Sabine Lisicki und Christopher Kas verpassen Bronze im Mixed denkbar knapp. Erst im Match-Tie-Break unterliegen sie Lisa Raymond/Mike Bryan. von Jens Uthoff

Gut gekämpft, leider verloren: Lisicki/Kas. Bild: dpa
Die Startbedingungen: Nach der Murraymania müssen Sabine Lisick und Christopher Kas bis zum Abend warten, ehe sie um Bronze kämpfen dürfen. Die US-Amerikaner Lisa Raymond und Mike Bryan gehen favorisiert in das Spiel. Raymond ist Doppel-Spezialistin – 78 Titel im Doppel! Sechs im Mixed! Mit Mike Bryan hat sie schon drei Grand Slams abgeräumt. Lisicki/Kas setzen dagegen Spaß, Leidenschaft und Kampf.
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Die Entscheidung: Ein Spiel auf gutem Niveau beginnt wie erwartet: Dank eines Breaks gewinnen Raymond/Bryan Satz Eins. Im zweiten Satz wird das Spiel nicht nur noch besser, sondern auch ausgeglichener. Lisicki wehrt sich bei 1-1 und eigenem Aufschlag tapfer und erfolgreich gegen das Break, muss einige Male über Einstand gehen.
Beim 5-4 gelingt es dann den beiden Deutschen, die US-Amis zu breaken und damit den Satz zu gewinnen. Folge: Entscheidender Tie-Break! Der geht bis Zehn. Aber Raymond/Bryan führen schnell 6-0. War's das? Kurze Zeit später: 9-2. Sieben Bronzemedaillen-Bälle, wie sie hier heißen. Das lassen sich Raymond/Bryan nicht nehmen. Den verwandeln sie zum 6-3, 4-6, 10-4.
Das Drama: Da kämpfen sich Lisicki/Kas so gut ins Match zurück. Und dann werden sie im entscheidenden Tie-Break überrollt. Bitter.
Die Schlussfolgerung: Die Abgezockteren haben gewonnen. Die Big Points gehen an die USA – und damit völlig verdient auch das Match.
Und sonst? La Ola-Welle in Wimbledon – und die SpielerInnen machen mit. Ein atmosphärisch geiles Spiel um Bronze. Im Finale verpasst der Brite Andy Murray nach seinem Triumph am Nachmittag über Roger Federer die zweite Goldmedaille. Mit seiner Partnerin Laura Robson verliert er gegen das weißrussische Duo Victoria Asarenka und Max Mirnji nach Tie Break mit 6:2, 3:6, 8:10.
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