Über die 100 Meter Hürden wird Sally Pearson Olympiasiegerin. Lolo Jones, tragische Figur von Peking, kann auch in London kein Edelmetall für sich verbuchen.von Jens Uthoff

Loloooooo! Wurde leider wieder nichts mit einer Medaille. Bild: reuters
Die Startbedingungen: Man würde es Lolo Jones gönnen. Die 30-Jährige war in Peking auf dem Weg zum sicheren Sieg an der vorletzten Hürde gestolpert - tragisch. Tragisch auch ihre Lebensgeschichte (File under: harte Kindheit) - und dann findet die arme Lolo auch nicht den richtigen Typen. Das twittert sie zumindest durch die Welt. Lolo, damit bist Du nicht allein. May god be with you!
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Denn mit Gott ist Lolo auch dicke. Sie ist strenge Christin und wartet noch auf den Mann, mit dem sie dann auch Sex haben darf. Und trotz allem: Mitleidsboni mit Lolo wegen Olympia 2008. Aber die Australierin Sally Pearson legt im Halbfinale gut einen vor. Pearson ist dort Schnellste. Jones kann da noch nicht überzeugen. Konkurrentinnen sind noch die Türkin Nevin Yanit und die US-Amerikanerinnen Dawn Harper und Kellie Wells.
Die Entscheidung: Sally Pearson macht's! Lange sind Pearson, Harper und Wells gleichauf, dann wird es ein Zweikampf zwischen Pearson und Harper. Beim Zieleinlauf sind beide auf gleicher Höhe. Hat es Pearson geschafft? Noch ist es nicht klar. Dann die offiziellen Zeiten: Pearson liegt zwei Hundertstel vor Harper, sie siegt mit neuer olympischer Bestzeit. Bronze an Wells. Und Lolo Jones wird Vierte - das darf doch nicht wahr sein.
Das Drama: Spielt sich natürlich um Lolo ab. Ist Rio 2016 eine Option, Lolo? Wir zählen auf Dich. Bis dahin hast Du bestimmt auch den richtigen Kerl.
Die Schlussfolgerung: Ist das Leben eh schon voller Hürden, spring' nicht auch noch beim Laufen über welche.
Und sonst? Nevin Yanit wird Fünfte. Wieder nichts für Türkiye.
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