Panzerfabrikant sieht Ansehen bedroht
Braunbehrens stoppt „Kopfgeld“-Aktion
Aktivisten setzen eine Fahndungsaktion gegen die Eigner des Panzerherstellers Krauss-Maffei aus – aus rein finanziellen Gründen. Denn einer der Eigner ging gegen sie vor.von Sebastian Erb
Leserkommentare
13.07.2012 21:57 Uhr
von Murphy:
Die mussten jetzt Inhalte von der Website nehmen? Die ganzen Fahndungsplakate sind verschwunden? Das schreit ja geradezu nach einer neuen Lektion in Sachen Streisand-Effekt!
05.07.2012 16:45 Uhr
von vic:
Wie es scheint, sind dieser Familie die Unsympathen in der Überzahl. Bernhard von B. fällt deutlich aus dem Rahmen.
Von welchem Ansehen redet der Mann eigentlich, geht das noch tiefer?
05.07.2012 15:37 Uhr
von Urgestein:
Nicht die Protestaktion der Künstler ist geeignet, das Ansehen des Mandanten herabzusetzen, sondern einzig die Absicht desselben, schwere Waffen an ein feudalistisches und menschenrechtsfeindlich eingestelltes Regime zu verkaufen, welches dort in erster Linie dazu benutzt werden wird die eigene Bevölkerung weiter zu unterdrücken.
Denk ich an Braunbehrens, so fällt mir eigentlich nur noch Dylans Frühwerk "Masters of War" ein, dem inhaltlich nichts mehr hinzuzufügen wäre und welches bei Youtube unter anderem in eindringlichen und gut hörbaren Versionen von Eddie Vedder (Pearl Jam) kursiert.
Ob die juristischen Lakaien des Waffendealers aus deutschen Landen auch gegen dieses gut 50 Jahre alte Stück künstlerischer Auseinandersetzung mit Unmenschlichkeit und Geldgier hinter gutbürgerlicher Fassade vorgehen wollen, bleibt bei soviel Skrupellosigkeit wohl abzuwarten.
05.07.2012 11:18 Uhr
von Urgestein:
Nicht die Protestaktion der Künstler ist geeignet, das Ansehen des Mandanten herabzusetzen, sondern einzig die Absicht desselben, schwere Waffen an ein feudalistisches und menschenrechtsfeindlich eingestelltes Regime zu verkaufen, welches dort in erster Linie dazu benutzt werden wird die eigene Bevölkerung weiter zu unterdrücken.
Denk ich an Braunbehrens, so fällt mir eigentlich nur noch Dylans Frühwerk "Masters of War" ein, dem inhaltlich nichts mehr hinzuzufügen wäre und welches bei Youtube unter anderem in eindringlichen und gut hörbaren Versionen von Eddie Vedder (Pearl Jam) kursiert.
Ob die juristischen Lakaien des Waffendealers aus deutschen Landen auch gegen dieses gut 50 Jahre alte Stück künstlerischer Auseinandersetzung mit Unmenschlichkeit und Geldgier hinter gutbürgerlicher Fassade vorgehen wollen, bleibt bei soviel Skrupellosigkeit wohl abzuwarten.
05.07.2012 11:18 Uhr
von Friedenspanzer:
Diese Kunstgruppe hat ihr Hauptziel erreicht: die Aufmerksamkeit von politischen Begründungen ("alternativlos") auf die eigentlichen Gründe zu lenken: ein paar unmoralische Personen wollen sich eine zweite goldene Nase verdienen. Die Panzerprofiteure sind für alle Zeiten geächtet.
Daß sie jetzt Post vom Anwalt haben ist eine Auszeichnung: sie werden ernst genommen.
Möge das Zentrum für politische Schönheit wachsen, blühen und gedeihen und viele fruchtbare Ableger hervorbringen!
05.07.2012 10:56 Uhr
von Weiße Rose:
Die Bundesrepublik Deutschland ist leider nur bei oberflächlicher Betrachtung ganz nett anzusehen. Sowie man auch nur hauchzart daran kratzt, erscheint das verlogene, scheinheilige Fundament einer von innen her vermodernden Gesellschaft. Statt die Kriegswaffenhersteller, Händler und Profiteure des Todes hinter Schloss und Riegel zu bringen, zeigt die Justiz den Kritikern des mörderischen Systems erstmal, wo der Hammer hängt!
Diese Bananenrepublik wird von Tag zu Tag unerträglicher...
05.07.2012 10:28 Uhr
von Ant-iPod:
Was immer man von den Panzerbauern halten mag... mir missfällt, dass bei der ganzen 25.000,- Euro-Aktion die Politiker aussen vor bleiben.
Diese haben letztlich die Entscheidungsgewalt und deren gestalterisches Wirken soll den Willen unseres Volkes repräsentieren.
Ich kann nicht erkennen, dass es in Deutschland eine Mehrheit dafür gibt, bsw. Panzer nach Saudi-Arabien zu liefern.
Deshalb sind es in erster Linie die Politiker, die es für solche Entscheidungen dingfest zu machen gilt und die sich - hoffentlich juristisch - für ihr Tun verantworten sollten.
05.07.2012 09:58 Uhr
von zalog:
Jämmerlich!
Wer 25.000 Euro auslobt, sollte doch auch die finanziellen Mittel haben, um einen Rechtsstreit auszuhalten. Insbesondere da man ja im Recht ist. Oder etwa doch nicht?
Aber das passt zu den selbstgerechten Urhebern, die andere an den Pranger stellen, um sich selbst als "Künstler" zu profilieren.
05.07.2012 09:49 Uhr
von Andreas Michel:
Die Eigentümer sind verantwortlich für das was ihr Unternehmen hervorbringt. Es ist gewissenlos diese Verantwortung vollständig auf die Legislative zu übertragen. Die Regierung hat den Deal genehmigt; na und? Das heißt noch lange nicht das er auch stattfinden muss. Aber es ist ja so schön bequem die Verantwortung für das eigene Handeln auf Andere zu schieben und sich nur die Profite in die Taschen zu stecken.