Ein Nazi mit Verbindungen zum NSU war jahrelang Spitzel des Verfassungsschutzes. Thomas R. lieferte auch Informationen aus dem Ku-Klux-Klan.von Sebastian Erb
Die taz ist ein wenig zu lieb, warum diese Verfassungsschutzchefs wirklich zurück treten, werden wir nicht erfahren, weil diese Behörden davon leben, dass sie intrasparent sind.
Und das scheint ja auch bei diesem V-Mann wieder das gängigste Merkmal zu sein. Ob auch seine Spitzelhonorare die Sammelbüche für das NSU-Trio fand?
Man muss es eben so sehen: Diese Drei waren der Szene heilig, es gab sogar ein Song für sie. Und sie sind niemals festgenommen worden, sondern waren gerade als NSU frei in ihrem Handeln. Und das Gerücht, sie seien vom Staat selber gedeckt gewesen, kam von der Polizei aus Thüringen, nicht von der Antifa oder linken Politikern oder Kommentatoren auf der taz-Seite.
Aber: Das wird auch nicht der letzte V-Mann mit Connections zur NSU bleiben. Interessant wird es aber, wenn man erfahren würde, welche Verfassungsschutzmitarbeiter wegen rechtslastiger Einstellung versetzt wurden (rauschmeißen tun sie niemanden, egal unter welchem Verdacht diese Leute stehen). Aber da kommt dann die Intransparenz und Schutz etc. zum Vorschein. Dass es um Mord geht, spielt für diese Behörden eben keine Rolle.
20.09.2012 07:24 Uhr
von tim:
wieso spricht die presse eigentlich immer noch so inflationär von "pannen"?
20.09.2012 07:18 Uhr
von vic:
Vielleicht war "HJ Tommi" aber auch Spitzel der Neonazis beim Verfassungsschutz. Man weiß es nicht...
19.09.2012 22:38 Uhr
von Arne:
Alle V-Leute abziehen! Unverschämtheit, dass dieses System (immernoch) existiert. Da bespitzeln sich die Informanten gegenseitig, Verbrechen werden geplant und ausgeführt.
( Und laut spiegel.de betreibt Thomas R. eine in den USA registrierte Seite. Mit whois.com bekommt so jeder den Klarnamen raus.)
Leserkommentare
20.09.2012 11:11 Uhr
von Mike:
Die taz ist ein wenig zu lieb, warum diese Verfassungsschutzchefs wirklich zurück treten, werden wir nicht erfahren, weil diese Behörden davon leben, dass sie intrasparent sind.
Und das scheint ja auch bei diesem V-Mann wieder das gängigste Merkmal zu sein. Ob auch seine Spitzelhonorare die Sammelbüche für das NSU-Trio fand?
Man muss es eben so sehen: Diese Drei waren der Szene heilig, es gab sogar ein Song für sie. Und sie sind niemals festgenommen worden, sondern waren gerade als NSU frei in ihrem Handeln. Und das Gerücht, sie seien vom Staat selber gedeckt gewesen, kam von der Polizei aus Thüringen, nicht von der Antifa oder linken Politikern oder Kommentatoren auf der taz-Seite.
Aber: Das wird auch nicht der letzte V-Mann mit Connections zur NSU bleiben. Interessant wird es aber, wenn man erfahren würde, welche Verfassungsschutzmitarbeiter wegen rechtslastiger Einstellung versetzt wurden (rauschmeißen tun sie niemanden, egal unter welchem Verdacht diese Leute stehen). Aber da kommt dann die Intransparenz und Schutz etc. zum Vorschein. Dass es um Mord geht, spielt für diese Behörden eben keine Rolle.
20.09.2012 07:24 Uhr
von tim:
wieso spricht die presse eigentlich immer noch so inflationär von "pannen"?
20.09.2012 07:18 Uhr
von vic:
Vielleicht war "HJ Tommi" aber auch Spitzel der Neonazis beim Verfassungsschutz. Man weiß es nicht...
19.09.2012 22:38 Uhr
von Arne:
Alle V-Leute abziehen!
Unverschämtheit, dass dieses System (immernoch) existiert.
Da bespitzeln sich die Informanten gegenseitig, Verbrechen werden geplant und ausgeführt.
( Und laut spiegel.de betreibt Thomas R. eine in den USA registrierte Seite.
Mit whois.com bekommt so jeder den Klarnamen raus.)