Panter Preis 2008

Drei Panter Preise verliehen

Die Panter Jury vergibt gleich zwei Preise und ehrt damit Mariam Notten und Julius Deutsch

Laudator Georg Schramm als Lothar Dombrowski und der Feldbefreier und Panter Preisträger Michael Grolm  Bild: Rolf Zöllner

Seit 2005 verleiht die taz jährlich zwei Panter Preise, über einen stimmen die Leserinnen und Leser ab, den anderen vergibt eine prominent besetzte Jury. In diesem Jahr konnte sich die Jury, der neben Chefredakteurin Bascha Mika Dieter Moor, Anke Domscheit-Berg, Klaus Bednarz und Georg Schramm angehörten, nicht auf eineN PreisträgerIn einigen. Sie ehrten zum Einen Mariam Notten, die in Afghanistan Schulen baut und Frauenprojekte fördert. Der zusätzliche Preis, den die JurorInnen privat spendeten, wurde an Julius Deutsch verliehen, der an Kommunikationshilfen für Schwerstbehinderte tüftelt. Der Panter Preis der Leserinnen und Leser ging mit großer Mehrheit an den Imker Michael Grolm, der gegen Gentechnik kämpft und als „Feldbefreier“ aktiv ist.

Moderator Jörg Thadeusz führte souverän und mit viel Wortwitz durchs Programm, die Berliner Band "Wir sind Helden" sorgte für das passende musikalische Rahmenprogramm. Es war die bislang größte Kulisse für den taz Panter Preis: 1.200 Gäste warteten am Samstagabend auf die Preisverleihung im Berliner Haus der Kulturen der Welt.

Was den PreisträgerInnen nach der Verleihung widerfuhr, erfahren Sie hier.