Bei der Parlamentswahl in Griechenland deutet alles auf einen rechnerischen Sieg der Eurobefürworter hin. Die Konservativen landen vor den Linksradikalen, die Faschisten holen 7 Prozent.
Was für eine volksverblödende Headline! Seit wann wäre "Europa ...." ausgerechnet durch eine Parlamentswahl in Griechenland ".... vielleicht gerettet"‽ Derlei Chance bestünde (eventl. noch), wenn endlich Konsequenzen gezogen werden und Griechenland austritt - nolens volens; Das Land ist (in absehbarer Zeit) reformunfähig – wie jeder, der bei Verstand wäre, weiß.
(18.06.2012 04:19)
18.06.2012 07:27 Uhr
von Halunke:
Die Eurokraten zeigen sich erleichtert,und die Konservativen in Griechenland feiern.Aber wie kann man sich erleichtert zeigen,wenn die gleichen korrupten Banditen und Steuerhinterzieher wieder an die Macht gekommen sind?Es bleibt also alles beim alten,und das seit 2008 andauernde rumgeeiere geht fröhlich weiter.
18.06.2012 07:07 Uhr
von Retter:
Was ist das für eine Überschrift? Europa braucht niemand retten, es war nie in Gefahr. Der Euro schon. Der ist villeicht gerettet. Allerdings nur wenn wir weiter gigantische Schulden machen und auch nur so lange bis Europas Sozialisten auch diese gepumpte Kohle verblasen haben. In Griechenland wird sich politisch nichts ändern. Korrupte Klans, korrute Verwaltung und ein Volk das seine Steuern nicht zahlt. Dazu noch 30% Linksextreme die aus einem Stalinmuseum entlaufen sind. Wo ist da die Rettung? Im Supereuropa kann ich jeden Tag buckeln gehen und darf nichts mehr abstimmen. 90% aller meiner Gesetze werden in einem brüsseler Parlament entschieden welches keinerlei demokratische Legitimation hat. Bei den restlichen 10% bestimmen eher die Medien als der Bundestag und abstimmen darf man als Highlight mal über einen Bahnhof. Euro, Zuwanderung, Steuern....bei keinem Thema darf man irgendwie mitreden. Wenn man dann zuhause bleibt heit es man sein politikverdrossen und habe an Demokratie kein Interesse mehr. Man sollte eher versuchen die Demokratie bei uns als den Euro oder die Griechen zu retten.
18.06.2012 04:17 Uhr
von ion:
Was für eine volksverblödende Headline! Seit wann wäre "Europa ...." ausgerechnet durch eine Parlamentswahl in Griechenland ".... vielleicht gerettet"‽ Derlei Chance bestünde (eventl. noch), wenn endlich Konsequenzen gezogen werden und Griechenland austritt - nolens volens; Das Land ist (in absehbarer Zeit) reformunfähig – wie jeder, der bei Verstand wäre, weiß.
18.06.2012 03:16 Uhr
von Peter Frenzel:
Europa gerettet? Nein, Freunde! Ich fühle mich erst dann so richtig gerettet, wenn ich mit meinen 80 Wochenarbeitsstunden mir und meiner Familie wieder ein menschenwürdiges Dasein bieten kann!
Also lasst mal bitte mich und "Europa" aus dem Spiel! Das geht nämlich auch nicht gleich unter, nur weil ein paar Banken mal ein paar Prozent von ihren Gewinnen abstreichen müssen.
Wenn überhaupt "Rettung", dann vielleicht "Bankenrettung". Oder "Banken-Profitrettung".
Aber noch besser, Ihr verschont uns (und die Griechen) ganz mit Eurer Propaganda. Ich dachte eigentlich immer, die taz gehöre einer Genossenschaft, und die FAZ der Deutschen Bank ... Nur gut, dass ich zu Zeiten, als ich mehr taz gelesen habe und noch flüssiger war, doch nicht zum Anteilseigner geworden bin!
Und was den Euro und diese ganze Bankokratie in Deutschland und in der EU angeht, sage ich: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
18.06.2012 02:10 Uhr
von Maria Meiser:
Es wäre gut für Griechneland gewesen, hätte Tsipras (Siriza) die Wahl gewonnen. Es würde zumindest mal frischer Wind in diesem Land wehen, u. mit Kraft u. neuen Ideen könnte er es evtl. schaffen, das Land wieder hoch zu bekommen. Die beiden anderen Parteien sind seit über 30-40 Jahren an der Macht. Immer schön abwechselond waren es die Premiers Karamanlis u. Papandreou. Diese beiden Clans haben immer ihre Macht vererbt. Ich weiß nicht wie oft. Tsipras kam von alleine nach oben, mit revolutionären Ideen. Das, was uns hier die ganze Zeit erzählt wurde, dass er die Schulden nicht zurück zahlen wollte, stimmt so nicht. Er hat in etwa das gleiche Programm, wie Hollande aus Frankreich. Doch für die EU war er der unbequeme, er ließ sich wohl nicht kaufen und beeinflussen. Dafür haben sich die Griechen aber beeinflussen lassen, u. dann sind nun einige wieder umgeschwenkt, u. haben wieder die alten Parteien gewählt. Immer wurde uns hier in D. erzählt, wenn der böse Tsipras an die Macht kommt, dann fliegen die Griechen aus der Eurozone, bzw. sie verlieren den Euro. Das war absoluter Quatsch, denn ein Verlassen eines Landes aus der Eurozone, kann nur das betreffende Land selber entscheiden. Ein Rausschmeißen wäre gar nicht möglich, denn es ist im EU-Vertrag überhaupt nicht verfasst!!! Das war ein mega Bluff für das normale Volk, u. sie haben es schön geglaubt. Ich koche vor Wut. Es hätte dem Land einen Aufschwung und neuen Wind beschert, es wäre endlich aus seiner Lethargie heraus gekommen., Und nun: Jetzt haben sie die gleiche Regierung, wie all die Jahre vorher, diese beiden Parteien, Pasok und ND haben doch das Land in den Dreck gefahren. Die beiden Wahlen hätten sie sich sparen können, das dafür benötigte Geld sowieso gleich mit. Samaras war doch vor 6 Wochen auch schon in der Lage, eine Regierung zu bilden, aber der Feigling hat kurze Zeit später, obwohl er 3 Tage Zeit gehabt hätte, das Handtuch geschmissen. Und nun? Jetzt will er auf einmal auch die Sparbedingungen annehmen, bis vor kurzem war er strikt dagegen. Es wird genauso beschissen weiter gehen, wie bisher. Es wird ein kurzes Aufflackern an den Märkten geben, aber nur für Stunden!!!
18.06.2012 02:04 Uhr
von T.V.:
Bei der Überschrift hatte ich jetzt einen Sieg von Syriza erwartet...
Leserkommentare
18.06.2012 09:34 Uhr
von ion:
Was für eine volksverblödende Headline!
Seit wann wäre "Europa ...." ausgerechnet durch eine Parlamentswahl in Griechenland ".... vielleicht gerettet"‽
Derlei Chance bestünde (eventl. noch), wenn endlich Konsequenzen gezogen werden und Griechenland austritt - nolens volens; Das Land ist (in absehbarer Zeit) reformunfähig – wie jeder, der bei Verstand wäre, weiß.
(18.06.2012 04:19)
18.06.2012 07:27 Uhr
von Halunke:
Die Eurokraten zeigen sich erleichtert,und die Konservativen in Griechenland feiern.Aber wie kann man sich erleichtert zeigen,wenn die gleichen korrupten Banditen und Steuerhinterzieher wieder an die Macht gekommen sind?Es bleibt also alles beim alten,und das seit 2008 andauernde rumgeeiere geht fröhlich weiter.
18.06.2012 07:07 Uhr
von Retter:
Was ist das für eine Überschrift? Europa braucht niemand retten, es war nie in Gefahr. Der Euro schon. Der ist villeicht gerettet. Allerdings nur wenn wir weiter gigantische Schulden machen und auch nur so lange bis Europas Sozialisten auch diese gepumpte Kohle verblasen haben. In Griechenland wird sich politisch nichts ändern. Korrupte Klans, korrute Verwaltung und ein Volk das seine Steuern nicht zahlt. Dazu noch 30% Linksextreme die aus einem Stalinmuseum entlaufen sind. Wo ist da die Rettung? Im Supereuropa kann ich jeden Tag buckeln gehen und darf nichts mehr abstimmen. 90% aller meiner Gesetze werden in einem brüsseler Parlament entschieden welches keinerlei demokratische Legitimation hat. Bei den restlichen 10% bestimmen eher die Medien als der Bundestag und abstimmen darf man als Highlight mal über einen Bahnhof. Euro, Zuwanderung, Steuern....bei keinem Thema darf man irgendwie mitreden. Wenn man dann zuhause bleibt heit es man sein politikverdrossen und habe an Demokratie kein Interesse mehr. Man sollte eher versuchen die Demokratie bei uns als den Euro oder die Griechen zu retten.
18.06.2012 04:17 Uhr
von ion:
Was für eine volksverblödende Headline!
Seit wann wäre "Europa ...." ausgerechnet durch eine Parlamentswahl in Griechenland ".... vielleicht gerettet"‽
Derlei Chance bestünde (eventl. noch), wenn endlich Konsequenzen gezogen werden und Griechenland austritt - nolens volens; Das Land ist (in absehbarer Zeit) reformunfähig – wie jeder, der bei Verstand wäre, weiß.
18.06.2012 03:16 Uhr
von Peter Frenzel:
Europa gerettet? Nein, Freunde! Ich fühle mich erst dann so richtig gerettet, wenn ich mit meinen 80 Wochenarbeitsstunden mir und meiner Familie wieder ein menschenwürdiges Dasein bieten kann!
Also lasst mal bitte mich und "Europa" aus dem Spiel! Das geht nämlich auch nicht gleich unter, nur weil ein paar Banken mal ein paar Prozent von ihren Gewinnen abstreichen müssen.
Wenn überhaupt "Rettung", dann vielleicht "Bankenrettung". Oder "Banken-Profitrettung".
Aber noch besser, Ihr verschont uns (und die Griechen) ganz mit Eurer Propaganda. Ich dachte eigentlich immer, die taz gehöre einer Genossenschaft, und die FAZ der Deutschen Bank ... Nur gut, dass ich zu Zeiten, als ich mehr taz gelesen habe und noch flüssiger war, doch nicht zum Anteilseigner geworden bin!
Und was den Euro und diese ganze Bankokratie in Deutschland und in der EU angeht, sage ich: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
18.06.2012 02:10 Uhr
von Maria Meiser:
Es wäre gut für Griechneland gewesen, hätte Tsipras (Siriza) die Wahl gewonnen.
Es würde zumindest mal frischer Wind in diesem Land wehen, u. mit Kraft u. neuen Ideen könnte er es evtl. schaffen, das Land wieder hoch zu bekommen.
Die beiden anderen Parteien sind seit über 30-40 Jahren an der Macht. Immer schön abwechselond waren es die Premiers Karamanlis u. Papandreou. Diese beiden Clans haben immer ihre Macht vererbt. Ich weiß nicht wie oft.
Tsipras kam von alleine nach oben, mit revolutionären Ideen. Das, was uns hier die ganze Zeit erzählt wurde, dass er die Schulden nicht zurück zahlen wollte, stimmt so nicht. Er hat in etwa das gleiche Programm, wie Hollande aus Frankreich.
Doch für die EU war er der unbequeme, er ließ sich wohl nicht kaufen und beeinflussen.
Dafür haben sich die Griechen aber beeinflussen lassen, u. dann sind nun einige wieder umgeschwenkt, u. haben wieder die alten Parteien gewählt.
Immer wurde uns hier in D. erzählt, wenn der böse Tsipras an die Macht kommt, dann fliegen die Griechen aus der Eurozone, bzw. sie verlieren den Euro. Das war absoluter Quatsch, denn ein Verlassen eines Landes aus der Eurozone, kann nur das betreffende Land selber entscheiden. Ein Rausschmeißen wäre gar nicht möglich, denn es ist im EU-Vertrag überhaupt nicht verfasst!!!
Das war ein mega Bluff für das normale Volk, u. sie haben es schön geglaubt.
Ich koche vor Wut.
Es hätte dem Land einen Aufschwung und neuen Wind beschert, es wäre endlich aus seiner Lethargie heraus gekommen.,
Und nun: Jetzt haben sie die gleiche Regierung, wie all die Jahre vorher, diese beiden Parteien, Pasok und ND haben doch das Land in den Dreck gefahren.
Die beiden Wahlen hätten sie sich sparen können, das dafür benötigte Geld sowieso gleich mit.
Samaras war doch vor 6 Wochen auch schon in der Lage, eine Regierung zu bilden, aber der Feigling hat kurze Zeit später, obwohl er 3 Tage Zeit gehabt hätte, das Handtuch geschmissen. Und nun? Jetzt will er auf einmal auch die Sparbedingungen annehmen, bis vor kurzem war er strikt dagegen.
Es wird genauso beschissen weiter gehen, wie bisher.
Es wird ein kurzes Aufflackern an den Märkten geben, aber nur für Stunden!!!
18.06.2012 02:04 Uhr
von T.V.:
Bei der Überschrift hatte ich jetzt einen Sieg von Syriza erwartet...