Luftangriff in Kunduz
Ermittlungen können starten
Ein Untersuchungsausschuss soll sich mit dem Luftangriff in Kundus beschäftigen. Für die Ermittlungen gegen Oberst Georg Klein ist endlich der Bericht der Feldjäger eingetroffen.von U. Winkelmann & C. Rath
Leserkommentare
11.02.2011 18:04 Uhr
von Raoul:
Wenn hier und anderswo versucht wird, den Oberst Klein zu exkulpieren, dann hat dies ein besonderes "Gschmäckle". Vermutlich soll die Justiz und allem die Öffentlichkeit im Vorfeld beeinflusst werden.
Klein hat entschieden und befohlen. Mehr als 140 Menschen (darunter selbstverständlich auch Terroristen) haben bei dem Angriff ihr Leben verloren.
Eine saubere Aufarbeitung im Bundestags-untersuchungsauschuss und durch die Justiz ist notwendig. In einer Demokratie darf nichts vertuscht werden. Ganz gleich, ob es einer Regierung, der Bundeswehr oder "interessierten" Kreisen passt oder nicht.
11.02.2011 18:03 Uhr
von audio001:
Das ganze Verhalten der Verantwortlichen war und ist nicht plausibel! Selbst wenn (schlimm genug) durch eine vermutlich unangemessene fahrlässige Befehlsgebung eines Offiziers vor Ort, Zivilisten zu Schaden gekommen sind, hätte es für die Verantwortlichen doch keinen plausiblen Grund gegeben zu versuchen dieses zu verschleiern!?
Warum sollten die Verantwortlichen in Bundeswehr oder Bundesverteidigungsministerium ein mögliches Fehlverhalten eines Offiziers vor Ort decken wollen?
Für mich persönlich bekäme - wenn überhaupt - das Ganze nur einen Sinn, wenn in der Zeit vor dem Angriff bereits eine Informationslage gegenüber dem Einsatzführungskommando bzw. dem Bundesverteidigungsministerium (oder wem auch immer?) bestanden hätte, aus der man in der Öffentlichkeit den Schluss hätte ziehen können, dass es möglicherweise eine Einflussnahme auf die Geschehnisse sprich Befehlsgebung vor Ort gegeben haben könnte!?
Anders formuliert: Könnte es sein, dass sich der verantwortliche Offizier vor Ort für das „go“ des Luftangriffs, an anderer Stelle rückversichert hatte?
Und offensichtlich haben sich diese Stunden vor dem Luftangriff (22.00 bis 1.30 Uhr), aus Sicht der Geschehnisse im Einsatzführungskommando bzw. dem Bundesverteidigungsministerium, bislang einer abschließenden Bewertung entzogen!- Insoweit ist auch diese Fragestellung abschließend im Untersuchungsausschuss zu klären!
03.12.2009 10:08 Uhr
von Raoul :
Wenn hier und anderswo versucht wird, den Oberst Klein zu exkulpieren, dann hat dies ein besonderes "Gschmäckle". Vermutlich soll die Justiz und allem die Öffentlichkeit im Vorfeld beeinflusst werden.
Klein hat entschieden und befohlen. Mehr als 140 Menschen (darunter selbstverständlich auch Terroristen) haben bei dem Angriff ihr Leben verloren.
Eine saubere Aufarbeitung im Bundestags-untersuchungsauschuss und durch die Justiz ist notwendig. In einer Demokratie darf nichts vertuscht werden. Ganz gleich, ob es einer Regierung, der Bundeswehr oder "interessierten" Kreisen passt oder nicht.
03.12.2009 08:06 Uhr
von vic:
Nicht zu fassen wie hier von allen Seiten kreative Wortklauberei betrieben wird, nur um Klein und die Merkel-Regierung sauber aus dem Desaster zu retten.
Die zivile Staatsanwaltschaft windet sich wie ein Aal, und jeder Parlamentarische Untersuchungsausschuss war bislang vor allem ein Parlamentarischer Vertuschungsausschuss.
03.12.2009 07:30 Uhr
von audio001:
Das ganze Verhalten der Verantwortlichen war und ist nicht plausibel! Selbst wenn (schlimm genug) durch eine vermutlich unangemessene fahrlässige Befehlsgebung eines Offiziers vor Ort, Zivilisten zu Schaden gekommen sind, hätte es für die Verantwortlichen doch keinen plausiblen Grund gegeben zu versuchen dieses zu verschleiern!?
Warum sollten die Verantwortlichen in Bundeswehr oder Bundesverteidigungsministerium ein mögliches Fehlverhalten eines Offiziers vor Ort decken wollen?
Für mich persönlich bekäme - wenn überhaupt - das Ganze nur einen Sinn, wenn in der Zeit vor dem Angriff bereits eine Informationslage gegenüber dem Einsatzführungskommando bzw. dem Bundesverteidigungsministerium (oder wem auch immer?) bestanden hätte, aus der man in der Öffentlichkeit den Schluss hätte ziehen können, dass es möglicherweise eine Einflussnahme auf die Geschehnisse sprich Befehlsgebung vor Ort gegeben haben könnte!?
Anders formuliert: Könnte es sein, dass sich der verantwortliche Offizier vor Ort für das „go“ des Luftangriffs, an anderer Stelle rückversichert hatte?
Und offensichtlich haben sich diese Stunden vor dem Luftangriff (22.00 bis 1.30 Uhr), aus Sicht der Geschehnisse im Einsatzführungskommando bzw. dem Bundesverteidigungsministerium, bislang einer abschließenden Bewertung entzogen!- Insoweit ist auch diese Fragestellung abschließend im Untersuchungsausschuss zu klären!