• 24.06.2012

Nazis bei der EM

Arsch-Rot-Gold

Entspannter Partypatriotismus sieht anders aus. Deutsche Rechtsextremisten schreien nach dem Spiel gegen Griechenland ihre Parolen – nicht zum ersten Mal.von Markus Völker

  • 28.06.2012 16:00 Uhr

    von Jörg Friedrich:

    Die Überschrift zeugt von mangelndem Geschichtswissen. Schwarz-Rot-Gold sind die Farben der Freiheit und des demokratischen Aufbruchs, das Kaiserreich und die Nazis haben diese Farben bekämpft und verunglimpft. Man sollte nicht so geschichtsvergessen sein und diese Symbole leichtfertig den Neonazis überlassen, im Gegenteil, sie stehen für ein demokratisches Deutschland - deshalb sind sie auch sehr gut geeignet, einen entspannten Patriotismus zu symbolisieren.

  • 26.06.2012 16:02 Uhr

    von blablablutze:

    so ein quatsch. "mexiko" wird auch von ganz normalen fußballfans gesungen. ich hab das lied selbst schon bei auswärtsspielen gesungen und bin alles nur nicht rechts. dass sich gerade pauli und freiburg gegen "sieg" wehren - wen wunderts? diese vereine haben doch gar keine berechtigung, wenn sie nicht anderen unterstellen könnten, sie wären nazis. das selbe gilt für "hurra, hurra...". das singen die fans bei JEDEM bundesliga-verein aber bei der nationalmannschaft, muss man plötzlich darauf achten?! ihr ward doch noch nie bei einem spiel! natürlich gibts da eine menge idioten, ist schliesslich fußball und zu den kollegen aus dresden braucht man sich eigentlich nicht weiter äußern. die sind bekannt dafür, ohne gehirn geboren worden zu sein. die frankfurter haben doch gezeigt wie man es machen kann: einfach ein plakat mit der skyline von dresden, auf dem steht "bomben auf dynamo" zeigen und sich über die bundesdeutsche empörung freuen.

  • 26.06.2012 13:06 Uhr

    von meine sache:

    Ich habe bereits selbst meine Erfahrungen mit rechtsextremen Fans gemacht und dieser Artikel der Taz reiht sich in viele Berichte ein.
    Es ist nunmal so, dass seit 2006 alle 2 Jahre der deutsche Nationalismus/Nationalsozialismus aufkeimt und versucht sich durchzusetzen und wenn auch nur im kleinen Rahmen, so doch mit Erfolg. Denn von den anderen Fans wird es, vor allem beim Public Viewing halt doch toleriert maximal wird kurz Kritik geübt.

    Auch Antisemitismus, Homo- und Xenophobie gehen damit Hand in Hand.

    Kurz gesagt: Alle 2 Jahre zeigen viele Bewohner dieses Staates ihre wahre Einstellung zum Begrüßen, Denken und Handeln und diese Gruppe wächst.

    Bleibt übrig: Gegen Deutschlandwahn und Nationalismus -> Deutschland, du Opfer

  • 26.06.2012 00:23 Uhr

    von Auch ein Fussballfan:

    Vor mir in Danzig im Stadion zwei deutsche Fans mit Reichskriegsflagge auf der Stirn: Wahrlich ein Übel. Das beunruhigende dabei: Aufgemalt wurden sie vor dem Stadion von einer jungen polnischen Frau, die vermutlich nicht genau wusste, was sie da malte (oder doch?). Das beruhigende: Immerhin hat sie Geld dafür bekommen.

  • 25.06.2012 22:27 Uhr

    von toddi:

    @ ole na gut die Nachfolger von Ommon heißen "Berkut" wie die von "Alfa" heißen ist dem kleinen Toddi piepegal hauptsache sie ehren ihre Großväter ...

  • 25.06.2012 18:26 Uhr

    von Tuncay:

    @Deutsch-Pole

    Deutschland hat schon immer diesen Skandal :-) Also immer seit '45 und zumindest beim Schlagwörtern wie "deutsch", "Nation" oder Butterbrotbemme. Dann entwickeln sich einige Leute aus dem Land der Dichter und !Denker? zu hysterischen Prolls, denen offenbar jede Fähigkeit der Differenzierung abhanden gekommen scheint.
    Und was dabei heraus kommt, sehen wir hier. Noch weniger als bei der BILD.

  • 25.06.2012 16:54 Uhr

    von suswe:

    Sollte Ahmed der Doische etwa Recht haben?

  • 25.06.2012 16:54 Uhr

    von Deutsch-Pole:

    Ach wie schön, nachdem ständig ein paar Zwischenfälle in Polen und der Ukraine aufgebauscht und völlig übertrieben wurden hat jetzt Deutschland auch seinen Skandal.

  • 25.06.2012 15:42 Uhr

    von Schlosser:

    "Gott mit uns" wurde aber nicht erst von der Wehrmacht auf Koppelschlössern geprägt - und vor allem nicht in Fraktur.

    http://www.das-koppelschloss.de/gottmituns.htm

  • 25.06.2012 14:05 Uhr

    von Schreibtisch:

    an der Siegessäule fuhr ein oben offener Sightseeing Bus an mir vorüber, oben drauf voll schwarz mit gekleideten Fans (warum?), alle machten den Hitlergruß zur Säule und sangen Sieg und Deutschland.
    ich weiß, ich hätte sie anzeigen müssen, war aber so verdattert, dachte, ich seh nicht richtig. Und dann war er schon vorbei. Dass die Fans singen: Parasiten, hängt den Zigeuner von Schalke 04 und "Gott mit uns" und "U-Bahn nach Auschwitz" - also Leute, da kann mir keiner erzählen, dass diese Vereine nicht total unterwandert sind, denn woher haben sie denn diesen "historischen" Sprachgebrauch?
    Probleme mit Gewalt und Rassismus gibt es bei allen Fussballvereinen (Und Bemühungen und Vereine dagegen wie "fairplay"), aber bei den Deutschen schauen mal wieder die Nazis, was geht. Und es geht viel und wird "nicht so schlimm" befunden - solange kein Gewaltverbrechen passiert. Und selbst dann gibt es noch viele Ausreden. Schon peinlich.

  • 25.06.2012 13:43 Uhr

    von Michel_Berlin:

    >>"Auch auf verschiedenen Fußballblogs wird die deutsche Sangeskunst kritisiert. „Wenn aus tausenden von Kehlen gepaart mit rhythmischem Klatschen eine Geräuschkulisse ertönt, dann fühlen sich viele an Massenveranstaltungen in faschistischen Diktaturen erinnert“, schreiben die „Stehplatzhelden“."<<

    Entschuldigung, aber selten solch einen Blödsinn gelesen. :(

    Das sollte ja dann wohl auch für alle anderen Fußballfans aus anderen Ländern gelten, da klingt das nämlich ganz genauso.

    Fahne zeigen dürfen 'se nich, singen dürfen 'se nich...armer deutscher Fußballfan. Wahrscheinlich haben diese Schreiber auch noch Probleme mit den deutschen Erfolgen. Das sieht ja wieder so nach deutscher Überlegenheit aus und das geht ja seit Hitler gar nich mehr!
    Am besten Deutschland hält sich aus solchen Veranstaltungen völlig raus...

    *face palm*

  • 25.06.2012 12:24 Uhr

    von ole:

    @Beckenschlauer
    "Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache. Es funktioniert vom Moment der Geburt an - bis zu dem Zeitpunkt, wo du aufstehst, um eine Rede zu halten*."

    *bzw. zwei Sätze zu schreiben

    Und von @schläfer haben wir noch schnell gelernt, daß der Bundes-Jogi Danzig wieder eindeutschen wollte, weil die meisten deutschen Fußballfans noch immer, schon wieder oder prinzipiell vom Endsieg träumen.

    Großes Kino!

  • 25.06.2012 12:24 Uhr

    von Adolf Fickt Hitler:

    Entspannte Partypatrioten sind die anderen Spinner genauso wenig und in erster Linie sind sie strohdumm, denn wie bescheuert muß man eigentlich sein, zu Hunderttausenden zu applaudieren und dabei nicht zu raffen, daß das Ziel des Applauses in der Glotze sitzt und davon überhaupt nichts hört? Genauso bekloppt wie grinsende Deppen mit Zeichensprache am Handy. Mutanten! Und dann noch mit nationalfarbigem Klopapier... Man sollte allen Public Viewern den Hitlerschein entziehen, wegen fehlender geistiger Reife zum Vergaserfahren.
    Und wer wundert sich denn überhaupt über diesen verkommenen Schwachsinn, schliesslich ist das ganze nichts anderes wie das internationale Treffen der Nazionalmannschaften.
    Dieses ganze bejubelte Millionärsgesockse gehört als EG-Rettungspakete an die Scheichs verkloppt.

  • 25.06.2012 12:20 Uhr

    von Monk:

    @schläfer

    "die meisten Fans der Deutschen Nationalmannschaft singen die erste Strophe des Deutschlandliedes" - Entweder beweisen oder nicht so einen Unsinn schreiben.


    "die Trainer von Russen, Ukrainern, Polen, Kroaten, Italienern behaupte aber auch nicht das sie in Gedansk(Danzig)ein Heimspiel haben,so wie Jogi." - Die haben ja auch nicht ihr Mannschaftshotel da stehen. Aber ist trotzdem unglücklich. Könntest du übrigens kurz einen Link posten, WANN Löw das gesagt hat...?

  • 25.06.2012 11:11 Uhr

    von Hermann:

    Sicherlich sollte man dieses Verhalten nicht dulden. Diese negative Stimmungsmache ist aber wieder mal typisch. 20 000 Fans unterstützen die deutsche Mannschaft vor Ort und wegen ein paar Spinnern sind "wir deutsche " wieder ein Volk von ewig gestrigen und so weiter. Das ist unerträglich.Ihr solltet mal das Verhalten der Fans an den Spielorten beschreiben: Friedliches Miteinander, keine Spur von nationalistischen Auswüchsen,keine Randale - eben ausgelassene Partystimmung. Aber eine solche Berichterstattung würde natürlich nicht zu Eurer Philosophie passen.
    Der böse deutsche verkauft sich offenbar besser, als ein vernünftig recherchierter Artikel über das eigentliche Problem mit Nationalisten aus dem russischen und polnischen Lager bei der Euro.

  • 25.06.2012 10:27 Uhr

    von ole:

    @toddi

    "Tut mir leid, aber meine Spezialeinheiten haben bei uns noch genug zu tun, bei all den subversiven und antipatriotischen Elementen."

    Mit kollegialem Gruß
    V.Putin
    [Hmmm, weiß der kleine toddi nicht, daß wir längst im Land sind?]

  • 25.06.2012 07:01 Uhr

    von @schläfer:

    die Trainer von Russen, Ukrainern, Polen, Kroaten, Italienern behaupte aber auch nicht das sie in Gedansk(Danzig)ein Heimspiel haben,so wie Jogi.
    Es war schon ein Zeichen als Jogi die gebürtigen Polen die kränze in Auschwitz ablegen ließ.Vergangenheitsbewältigung nach Deutscher Art eben.Nicht alle Fussballfans sind Nazis,doch die meisten Fans der Deutschen Nationalmannschaft singen die erste Strophe des Deutschlandliedes(warum wird eigentlich keine gesungene version der dritten strophe gespielt).Wenn der"gute"Patriotimus in Nationalstolz umschlägt und man sich emotional mit den"guten"Landsern verbunden fühlt geht man eben nicht mehr zum Fussball sondern träumt vom Endsieg.Darum"Helm auf und los"

  • 25.06.2012 01:47 Uhr

    von toddi:

    Es wird scheinbar Zeit das ukrainische OMON- oder Alfa- Kräfte den "marschierenden" Doitschen mal anständig den Arsch versohlen- so wie damals ihren Großvätern. Und wenn sie dabei leider einen Kollateralschaden unter den "ewig gestrigen" hätten würde sicherlich sich die Trauer in Grenzen halten. Was erlaubt sich dieses Pack eigentlich insbesondere im Ausland. Wenn Deutschland dazu augenscheinlich die "Kraft" oder wenn man die Geburtshelfer dieser "Demokratie" betrachtet besser der Wille fehlt so sollen "es" die Enkel der damaligen Sieger richten ...

  • 25.06.2012 01:13 Uhr

    von alex:

    Wieso denken nur alle diese Em wäre eine Veranstaltung für Fußballfans? Da werden vor Anpfiff überdimensionierte Plastikfußbälle über das Feld gerollt, dazu tanzen Männer und Frauen in Strumpfhosen mit Pappmacheflügeln über den Rasen, und auf den Rängen sitzen keine Fans, sondern irgendwelche B**zen und B-Promis. Dann werden weltbewegende Fragen diskutiert, wer hat die schönsten Haare, wer hat die hübscheste Frau. Das ist ein Ereignis für die Medien, für die Werbeindustrie und die identifikationssuchende Masse, die nur brüllen und saufen will.
    Fußballfans unterstützen ihren Verein, nicht nur wenn er ein paar gute Turniere gespielt hat, wie jetzt die DFB11, sondern fortwährend, sie treffen sich um Gesänge zu texten, die an Kreativität mit "Schland" nicht zu vergleichen sind, sie entwerfen aufwändige Choreographien und verbringen Nächte damit Transparente zu gestalten. Das ganze hat mehr mit DSDS zu tun als mit Fußball.
    Und die Patriotismusnummer... Sollen die Leute doch ihre Fahnen tragen und die Nationalhymne singen, wo ist das Problem? Solange sie es nicht am Tag der Deutschen Einheit tun... PS: Wer mit der 88 auf dem Trikot Özil zu jubelt, ist doch selbst noch zu dumm für Nazipropaganda.

  • 25.06.2012 00:48 Uhr

    von zdribac:

    1. An Karten heranzukommen ist kein Problem, ebenso sind die Sicherheitskontrollen lasch.
    2. "Sieg" oder "Hurra, hura, die Deutschen, die sind da" hat für mich nichts Verwerfliches.
    3. Einige dutzend Spinner gibt es immer - bei den Deutschen und auch bei allen anderen Ländern (und Clubs).
    4. Wie soll man die Leute im Stadion ansprechen? Ich würde es nicht machen, dafür ist mir meine Gesundheit zu wichtig. Man weiss ja genau, wer diese Leute sind. Und sie sind nicht alleine da...
    5. Deutschland hat ein Problem mit dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Obwohl dies bald 70 Jahre vorbei ist!

  • 24.06.2012 23:55 Uhr

    von Thomas:

    @ Schläfer:

    Der Punkt ist die Gleichgültigkeit der "toleranten" Mehrheit. Idioten und Nazis werden erst dann wirklich zu einem Problem, wenn man ihnen gegenüber gleichgültig wird bzw. deren Auftreten irgendwie zu verniedlichen versucht.

    Ein Mensch, der wirklich leidenschaftlich für Fussball ist, müsste sich an sich auch selbst schon gegen sowas wehren (weil es Instrumentalisierung ist). Daran kann man zumindest vermutend sehen, wieviel "echte" Fans da unterwegs sind. Ist eben doch viel Mitläufertum und inszeniertes Gemeinschaftsgefühl.

    @Beckenschlauer: Vollkommen. Unrühmliche. Aussage.

  • 24.06.2012 22:44 Uhr

    von TheDude:

    @ Beckenschlauer:

    Ganz genau, alle Fußballfans sind prinzipiell Nazis! Diese Aussage ist ein genau so dämlich, wie das Verhalten des DFBs, zu pauschalisieren ist so schwachsinnig, wie dieses Problem runterzureden. Auch wenn es Anfang der 90. Jahre noch weit aus mehr Nazis in den Kurven (in der Bundesliga) gab, so sollte man mit dem aktuellen Stand nicht sich nicht zufrieden geben. Leider ist dieses Problem nicht allein durch Fan-Initiativen und den DFB zu lösen, sondern wird auch immer ein gesellschaftliches Problem bleiben. Zudem kann ich mit 100% Sicherheit sagen, dass keiner meiner Freunde von denen ein sehr großer Teil Dauerkarten bei den unterschiedlichsten Vereinen besitzt in irgendeiner Weise Nazi wäre!

  • 24.06.2012 22:22 Uhr

    von waldgespenst:

    Warum wird im Artikel mal wieder versucht Fußball an sich und die Fans im besonderen zu diskreditieren? Warum wird nicht die Frage gestellt die das Elend an der Wurzel packt: Wie verdammt nochmal kommen solche Rechtsspinner an die Karten? Das ist das Problem!

    Und es kotzt mich an wenn ich sehe wie hier wieder mal versucht wird friedliebende Fans mit rechtsradikalen Spinnern zu vermengen.

  • 24.06.2012 22:14 Uhr

    von viccy:

    @ Schläfer
    Danke. So ist es. Zigtausende Fans im Stadion und ein paar Idioten, die Hitler damals alle eingesperrt hätte; das ist wirklich nur ein Haar in der Suppe.

    Aber wenn man das Haar unbedingt unters Mikroskop zerrt, ist es halt riesig und man kann wieder antideutsche Lieder trällern und politisch korrekt sein. Tut gut?!

  • 24.06.2012 22:00 Uhr

    von borkener:

    Zitat: von Beckenschlauer "Fußballfans sind prinzipiell Nazis. Das war schon immer so und wird auch so bleiben!" Was für ein engstirniger, vorverurteilender Schwachsinn!

    Wenn eine Mannschaft auswärts spielt, dann rufen die Fans zum Beispiel "Hurra, hurra, die Schalker die sind da!". Nichts anderes machen die Fans der deutschen Mannschaft. Das ist meiner Ansicht nach etwas ganz anderes als der Hitlergruß oder andere Naziparolen.

    Natürlich gibt es unter den Fußballfans Rechtsextreme. Schon einmal darüber nachgedacht, weshalb es hier evtl. mehr sind als in anderen Gesellschaftskreisen? Könnte es etwa daran liegen, dass hier hauptsächlich Männer zwischen 20 und 40 Jahren unterwegs sind?

    Das an vielen Autos jetzt Deutschlandfähnchen hängen, hat meiner Meinung nach nicht wirklich etwas mit übertriebenem Nationalismus zu tun, sondern mit der heutigen Partygesellschaft, die aus jeder Gelegenheit ein Event machen muss. Zum Test lassen sie sich mal den Text der deutschen Nationalhymne von den Fähnchenschwenkern vorsingen ;-)!

  • 24.06.2012 21:45 Uhr

    von Heribert Fassbender:

    Der Inhalt dieses Beitrags stand doch ganz offensichtlich schon vor Beginn der "Recherche" fest. Traurig, traurig, dass jetzt auch die "taz" statt differenzierter Berichterstattung in die allgemeine Betroffenheits-Empörungsmasche in Sachen Fußballfans verfällt. Da war man schon besseres gewohnt. Wenn sich 15.000 deutsche Fans ganz vorbildlich verhalten, ist das keine Zeile wert, Hauptsache man bereitet ein paar handvoll Nazi-Spacken, die im Übrigen bei den Spielen in der Ukraine kaum wahrnehmbar bzw. gar nicht da waren, schön die Bühne, dass deren geistiger Durchfall auch unbedingt Verbreitung findet. Toll!
    Und jetzt den Somrero auf ...

  • 24.06.2012 21:34 Uhr

    von KlausK:

    Vorweg: Von Fußball verstehe ich sehr wenig, habe zu diesem Sport auch eine gewisse Distanz.

    In Netzforen wurde immer wieder der Sport allgemein, aber auch der Fußball, als unpolitisch und als reines Spiel beschworen. Die Millionen Fähnchen an überwiegend älteren Kleinwagen aus deutscher Produktion sprechen eine andere Sprache.

    Was von gutmeinenden Sportfunktionären oder Politikern als Ausdruck von Freude oder Fankultur dargestellt wird, ist nicht selten aggressiv provozierender Nationalismus.

  • 24.06.2012 20:36 Uhr

    von harri hirsch:

    das las sich die letzte woche aber ganz anders.da wurde hier der patiotimus hochgejubelt,kritik daran wurde als unbegründet abgetan.es ist von vornherein klar das wenn es um deutschland geht es kein gutes deutschland gibt.wer deutschland sagt sagt immer auch auswitz.viele der"guten patrioten" sehen die spiele in danzig als heimspiele an und genauso werte ich den besuch von merkel.wo die reise hinging war klar als die beiden polen als vertretung für den rest der deutschen mannschaft die kränze in auschwitz ablegten.

  • 24.06.2012 20:20 Uhr

    von DaJoerch:

    Den Quatsch vom "entspannten Partyotismus" habe ich sowieso noch nie geglaubt. Nationalismus bleibt Nationalismus, auch wenn die Dummenpresse da noch so viele Smileys draufklebt. Zwischen "das eigene Land besonders gut finden" und "andere Länder Scheiße finden" liegen jedenfalls nach meiner Beobachtung nur zwei Kannen Öttinger - auch bei sonst total "entspannten" Fans.

  • 24.06.2012 20:15 Uhr

    von Antifa:

    Den Kommentar von diesem Nazischwein "von Mexico" bitte löschen!!!

  • 24.06.2012 20:10 Uhr

    von Eifelpeter:

    Das ist die Fortsetzung dessen, was in deutschen Stadien als völlig normal, auch von den Vereinen,hingenommen wird.
    Es wird nicht die eigene Mannschaft durch Fangesänge unterstützt, sondern der Gegner niedergebrüllt. Das hat mit Fankultur nichts zu tun. Dass sich das bei Spielen der Nationalmannschaft fortsetzt,ist logisch. Sind es doch die gleichen Fans.
    Ich bin aber auch der Meinung, dass die meistn einfach nur mitgrölen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was der Inhalt der Grölerei ist.
    Das soll aber keine Entschuldigung sein. Dem sollte man Einhalt gebieten.

  • 24.06.2012 20:01 Uhr

    von theseus:

    der artikel ist schon sehr gut aufgearbeitet, allerdings ist es für mich erstaunlich, dass der text hinsichtlich des fussballs sich ausschließlich auf deutschen rechtsradikalismuss stützt. es ist hinsichtlich bekannt, dass ausschreitungen bedauerlicherweise von vielen internationalen "fans" bestritten werden. diesen exkurs vermisse ich im artikel, denn damit wäre dieser radikalismuss deutlich offener an den leser gekommen

  • 24.06.2012 19:33 Uhr

    von MeinName:

    "Helmut Sandrock, der Generalsekretär des DFB, erklärt auf Nachfrage der taz: „Es ist Teil unseres Dialogs, die Fans zu sensibilisieren.“

    Das klingt doch mal wieder so, als ob das Problem lediglich Unwissenheit (aka "fehlende Sensibilität") wäre und diese Fans durch etwas Information sofort einsehen würden, daß sie sich (natürlich völlig unbewusst) falsch verhalten haben. So ein Blödsinn.

    Wer (gerade in Osteuropa) solche Parolen brüllt weiß doch genau, warum er das macht und was diese bedeuten bzw. womit sie assoziiert werden. Darum geht es doch gerade. Warum wird bei so etwas immer fehlendes Wissen unterstellt? Warum sagt der DFB nicht klar, dass solche Leute rechtsradikaler Abschaum sind, der gesellschaftlich geächtet gehört und nicht bloß "sensibilisiert" werden muss? Stattdessen dieses unerträgliche PR-Gesülze um auch ja keinem dieser Nationalisten zu nahe zu treten.

    Dazu passend geht es Herrn Bierhoff in erster Linie um das "positive Bild" nach außen und nicht etwa um die widerliche Geisteshaltung hinter solchen Sprechchören. The Show must go on.

  • 24.06.2012 19:30 Uhr

    von Beckenschlauer:

    Fußballfans sind prinzipiell Nazis. Das war schon immer so und wird auch so bleiben!

  • 24.06.2012 19:29 Uhr

    von Schläfer:

    Ich weiss nicht recht:
    Dass sich unter Zehntausenden Fussballfans ein paar hundert Spinner befinden, die sich daneben benehmen, wird sich wohl nie ändern lassen.

    Das ist bei den Russen, Ukrainern, Polen, Kroaten, Italienern ... nicht anders.

    Man kann in jeder Suppe ein Haar finden, wenn man danach sucht.




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