Seit Anfang der Woche befindet sich der Palästinenser Zakaria Sbeidi im Hunger- und Durststreik. Damit will er seine Freilassung erzwingen. von Susanne Knaul
ihr habt die e-Mailadresse von Anzar Hesbollah. Wie wäre es mit einer Strafanzeige wegen Volksverhetzung?
Könnt ihr es ertragen, wenn in eurem Forum "Tod Israel" gerufen wird?
Ich persönlich würde es sehr begrüßen, wenn ihr das ganze Forum dicht macht, wenn ihr (was ich verstehe) keine Zensur machen wollt.
(Der betreffende Kommentar ist inzwischen gelöscht. Die Red./wlf)
11.09.2012 21:11 Uhr
von SomaRiot:
@ Ute:
Sie kriegen immer die Kurve. Palästinensische Behörden sperren einen Palästinenser ein. Schuld ist: tatataa! Israel!
Brillante Analyse.
11.09.2012 16:57 Uhr
von andreas:
@alex
also ich habe noch nix von antisemitischen schlägern aus dem größten islamischen land der welt gehört. auch nichts von indonesischen salafisten oder anderem terroristischem kruppzeug, was die westlichen demokratien angreifen will. in dem sinne von 1,5 milliarden menschen zu sprechen, ist undifferenziert und bekannter linker populismius. der islam in D allerdings wird nicht von den hiesigen medien oder der mehrheitsgesellschaft in verruf gebracht, sondern von der unfähigkeit der muslimischen verbände, die reflexartig "islamophobie" brüllen oder "alle kartoffeln sind rassisten und sie unterstützen den kindermörder israel". sie verweigern jegliche verantwortung. sie stoßen keine diskussionen unter den menschen an die sie vertreten und sie verweigern sich dem sekualrem staatsprinzip.
wenn sich die muslimische community endlich emanzipieren würde, und die verhältnisse so blieben, würde ihr text sind machen. so allerdings bestätigt er nur das gänginge pseudo-linke, antira und antiimp geschwätz, dass das opfer immer der stolze wilde (hier der moslem) und der täter immer der faschistische westen (wahlweise der deutsche, der ami oder der israeli) ist.
wenn also ein arabischer "kulturschaffender" gewalttäter in israel eingesperrt ist und dann sch frei hungern will, kann ich nur sagen: "guten appetit und das nächste mal vorher denken und dann steine/mollis schmeißen".
11.09.2012 12:12 Uhr
von Ute:
Auch hier stellt sich die Frage, inwieweit eine Autonomiebehörde im Würgegriff der Besatzungsmacht und der westlichen Geldgeber unabhängig agieren kann. Natürlich kann sie sich auch hinter solche einem Druck verstecken Es kann deshalb nur deren Aufgabe sein, transparent gegenüber der eigenen Bevölkerung zu handeln und Rechtsstaatlichkeit zu üben.
Dauerhafte Festsetzungen ohne Anklage sollen das Privileg der israelischen Besatzungsmacht bleiben, die dies massenhaft praktiziert.
10.09.2012 23:09 Uhr
von Stimme der Demokratie:
Terrorist mit kulturellem Alibi.
10.09.2012 20:47 Uhr
von alex:
Über Bombenattentate und islamischen Terror berichtet man natürlich mit Vorliebe, aber wenn die Widerstandskämpfer dann der (vermeintlichen) westlichen Logik folgen und einen gewaltfreien Widerstand praktizieren, dann "oh Wunder" gibt es eine kleine Randzeile bzw. gar keine Zeile, der Hungerstreik von 1600 palästinensischen Gefangenen im Mai 2012 verlor sich genauso unspektakulär irgendwo im arabischen Wüstensand. Da berichtet man lieber über eine Timoschenko in der Ukraine oder Pussys in Russland, den der Feind liegt ja schließlich im Osten. Ehrenmörder, Salafisten, Terroristen, arabische Jugendgangs, Sozialschmarotzer, Genitalverstümmler, Bildungsverweigerer, antisemitische Schläger... das ist der Islam in Deutschland. Erschreckend wie 1,5 Milliarden Weltbürger hier als ein einziges Ressentiment hingestellt werden. Da wundert es dann auch nicht, dass die Schuld für die liebevoll so genannten "Döner-Morde" und das Breivik-Massaker affektiv den Opfern in die Schuhe geschoben wird. Wir wissen noch nichts, aber es war mutmaßlich der Moslem! Hier wird ein Feindbild konstruiert, nicht abzusehen was daraus einmal erwachsen wird... Wehret den Anfängen! Wenn wir aus dem Holocaust gelernt haben, unsere Solidarität davon abhängig zu machen, woher einer kommt oder woran einer glaubt, dann sind wird die größten Idioten vor der Geschichte.
10.09.2012 20:06 Uhr
von Beat Höstergerser:
" Schon als 14-Jähriger schloss sich Sbeidi den Tansim an, der Fatah-Jugend, warf Steine und Molotowcocktails... "
na dann handelt es sich wirklich um einen "Widerständler" ... man man man Susanne.
Soll er doch hungern. Wer gewalt nutzt muss mit Strafe rechnen. Das verstehen gerade linke Kader nicht, aber das Gewaltmonopol liegt nun mal beim Staat.
Leserkommentare
14.09.2012 19:47 Uhr
von SomaRiot:
Liebe taz-Redaktion,
ihr habt die e-Mailadresse von Anzar Hesbollah. Wie wäre es mit einer Strafanzeige wegen Volksverhetzung?
Könnt ihr es ertragen, wenn in eurem Forum "Tod Israel" gerufen wird?
Ich persönlich würde es sehr begrüßen, wenn ihr das ganze Forum dicht macht, wenn ihr (was ich verstehe) keine Zensur machen wollt.
(Der betreffende Kommentar ist inzwischen gelöscht. Die Red./wlf)
11.09.2012 21:11 Uhr
von SomaRiot:
@ Ute:
Sie kriegen immer die Kurve. Palästinensische Behörden sperren einen Palästinenser ein. Schuld ist: tatataa! Israel!
Brillante Analyse.
11.09.2012 16:57 Uhr
von andreas:
@alex
also ich habe noch nix von antisemitischen schlägern aus dem größten islamischen land der welt gehört. auch nichts von indonesischen salafisten oder anderem terroristischem kruppzeug, was die westlichen demokratien angreifen will. in dem sinne von 1,5 milliarden menschen zu sprechen, ist undifferenziert und bekannter linker populismius.
der islam in D allerdings wird nicht von den hiesigen medien oder der mehrheitsgesellschaft in verruf gebracht, sondern von der unfähigkeit der muslimischen verbände, die reflexartig "islamophobie" brüllen oder "alle kartoffeln sind rassisten und sie unterstützen den kindermörder israel". sie verweigern jegliche verantwortung. sie stoßen keine diskussionen unter den menschen an die sie vertreten und sie verweigern sich dem sekualrem staatsprinzip.
wenn sich die muslimische community endlich emanzipieren würde, und die verhältnisse so blieben, würde ihr text sind machen.
so allerdings bestätigt er nur das gänginge pseudo-linke, antira und antiimp geschwätz, dass das opfer immer der stolze wilde (hier der moslem) und der täter immer der faschistische westen (wahlweise der deutsche, der ami oder der israeli) ist.
wenn also ein arabischer "kulturschaffender" gewalttäter in israel eingesperrt ist und dann sch frei hungern will, kann ich nur sagen: "guten appetit und das nächste mal vorher denken und dann steine/mollis schmeißen".
11.09.2012 12:12 Uhr
von Ute:
Auch hier stellt sich die Frage, inwieweit eine Autonomiebehörde im Würgegriff der Besatzungsmacht und der westlichen Geldgeber unabhängig agieren kann.
Natürlich kann sie sich auch hinter solche einem Druck verstecken Es kann deshalb nur deren Aufgabe sein, transparent gegenüber der eigenen Bevölkerung zu handeln und Rechtsstaatlichkeit zu üben.
Dauerhafte Festsetzungen ohne Anklage sollen das Privileg der israelischen Besatzungsmacht bleiben, die dies massenhaft praktiziert.
10.09.2012 23:09 Uhr
von Stimme der Demokratie:
Terrorist mit kulturellem Alibi.
10.09.2012 20:47 Uhr
von alex:
Über Bombenattentate und islamischen Terror berichtet man natürlich mit Vorliebe, aber wenn die Widerstandskämpfer dann der (vermeintlichen) westlichen Logik folgen und einen gewaltfreien Widerstand praktizieren, dann "oh Wunder" gibt es eine kleine Randzeile bzw. gar keine Zeile,
der Hungerstreik von 1600 palästinensischen Gefangenen im Mai 2012 verlor sich genauso unspektakulär irgendwo im arabischen Wüstensand.
Da berichtet man lieber über eine Timoschenko in der Ukraine oder Pussys in Russland, den der Feind liegt ja schließlich im Osten.
Ehrenmörder, Salafisten, Terroristen, arabische Jugendgangs, Sozialschmarotzer, Genitalverstümmler, Bildungsverweigerer, antisemitische Schläger... das ist der Islam in Deutschland. Erschreckend wie 1,5 Milliarden Weltbürger hier als ein einziges Ressentiment hingestellt werden.
Da wundert es dann auch nicht, dass die Schuld für die liebevoll so genannten "Döner-Morde" und das Breivik-Massaker affektiv den Opfern in die Schuhe geschoben wird. Wir wissen noch nichts, aber es war mutmaßlich der Moslem!
Hier wird ein Feindbild konstruiert, nicht abzusehen was daraus einmal erwachsen wird... Wehret den Anfängen! Wenn wir aus dem Holocaust gelernt haben, unsere Solidarität davon abhängig zu machen, woher einer kommt oder woran einer glaubt, dann sind wird die größten Idioten vor der Geschichte.
10.09.2012 20:06 Uhr
von Beat Höstergerser:
" Schon als 14-Jähriger schloss sich Sbeidi den Tansim an, der Fatah-Jugend, warf Steine und Molotowcocktails... "
na dann handelt es sich wirklich um einen "Widerständler" ... man man man Susanne.
Soll er doch hungern. Wer gewalt nutzt muss mit Strafe rechnen. Das verstehen gerade linke Kader nicht, aber das Gewaltmonopol liegt nun mal beim Staat.