Myanmar (Birma)

Literatur zum Einlesen

Artikel, Bücher und Weblinks zur Reise nach Myanmar

Werbeschilder auf dem Campus der Universität Yangon Bild: Sven Hansen

Artikel und Analysen

Konstantin Bärwaldt: Mehr Demokratie in Myanmar wagen: Herausforderungen für die Regierung unter Aung San Suu Kyi. Mai 2016, 16 Seiten. Bestandsaufnahme des Büroleiters der Friedrich-Ebert-Stiftung in Yangon direkt nach dem Machtwechsel.

Felix Heiduk: Myanmar: Trotz Wahlen bleibt der Übergang zur Demokratie beschwerlich. Berlin Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin, 9.11.2015, 4 Seiten. Analyse des Myanmar-Experten der Stiftung Wissenschaft und Politik zum Wahlausgang und seinen Folgen.

Verena Hölzl: Das Gesicht der Demokratie. Aung San Suu Kyi hat es geschafft. Ihre Partei wird das Land künftig regieren, taz vom 14./15. November 2015. Bericht der taz-Korrespondentin über den Ausgang der ersten demokratischen Wahl nach dem Ende der direkten Miitärherrschaft.

Sven Hansen: Mit Witz, Charme und Schnauzer. Birmas heimliche Kömodianten, taz vom 11. März 2004 (als pdf). Bericht über die politische Geschichte der Moustache Brothers in Mandalay und die kontroverse Frage eines Tourismusboykotts. Ein Besuch der Moustache Brothers steht in Mandalay auf dem Programm der Reise.

Sven Hansen: Positives Karma. Bestattung als sozialer Protest, taz vom 12. September 2014.  Bericht über die Free Funeral Service Society (FFSS),  eine der einflussreichsten zivilgesellschaftlichen Organisationen des Landes. Ein Besuch der FFSS steht in Yangon auf dem Programm der Reise.

Sven Hansen: Myanmars ausgebremste Lady. Das Militär bestimmt weiterhin Tempo und Ausmaß der Reformen, in: ipg-Journal, 19.9.2014 Momentaufnahme und Analyse der politischen Transformation im Jahr 2014.

Jasmin Lorch/Kristina Roepstorff: Myanmars Friedensprozess. Die Bedeutung förderaler Reformen und eines inklusiven Nationalen Dialogs, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin Juli 2013, 8 Seiten. Die Autorinenn sehen ethnische Konflikte und anti-muslimische Unruhen als größte Hindernisse für die 2011 eingeleitete Demokratisierung und wirtschaftliche Entwicklung und machen Vorschläge, wie Europa einen wirklichen Friedensprozess unterstützen kann.

Sachbücher

Ute Köster/Phuong Le Trong/Christina Grein (Hg.): Handbuch Myanmar. Gesellschaft. Politik. Wirtschaft. Kultur. Entwicklung. Horlemann Verlag, 2. Aufl. 2015, Angermünde, 498 Seiten. Umfassendes Standard- und Nachschlagewerk von Autoren aus dem Umfeld der Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus (Köln), der Kooperationspartnerin der taz-Reise in Myanmars Zivilgesellschaft.

Andreas Lorenz: Aung San Suu Kyi: Ein Leben für die Freiheit. Verlag C.H.Beck, München 2015, 336 Seiten. Gut lesbares kritisches Portrait von Myanmars Freiheitsikone vom früheren Asien-Korrespondenten des Spiegels und heutigen Kuratoriumsmitglieds der taz-Panterstiftung.

Rodion Ebbinghausen/Hans-Bernd Zöllner: Aung San Suu Kyi: Die Tochter. Eine politische Biographie. Horlemann-Verlag, Angermünde 2015, 256 Seiten.

Hans-Bernd Zöllner: Von Birma nach Myanmar. Ein Zeit-Reise-Führer 1984 bis 2013, Abera-Verlag Hamburg 2014, 292 Seiten. Der Lehrbeauftrage für Südostasienstudien reflektiert die Entwicklung des Landes in den letzten drei Dekaden, die er dort selbst persönlich begleitet hat.

Hans-Bernd Zöllner: Weder Safran noch Revolution: Eine kommentierte Chronologie der Demonstrationen von Mönchen in Myanmar/Birma im September 2007. Abera-Verlag Hamburg 2008, 94 Seiten. Kritische Analyse des als Safranrevolution bezeichneten Mönchsaufstands 2007 und ihrer Hintergründe.

Klemens Ludwig: Birma. Beck'schr Reihe Länder, Verlag C.H.Beck, 2. Aufl. München 2009, 176 Seiten. Gute Einführung in Politik und Gesellschaft, allerdings inzwischen etwas veraltet.

Udo Schmidt/Christoph Hein: Reportage Burma/Myanmar: Die Zukunft hat begonnen. Picus Verlang Wien, Juli 2016, 132 Seiten. Die Korrespondenten der ARD und FAZ berichten mit Reportagen vom Wandel des Landes.

Belletristik

Amitav Gosh: Der Glaspalast. Karl Blessing Verlag, München 2001, 624 Seiten. Großer historischer Roman, der im Burma der Kolonialzeit spielt.

Daniel Mason: Der Klavierstimmer Ihrer Majestät. Karl Blessing Verlag, München 2003. Historischer Roman aus der britischen Kolonialzeit.

George Orwell: Tage in Burma. Diogenes Verlag, Zürich 2003, 336 Seiten. Kolonialismuskritische Novelle des berühmten Autors, der in den 1920er Jahren als britischer Polizist in dem damals zu Britisch-Indien gehörenden Burma arbeitete.

Jan-Philipp Sendker: Das Herzenhören. Goldmann Taschenbuch, München 2003, 288 Seiten. Außergewöhnliche Liebesgeschichte mit Protagonisten aus Kalaw im Shan-Staat.

Amy Tan: Der Geist der Madame Chen. Goldmann Taschenbuch, München 2008, 576 Seiten. Roman über die Reise einer Gruppe mit dem Geist einer Toten in Birmas Dschungel.

Film

The Lady (Frankreich/Großbritannien 2011). Regie: Luc Besson. Spielfilm über Stationen des Lebens von Aung San Suu Kyi mit Michelle Yeoh in der Hauptrolle.