• 29.07.2012

Neuer Entwurf zum Leistungsschutzrecht

Nur noch ein Google-Gesetz

Das Leistungsschutzrecht sollte Verlagen eine Handhabe gegen alle gewerblichen Nutzer geben. Nun soll es nur Suchmaschinen treffen. Der Springer-Verlag findet: „Das geht gar nicht“. von Steffen Grimberg

  • 30.07.2012 01:48 Uhr

    von Niko:

    Also es heißt bei twitter ja:

    "If you're going to make it illegal for us to link to certain news items, we're not going to link to them" - David Drummond, Google #npt12

    Dabei ist das noch die netteste Antwort. Google könnte auch einfach Geld für seine Dienstleistung nehmen, wenn sie denn kommerziell ausgenutzt wird - wie von den Verlagen. Sie bedienen sich der kostenlosen Werbung und nutzen google freimütig kostenlos zur Recherche. Auch nutzen sie twitter und facebook usw KOSTENLOS! Wieso? Sollen sie doch zahlen oder wieder das Telefon und die Gelben Seiten nutzen. Auch sind eigene Vertriebskonzepte durchaus erlaubt...

    Auch wer zu blöd ist, eine robots.txt zu nutzen, sollte sich fragen, ob er im Netz überhaupt was zu suchen hat...

    Meine Empfehlung an die Verleger: Nich den Gesetzgeber mißbrauchen, sondern einfach folgende robots.txt ins Root-Verzeichnis der Webseite legen:

    User-agent: *
    Disallow: /

    fertig! Nie wieder wird irgendeine (legale) Suchmaschine irgendwelche Inhalte "klauen". Und an die Profis der Verlage: Die Datei sollte vom Webserver lesbar sein...

  • 29.07.2012 20:45 Uhr

    von Lena Doppel:

    Raus mit denen aus Google! Oder noch besser raus mit denen aus dem Internet! Einführung einer verpflichtende Paywall für Medienhäuser wie Springer und Co! Dann sollen sie schauen wo sie bleiben und wer sich den Käse reinzieht muss dafür zahlen (gerechte Strafe finde ich).

  • 29.07.2012 18:05 Uhr

    von Suchmaschine:

    Sehr schade ... oder doch nicht? Denn wenn sich einer nicht zur Zahlung verdonnern lassen wird, dann sind es die großen Suchmaschinenbetreiber. Beschweren sich die Verlage, fliegen sie prompt aus dem Index. Für die Suchmaschine sollte das kein großes Problem darstellen, für den Verlag wohl schon. Denn wer durchsucht denn bitte hunderte Zeitungen, wenn er einfach Bingoogle befragen kann. Abgesehen davon, dass sich Suchmaschinen bereits jetzt von gewissen Inhalten freiwillig aussperren lassen. Man „suche“ mal nach robots.txt.

    In meinen Augen alles etwas Lächerlich. Viel interessanter finde ich ja die Frage, was kann man heute eigentlich noch als Journalismus bezeichnen.

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