Orthodoxe jüdische Männer bekommen erstmals Musterungsbescheide zugestellt. Ihre Integration stellt das Militär vor organisatorische Probleme.
von Susanne Knaul
@Paula: Sie irren sich. Natürlich kann man über Wortwahl und auch provokative Äusserungen streiten, aber das Grundproblem bleibt, und zwar in der Tat in allen Weltreligionen: orthodoxe oder auch strenggläubige Menschen verweigern sich den säkularen Pflichten, die ihnen von Staaten auferlegt werden, die ihnen auf der anderen Seite in den meisten Fällen erst durch staatlichen Schutz die Ausübung ihres Glaubens gefahrlos ermöglichen. Diese Paradoxie kann auch durch noch so intensive Beschäftigung mit religiösen Inhalten nicht beseitigt werden und wird natürlich von säkularen Menschen als befremdlich empfunden.
18.10.2012 18:50 Uhr
von Paula:
Würden Sie sich ein wenig näher und ernster mit dem Thema der jüdischen Orthodoxie auseinandersetzen, wären Ihre Kommentare weniger plakativ. Sie machen Ihr Halbwissen zu einem allgemeinen, unbestreitbaren Faktum...
18.10.2012 10:19 Uhr
von Andreas J:
Ist doch überall das gleiche. Ob bei den Christen in den USA, den extremistischen Teil der Moslems oder den othodoxen Juden. Die am lautesten schreien, die meißte Zwietracht sähen und sich als die wahren Hüter und als Elite ihrer Religion sehen, sind am wenigsten bereit auch ihren Kopf hinzuhalten. Das sind dann die kleinen Leute denen das Himmelreich versprochen wird.
18.10.2012 00:36 Uhr
von mehrdad:
@Ute:
klar. aus sicht von deutschen freizeit- antisemiten wäre es besser, die juden hier in deutschland zu haben, gelle?
jeder muss seinen beitrag leisten. auch die araber, die regelmässig erstaunblicherweise dafür sind, in israel zu bleiben, statt unter arabische herrschaft zu gelangen.
17.10.2012 17:19 Uhr
von Ute:
"Angesichts der massiven äußeren Bedrohungslage diesen winzigen Landes"
schlechter Standort also, wer hat den ausgesucht?
17.10.2012 11:32 Uhr
von Harald:
Wie kommt's, daß Frau Knaul sich soviel Gedanken über die militärische Verwendung der Dreadlocks macht? Das ist jetzt schon der dritte Artikel zum Thema. Kommen noch drei?
Eine moderne Armee bildet einen Großteil von zivilen Berufen ab, wo sich die Ultras bestens einbringen können, ohne als Kombattanten in Erscheinung treten zu müssen.
Angesichts der massiven äußeren Bedrohungslage diesen winzigen Landes eine überfällige Maßnahme, diese an der Landesverteidigung teilnehmen zu lassen.
17.10.2012 09:45 Uhr
von meine sache:
@Philipp
nicht ganz, gerade diese orthodoxen Radikalen, sind die größten Feinde der Zionisten innerhalb Israels. Stellenweise arbeiten radikal-orthodoxe Gruppen mit der Hamas o.ä. zusammen gegen den Staat Israel.
Da diese Leute ja der festen Überzeugung sind, dass nur der wahre Messias den Staat Israel gründen darf.
Somit lässt man die inneren Feinde des Staates Israel ins Militär oder in den Knast.
Auf lange Sicht, muss sich Israel von den orthodoxen Irren emanzipieren oder der Staat wird untergehen.
16.10.2012 18:26 Uhr
von Philipp:
Im Prinzip begrüsse ich jeden, der sich dem Kriegsdienst verweigert. Aber in diesem Fall entsteht eine paradoxe Situation. Orthodoxe Religioten, deren Anwesenheit in Palästina/Israel den Konflikt erst so richtig verschärft, schicken weltlich geprägte Menschen in den Krieg während die frommen Herren und Damen sich in ihrem orthodoxen Paradies zurücklehnen.
Leserkommentare
19.10.2012 12:52 Uhr
von Andreas Suttor:
@Paula:
Sie irren sich. Natürlich kann man über Wortwahl und auch provokative Äusserungen streiten, aber das Grundproblem bleibt, und zwar in der Tat in allen Weltreligionen: orthodoxe oder auch strenggläubige Menschen verweigern sich den säkularen Pflichten, die ihnen von Staaten auferlegt werden, die ihnen auf der anderen Seite in den meisten Fällen erst durch staatlichen Schutz die Ausübung ihres Glaubens gefahrlos ermöglichen. Diese Paradoxie kann auch durch noch so intensive Beschäftigung mit religiösen Inhalten nicht beseitigt werden und wird natürlich von säkularen Menschen als befremdlich empfunden.
18.10.2012 18:50 Uhr
von Paula:
Würden Sie sich ein wenig näher und ernster mit dem Thema der jüdischen Orthodoxie auseinandersetzen, wären Ihre Kommentare weniger plakativ. Sie machen Ihr Halbwissen zu einem allgemeinen, unbestreitbaren Faktum...
18.10.2012 10:19 Uhr
von Andreas J:
Ist doch überall das gleiche. Ob bei den Christen in den USA, den extremistischen Teil der Moslems oder den othodoxen Juden. Die am lautesten schreien, die meißte Zwietracht sähen und sich als die wahren Hüter und als Elite ihrer Religion sehen, sind am wenigsten bereit auch ihren Kopf hinzuhalten. Das sind dann die kleinen Leute denen das Himmelreich versprochen wird.
18.10.2012 00:36 Uhr
von mehrdad:
@Ute:
klar. aus sicht von deutschen freizeit- antisemiten wäre es besser, die juden hier in deutschland zu haben, gelle?
jeder muss seinen beitrag leisten. auch die araber, die regelmässig erstaunblicherweise dafür sind, in israel zu bleiben, statt unter arabische herrschaft zu gelangen.
17.10.2012 17:19 Uhr
von Ute:
"Angesichts der massiven äußeren Bedrohungslage diesen winzigen Landes"
schlechter Standort also, wer hat den ausgesucht?
17.10.2012 11:32 Uhr
von Harald:
Wie kommt's, daß Frau Knaul sich soviel Gedanken über die militärische Verwendung der Dreadlocks macht? Das ist jetzt schon der dritte Artikel zum Thema. Kommen noch drei?
Eine moderne Armee bildet einen Großteil von zivilen Berufen ab, wo sich die Ultras bestens einbringen können, ohne als Kombattanten in Erscheinung treten zu müssen.
Angesichts der massiven äußeren Bedrohungslage diesen winzigen Landes eine überfällige Maßnahme, diese an der Landesverteidigung teilnehmen zu lassen.
17.10.2012 09:45 Uhr
von meine sache:
@Philipp
nicht ganz, gerade diese orthodoxen Radikalen, sind die größten Feinde der Zionisten innerhalb Israels. Stellenweise arbeiten radikal-orthodoxe Gruppen mit der Hamas o.ä. zusammen gegen den Staat Israel.
Da diese Leute ja der festen Überzeugung sind, dass nur der wahre Messias den Staat Israel gründen darf.
Somit lässt man die inneren Feinde des Staates Israel ins Militär oder in den Knast.
Auf lange Sicht, muss sich Israel von den orthodoxen Irren emanzipieren oder der Staat wird untergehen.
16.10.2012 18:26 Uhr
von Philipp:
Im Prinzip begrüsse ich jeden, der sich dem Kriegsdienst verweigert. Aber in diesem Fall entsteht eine paradoxe Situation. Orthodoxe Religioten, deren Anwesenheit in Palästina/Israel den Konflikt erst so richtig verschärft, schicken weltlich geprägte Menschen in den Krieg während die frommen Herren und Damen sich in ihrem orthodoxen Paradies zurücklehnen.