethischer agierende Unternehmen diesem Wettbewerb nicht standhalten können oder auf die gleichen Strategien verfallen. Arbeitsplätze? Ja. Aber überwiegend unsichere Arbeitsverhältnisse - und möglichst Sozialbeitragsfrei. Es liegt in unser aller Hand hier deutlich Position zu beziehen- aber sollte die politisch Verantwortlichen dringend zu wirkungsvollen Gegenstrategien veranlassen!
Aus ästhetischer Sicht vorteilig wäre dann vielleicht auch wieder eine größere Varietät in deutschen Wohnzimmern zu beobachten...
20.08.2011 10:13 Uhr
von Theobald Tiger:
Wieso Bürokratie? Wenn die Betriebsräte erstmal Bescheid wissen, kann man die Daten doch einfach zentral in einem Sklavenwiki sammeln und so den Protest oder Streiks genau da ansetzen, wo es nötig ist.
20.08.2011 09:19 Uhr
von Weiße Rose:
Es ist schier unfassbar wie hier Arbeitnehmerrechte, Steuer -und Sozialkassen ausgehöhlt werden. Wunderbar lässt sich einmal mehr erkennen, wer uns eigentlich regiert. Die großen Kartelle haben fest zugebissen und lassen bestimmt nicht sobald locker. Wen oder was haben die auch zu befürchten? Unsere Opposition etwa?
20.08.2011 07:52 Uhr
von Susi Sorglos:
Wer zu lange pennt rettet nichts mehr.
Die Gewerkschaften haben sich die letzten 20 Jahre mehr um sich selber als um die Mitglieder gekümmert. Jetzt, nachdem es schon lange Sklavenhändler gibt, die zu enormen Gagen aber Spottlöhnen Leiharbeiter vermieten, werden sie wach.
Liebe Gewerkschaften, denkt euch bitte mal ne gute Ausrede aus, die 20 Jahre Betrug an den Mitgliedern glaubwürdig erklärt.
20.08.2011 05:03 Uhr
von yberg:
in den meisten großen unternehmen,die hier benannt werden sitzen arbeitnehmervertreter hälftig im aufsichtsrat und stimmen fleißig sozialabbau,arbeitsplatzverlagerung und sonstigem sozialstandardabbau seit jahren folgsam zu,damit sollten in der republik arbeitsplätze gerettet werden,wie man nun liest,lediglich die löhne wurden gedumpt.und nun beginnt die gewerkschaft nach dem ausverschenken der arbeitnehmerinteressen und dem davonlaufen der mitglieder rumzuhubern.die personalvorstände sind in den meisten großbetrieben von der gewerkschaft vorgeschlagen worden.im übrigen sollte der huber mal nachzählen welche gewerkschaftsmitglieder und vertreter im parlament hartz 4 zugestimmt haben.die sozialpartnerschaft hat sich schon längst für die gewerkschaft in eine komplizenschaft mit den kapitaleignern verflüchtigt. weichgespült und kanzlerinbespaßt wacht huber auf. reichen die mitgliedsbeiträge nicht mehr für sein viertel millionen gehalt und sonstige privilegien.er wird im gegensatz zu arbeitnehmern im alter nicht darben.für seine verdienste kann er sicher sein,dass das eine and andere ar-mandat weiterhin für ihn abfällt.
19.08.2011 19:02 Uhr
von bitte anonym:
Grosskonzerne tun sich auf Langzeit selber weh,denn wo man Wert auf 'Quantitaet' legt, laesst die 'Qualitaet'(der Produkte) oftmals nach. Das sieht man schon an den Wiederhohlten 'Fleisch-recalls', da weniger auf die Qualitaets 'arbeit' geachtet wird welche die Arbeiter vollbringen: da gehts drauf an so viel Tiere zu schlachten und zu verabreiten wie nur in einer Stunde moeglich - ob es unter den Vorgesetzten ' Reinheits' Bestimmungen geschiet, achtet der Quantitaetskonzern kaum mehr
Genauso ist es in anderen Betrieben; zwar wird das Deutsche Auto und die Herstellung immer noch Gross geschrieben und weltweit sehr hoch anerkannt, es kann sich in Kuerze aendern sollten ' Facharbeiter' mit 'Billigarbeitern' ersetzt werden - wenn man dann den Satz hoehrt:" da ist ne Schraube locker' ist es evt. nicht mehr allegorisch gemeint.
Man sieht es doch schon an der Kleidung - jeans sind nicht mehr was sie mal waren( nur als Beispiel) Frueher waren Jeans Farbfest- heute bekommt man blaue Beine wenn man die guten Farben nicht von den schlechten unterscheiden kann - Adlerauge sei Wachsam'
Zwar hat man als Ausrede, oder 'quality-work-cover-up', die falschen Groessen als ' Vanity Groessen' bezeichnet, weil falsche Groessenlabels an Kleidung (wohl ausversehen, nach dem motto' ups') zu finden waren, die qualitaet wird immer schlechter.
Labels welche das Produktionsland besagen, stimmen ja schon lange nicht mehr- man weiss das labels ' made in China, Taiwan, India, nicht immer der wahrheit entsprechen, denn sie wurden Im eigenen Land produziert - man will sich die 'shipping'kosten auch sparen UND keine verantwortung tragen sollten verschiedene Kleidungsstuecke Allergien auf der Haut ausloesen, wegens ' billigfarben. ( Sparen wo's nur geht)- und es auf die Firma irgendwo I'm Hiterland in China, schieben, wo nur ein bruchteil produziert wird (das meiste jedoch in sweatshops vonwelchen nur wenige wissen) Auf langzeit werden sich die Deutschen firmen damit schaden wenn sie das Amerikanische Bild der Grosskonzerne als Vorbild nehmen, aka : milk the cow but don't feed it -
Leserkommentare
11.12.2011 22:01 Uhr
von odranoel-64:
Wenn es mit der Beschäftigung von Billigarbeitern so weiter geht, dann wird wahr, was seinerzeit die Briten mit dem Vermerk "Made in Germany" gemeint haben. Das sollte nämlich auf den Unterschied zu in GB hergestellten Waren hinweisen. Das war aber ein Schuß ins englische Knie, weil ziemlich schnell herauskam, dass die deutschen Waren qualitativ besser waren.
23.08.2011 09:09 Uhr
von Farbenseher:
Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Linke die mit Abstand beste Oppositionsarbeit macht.
Eine absolute Schande und vor allem eine unglaubliche Dummheit, dass das weder von den Medien noch vom Wahlvolk goutiert wird.
21.08.2011 17:18 Uhr
von bb1921:
Solange die Arbeitnehmer hier nicht auch in Massen auf die Strasse gehen, sehe ich nicht, wie sich das Dilemma Werkverträge lösen liesse. Die miserablen Arbeitsbedingungen sind politisch von allen Parteien, außer der Linken, erst durch deren Gesetzgebung möglich geworden. Die Gewerkschaften haben sich von Schröder einlullen lassen, statt sich sofort gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen durch z.B. die Deregulierung der Leiharbeit zu wehren. Finnische Arbeitnehmer bestreikten jüngst ihre Firma, um ihre polnischen Kollegen, alle Leiharbeitnehmer, vor ungesetzlichem Lohndumping zu schützen. Erfolgreich. Wir haben zusätzlich noch die Generation Praktika, Freiwilligenarbeit, Hartz IV-Ehrenamtler usw. Alles Arbeit voll lau. Das Gefälligkeits-Gesetz zur Einstellung von Fachkräften aus Drittstaaten war in gefühlten 4 Wochen verabschiedet. Ein Gesetz für einen gesetzlichen Mindestlohn kommt nicht. Da in der BRD keine zahlreichen Demos zu diesen Themen stattfinden, sieht die herrschende Politkerkaste keinen Handlungsbedarf. Es wird Zeit, diesen von uns bezahlten Politikern die Haltung, sie seien gewählt und könnten jetzt vier Jahre lang machen, was sie wollen, auszutreiben. Stuttgart 21 hat gezeigt, dass der Bürger dem Durchregieren einen Riegel vorschieben kann.
20.08.2011 13:01 Uhr
von Rosa_Lux:
Ikea (und H&M) sind Beispiele dafür, wie desaströs unmoralisch sich unternehmerisches Handeln entwickelt hat.
Beide Unternehmen zahlen dank ausgeklügelter Unternehmensstrukturen (in Matroschka-Manier) fast keine Steuern, (be-)nutzen aber Infrastruktur und Kaufkraft in den jeweiligen Ländern und konzentrieren den Konsum in ihrem Segment auf sich, so dass ethischer agierende Unternehmen diesem Wettbewerb nicht standhalten können oder auf die gleichen Strategien verfallen.
Arbeitsplätze? Ja. Aber überwiegend unsichere Arbeitsverhältnisse - und möglichst Sozialbeitragsfrei.
Es liegt in unser aller Hand hier deutlich Position zu beziehen- aber sollte die politisch Verantwortlichen dringend zu wirkungsvollen Gegenstrategien veranlassen!
Aus ästhetischer Sicht vorteilig wäre dann vielleicht auch wieder eine größere Varietät in deutschen Wohnzimmern zu beobachten...
20.08.2011 10:13 Uhr
von Theobald Tiger:
Wieso Bürokratie? Wenn die Betriebsräte erstmal Bescheid wissen, kann man die Daten doch einfach zentral in einem Sklavenwiki sammeln und so den Protest oder Streiks genau da ansetzen, wo es nötig ist.
20.08.2011 09:19 Uhr
von Weiße Rose:
Es ist schier unfassbar wie hier Arbeitnehmerrechte, Steuer -und Sozialkassen ausgehöhlt werden.
Wunderbar lässt sich einmal mehr erkennen, wer uns eigentlich regiert. Die großen Kartelle haben fest zugebissen und lassen bestimmt nicht sobald locker.
Wen oder was haben die auch zu befürchten? Unsere Opposition etwa?
20.08.2011 07:52 Uhr
von Susi Sorglos:
Wer zu lange pennt rettet nichts mehr.
Die Gewerkschaften haben sich die letzten 20 Jahre mehr um sich selber als um die Mitglieder gekümmert. Jetzt, nachdem es schon lange Sklavenhändler gibt, die zu enormen Gagen aber Spottlöhnen Leiharbeiter vermieten, werden sie wach.
Liebe Gewerkschaften, denkt euch bitte mal ne gute Ausrede aus, die 20 Jahre Betrug an den Mitgliedern glaubwürdig erklärt.
20.08.2011 05:03 Uhr
von yberg:
in den meisten großen unternehmen,die hier benannt werden sitzen arbeitnehmervertreter hälftig im aufsichtsrat und stimmen fleißig sozialabbau,arbeitsplatzverlagerung und sonstigem sozialstandardabbau seit jahren folgsam zu,damit sollten in der republik arbeitsplätze gerettet werden,wie man nun liest,lediglich die löhne wurden gedumpt.und nun beginnt die gewerkschaft nach dem ausverschenken der arbeitnehmerinteressen und dem davonlaufen der mitglieder rumzuhubern.die personalvorstände sind in den meisten großbetrieben von der gewerkschaft vorgeschlagen worden.im übrigen sollte der huber mal nachzählen welche gewerkschaftsmitglieder und vertreter im parlament hartz 4 zugestimmt haben.die sozialpartnerschaft hat sich schon längst für die gewerkschaft in eine komplizenschaft mit den kapitaleignern verflüchtigt.
weichgespült und kanzlerinbespaßt wacht huber auf. reichen die mitgliedsbeiträge nicht mehr für sein viertel millionen gehalt und sonstige privilegien.er wird im gegensatz zu arbeitnehmern im alter nicht darben.für seine verdienste kann er sicher sein,dass das eine and andere ar-mandat weiterhin für ihn abfällt.
19.08.2011 19:02 Uhr
von bitte anonym:
Grosskonzerne tun sich auf Langzeit selber weh,denn wo man Wert auf 'Quantitaet' legt, laesst die 'Qualitaet'(der Produkte) oftmals nach.
Das sieht man schon an den Wiederhohlten 'Fleisch-recalls', da weniger auf die Qualitaets 'arbeit' geachtet wird welche die Arbeiter vollbringen: da gehts drauf an so viel Tiere zu schlachten und zu verabreiten wie nur in einer Stunde moeglich - ob es unter den Vorgesetzten ' Reinheits' Bestimmungen geschiet, achtet der Quantitaetskonzern kaum mehr
Genauso ist es in anderen Betrieben; zwar wird das Deutsche Auto und die Herstellung immer noch Gross geschrieben und weltweit sehr hoch anerkannt, es kann sich in Kuerze aendern sollten ' Facharbeiter' mit 'Billigarbeitern' ersetzt werden - wenn man dann den Satz hoehrt:" da ist ne Schraube locker' ist es evt. nicht mehr allegorisch gemeint.
Man sieht es doch schon an der Kleidung - jeans sind nicht mehr was sie mal waren( nur als Beispiel)
Frueher waren Jeans Farbfest- heute bekommt man blaue Beine wenn man die guten Farben nicht von den schlechten unterscheiden kann - Adlerauge sei Wachsam'
Zwar hat man als Ausrede, oder 'quality-work-cover-up', die falschen Groessen als ' Vanity Groessen' bezeichnet, weil falsche Groessenlabels an Kleidung (wohl ausversehen, nach dem motto' ups') zu finden waren, die qualitaet wird immer schlechter.
Labels welche das Produktionsland besagen, stimmen ja schon lange nicht mehr- man weiss das labels ' made in China, Taiwan, India, nicht immer der wahrheit entsprechen, denn sie wurden Im eigenen Land produziert - man will sich die 'shipping'kosten auch sparen UND keine verantwortung tragen sollten verschiedene Kleidungsstuecke Allergien auf der Haut ausloesen, wegens ' billigfarben. ( Sparen wo's nur geht)- und es auf die Firma irgendwo I'm Hiterland in China, schieben, wo nur ein bruchteil produziert wird (das meiste jedoch in sweatshops vonwelchen nur wenige wissen)
Auf langzeit werden sich die Deutschen firmen damit schaden wenn sie das Amerikanische Bild der Grosskonzerne als Vorbild nehmen, aka : milk the cow but don't feed it -