taz panterpreis Verleihung Auszeichnung für „Medien von unten“
Am 14. Oktober werden bei der Hamburger Woche der Pressefreiheit im Museum der Arbeit feierlich zwei taz panterpreise an unabhängige Medien verliehen.
Der taz panterpreis ist ein Preis für Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für andere starkmachen, mutig Missstände aufdecken und sich für eine intakte Umwelt einsetzen. Menschen, die uneigennützig für eine bessere Welt kämpfen. Dieses Jahr heißt das Motto „Unabhängig, kritisch, resilient: Medien von unten“. Ausgeschrieben wurde der Preis im März 2026 für unabhängige Medienprojekte, die wertvolle Arbeit leisten, nicht selten unentgeltlich.
Neben den individuellen Heldinnen und Helden richten wir die Scheinwerfer der Anerkennung auch auf die Kollektive, die Vernetzten, die AktivistInnen, die Teil sind einer Bewegung für den gesellschaftlichen Wandel. Sie setzen sich ebenso mutig für andere ein, sind kreativ, innovativ, entwickeln neue Ideen und Konzepte gesellschaftlicher Teilhabe und vor allem sind sie viele!
Deshalb sucht die panterstiftung auch engagierte Menschen, die sich in Vereinen, Interessens- gemeinschaften und Aktionsbündnissen organisieren, sozusagen Banden bilden, um unsere Welt auf lokaler und globaler Ebene ein bisschen besser zu machen.
Seit 2005 verleiht die taz den panterpreis, seit 2009 unter dem Dach der taz panterstiftung. Jedes Jahr werden zwei taz panterpreise vergeben. Der erste wird von unserer Jury, die sich aus taz-RedakteurInnen, ehemaligen PreisträgerInnen und Prominenten zusammensetzt, der zweite von unseren LeserInnen vergeben. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert und werden von der taz Panter Stiftung finanziert.
Seit 2020 wurde der Preis themenbezogen im Bereich Klimaschutz, nachhaltige Energiewende und Schutz von Ökosystemen ausgeschrieben. 2021 war der inhaltliche Schwerpunkt nachhaltige Mobilität.
2023 konnten sich alle bewerben, die sich gegen die Erderhitzung unter Berücksichtigung sozialer Gerechtigkeit einsetzen.
2024 wurden gleich drei Panter Preise verliehen: für zivilgesellschaftliches Engagement in Thüringen, Sachsen und Brandenburg.
2025 wurden unter dem Slogan „Zusammen:Halt! – für ein friedliches und menschliches Miteinander“ in Halle und Bochum von den Leser:innen zwei panterpreise verliehen.
2026 heißt das Motto nun „Unabhängig, kritisch, resilient: Medien von unten“. Ausgeschrieben wird der Preis im März für unabhängige Medienprojekte, die wertvolle Arbeit leisten, nicht selten unentgeltlich. Vom 8. bis zum 27. Juni findet die Leser:innen-Abstimmung darüber statt, wer den ersten panterpreis gewinnt; danach vergibt eine Jury den zweiten panterpreis. Die Preisverleihung findet am 14. Oktober während der Hamburger Woche der Pressefreiheit um 18 Uhr im Museum der Arbeit statt.
Am 14. Oktober werden bei der Hamburger Woche der Pressefreiheit im Museum der Arbeit feierlich zwei taz panterpreise an unabhängige Medien verliehen.
Eine Jury hat entschieden, welches Medienprojekt den zweiten panterpreis erhält. Doch beide Gewinner*innen werden erst am 14. Oktober bekannt gegeben.
Seit dem Jahr 2000 macht Radio CORAX von Halle aus als freies Radio ein Rundumprogramm. Die AfD möchte dem Sender am liebsten „den Geldhahn zudrehen“.
Nominiert für den panterpreis 2026
In Nordrhein-Westfalen streiten die Kultur- und Meinungsmagazine choices, trailer und engels für eine lebenswerte, solidarische Gesellschaft.
Nominiert für den panterpreis 2026
Zum Mauerfall gegründet wird die Studierendenzeitung UnAufgefordert von der Berliner HU bis heute von einem Team Ehrenamtlicher herausgebracht.
Nominiert für den panterpreis 2026
Von der Marzahner Nachbarin über einen Grünen-Politiker bis zur Band aus Aleppo: In der Sendung Radio Connection kommen sie alle zu Wort.
Nominiert für den panterpreis 2026
In Workshops vermittelt das Projekt nah:dran Jugendlichen aus ländlichen und strukturschwachen Regionen Medienkompetenz.
Nominiert für den panterpreis 2026
der lichtblick ist die älteste Gefangenenzeitung Deutschlands. Seit 1968 berichtet sie unzensiert aus der der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel.
Nominiert für den panterpreis 2026
Lange gab es in Münster nur zwei konservative Lokalzeitungen – bis eine Gruppe von Journalist:innen 2020 das unabhängige Lokalmedium RUMS gründete.
Die Jury hat getagt – und sieben Medienprojekte für den diesjährigen taz panterpreis nominiert. Die öffentliche Abstimmung beginnt am 8. Juni.
Der taz panterpreis 2026 fördert „Medien von unten“. Bürgermedien, Faktencheck-Initiativen oder Projekte der Medienbildung konnten sich bewerben.
taz Panter Preis 2023 bis 2025
In Bochum erhält das KulturQuartier Erfurt den Panter Preis. Das leerstehende ehemalige Schauspielhaus wird in einen Begegnungsraum verwandelt.
Zum 20. Jubiläum geht der taz Panter Preis in Halle an das Bündnis Kaiserslautern gegen Rechts. In vier Wochen folgt die Preisverleihung in Bochum.
Für den taz Panter Preis wurden acht Nominierte ausgewählt – hier werden Sie vorgestellt! Bis zum 17. Mai läuft die Abstimmung über die Preisträger.
taz Panter Preis für Sachsen 2024
Am 24.08. wurde der taz Panter Preis für Sachsen an das Küchenkollektiv Calzone Rivoluzione verliehen.
taz Panter Preis Thüringen 2024
Der taz Panter Preis geht an das Thüringer Netzwerk Polylux. Weitere Preise in Sachsen und Brandenburg.
taz Panter Preis für Brandenburg 2024
Der taz Panter Preis geht in Cottbus an das Bildungsprojekt Verstehbahnhof. Der teilt das Preisgeld mit dem afrikanischen Kulturverein Palanca.
Vor größerem Publikum wurde der taz Panter Preis verliehen. Gewonnen haben der „9-Euro-Fonds“ und „Facing Finance“.