Johannes Ponader ist Geschäftsführer der Piratenpartei. Als Reaktion auf das Politikum seines Hartz-IV-Bezugs inszeniert er den „Rücktritt vom Amt“.von Sebastian Erb
Rücktritt vom Amt? Herr Ponader weiss aber schon, dass er zum Amt gegangen ist und einen Antrag gestellt hat? Darin hat er erklärt, dass er Hilfebedürftig ist und seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann. Deshalb bekommt er Grundsicherung.
Soweit, so sachlich.
Jetzt verdient er Geld bzw. erwirtschaftet Honorare und reduziert seine Hilfebedüftigkeit oder diese fällt weg. Toll, ich kann Herrn P. dazu nur gratulieren, dass er nun keine Unterstützung mehr benötigt und seinen Lebensunterhalt selbst tragen kann. Andere beneiden ihn darum.
Was soll diese Debatte und Selbstinszenierung vom armen Hascherl? Er hat ein Orchideenfach studiert (was ja auch toll ist), aber was erwartet er?
09.07.2012 13:14 Uhr
von Matthias Blümke:
Es ist schon erhellend, dass man (Amt wie auch manche Kommentatoren hier) meint, nun auch noch entgegen aller elementaren Bürgerrechte die politische Betätigung von Unterbeschäftigten verhindern zu wollen, ja gar zu dürfen. Wenn die TAZ jetzt wenigstens noch zentrale Inhalte des Ponader-Textes wiedergegeben hätte, so z.B. die Rechtsbrüche von Amts wegen und die unsägliche Rolle der Medien bei der Hexenjagd auf Ponader, dann, ja dann hätte man gar wieder an einen Qualitätsjournalismus bei der TAZ glauben können. Lieber aber reiht sich der Beitrag in die Reihe der anderer Medien ein, die die Assoziation zwischen Herrn Ponader und Hartz-IV bzw. nterbeschäftigung aufrecht erhalten. Weiter so, weiter so unsäglich auf die Abschaffung der Republik hinarbeiten! Manchmal wünschte ich mir, man könnte nicht nur flattern, sondern durchaus auch Schmerzensgeld für die beinahe körperlich fühlbaren Schmerzen beim Lesen mancher TAZ-Artikel erhalten, zumindest aber Entschädigung für vertane Zeit. Es bleibt einem nur, weiterhin FAZ statt TAZ zu lesen, wenn man Ponaders Anliegen erfahren möchte.
06.07.2012 10:03 Uhr
von @vic:
Ja, ja, immer die gleiche Leier. Aber die Sozialleistungen, Gesundheitsversorgung usw. sollten natürlich erhalten bleiben.
06.07.2012 07:23 Uhr
von Graf NItz:
Ich finde, es sollten viel mehr Menschen Hartz 4 beantragen und dann was nettes aus ihrer Freizeit machen.
Ich arbeite gerne dafür, um das Steueraufkommen aufzubringen.
05.07.2012 22:38 Uhr
von ralf ansorge:
an agtrier:die frage warum jemand die "linke"wählt stelle ich mir ständig ohne eineantwort zu finden,aber das nur nebenbei. wenn die piraten funftionsträger vom AA bezahlen lassen,ist das nicht fortschrittlich,sondern korrupt,und schon sind sie bei denen ,die sie so anprangern.denn dann bezahle auch ich als wähler einer anderen partei diese leute mit.wer in einem anderen job sein geld verdient oder es von vati und mutti bekommt kann ja gern auf das geld der partei verzichten,aber seine zeit schön für die partei nutzen und die kohle von der gesellschaft nehmen ,das geht gar nicht
05.07.2012 21:23 Uhr
von doc johnson:
Typische Inszenierung eines Politikers. Ich dachte, die Piraten wollten nur Sacharbeit machen und sich von den anderen unterscheiden?
05.07.2012 21:15 Uhr
von viccy:
@ Notefe Wenn ich so drüber nachsinniere: Es ist wohl auch grade der Witz, dass die taz den Artikel einfach wiederkäut. Wie ja generell Zeitungen voneinander abkupfern, ohne eigenes zu machen.
Diese "Faulheit" in Verbindung mit der Schlagzeilen-Hörigkeit von "uns Lesern" potenziert sich zu einem ziemlich üblen Übel.
So gesehen: Respekt auch an die taz!
Das war mal eine erhellende Aktion.
@ Vic Staatenlos in Deutschland ist schwierig, vielleicht magst Du ja auswandern. Wo wäre es wohl angenehmer zu leben? Die Grenzen sind offen, was hält Dich. Deine sagen wir mal "thematisch kontinuierlichen" Einzeiler kannst Du auch von Russland aus posten.
05.07.2012 16:44 Uhr
von viccy:
@ Notfefe Ich denke, hier steht das Verbreiten im Vordergrund und weniger eine großartige zusätzliche Eigenleistung erbringen zu müssen.
Man kann Dinge ja auch verschlimmbessern.
@ reblek Wird dir das nicht auch langweilig?
05.07.2012 16:35 Uhr
von vic:
Ich würde gern zurücktreten als Bürger dieses Landes. Staatenlos in Deutschland leben, und in Ruhe gelassen werden- geht das?
05.07.2012 13:58 Uhr
von Nordwind:
Is ja nett.
Aber die eigentliche Frage ist doch eine ganz andere.
Bis zu welchem Grad kann es sich ein Hartz-IV-Empfänger leisten politisch (meist ehrenamtlich) aktiv zu sein bevor ihn die üblichen Repressionen ereilen?
Hier zeigt sich klar eine weitere Möglichkeit der Ausgrenzung vom gesellschaftlichen Leben durch unsere Demokratieverächter.
05.07.2012 11:19 Uhr
von reblek:
"Darüber, dass das Bild vermittelt wird, er würde nur ausnamsweise seinen Lebensunterhalt selbst verdienen..." - Klar, ein solcher "Ausname" ist erwähnenswert.
05.07.2012 11:16 Uhr
von Notfefe:
Bester Nacherzähljournalismus. Es gibt keinerlei Eigenleistung sondern nur nacherzähltes aus dem Artikel den Ponader schrieb. Auch das wird von Herrn Ponader angesprochen, is es ihm doch ähnlich ergangen. Ein ganz, ganz armes Bild das die taz hier abgibt.
05.07.2012 11:12 Uhr
von willy:
Schön, wenn man solche Freunde hat!
05.07.2012 11:06 Uhr
von viccy:
Genial, der Mann!
Führt uns en passant vor, wie sehr wir "alle" uns von Schlagzeilen blenden lassen, aus denen unser ggf. akademisch geschulter Verstand dann irgendwelche Szenarien und Geschichten konstruiert.
Hut ab!
(Wer nicht weiß, was ich meine, liest den allerletzten Absatz hier im Artikel sowie im verlinkten Artikel)
05.07.2012 10:22 Uhr
von Melebert:
So hat er mit einem einfachen Mittel, einem einfachen Wortspiel die Lesekompetenz von Journalisten und Bloggern unter Beweis gestellt. Er hat einfach mal der Journalie einen Spiegel vorgehalten. Allein dafür verdient er meine Anerkennung.
05.07.2012 10:10 Uhr
von Schneidegger:
Das Schlechte an einem guten Beitrag wie dem Ponaders ist, dass nur darüber gesprochen wird, wie gut er ist, nicht darüber, was drinsteht.
05.07.2012 10:03 Uhr
von Detlev:
Es wäre ja eine Riesenehre, wenn ein Arbeitsloser bzw. Empfänger von ALG II (Hartz) tatsächlich die Aufmerksamkeit von Heinrich Alt, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, erhielte. Bei dieser Geschichte ist allerdings zu berücksichtigen, dass ein Bezieher von ALG II dem Arbeitsmarkt von 9 bis 17.00 Uhr zur Verfügung stehen muss.
Das bedeutet, dass wenn Johannes Ponander tatsächlich in dieser Zeit hauptamtlich für die Piraten gearbeitet hätte, hätte er gegen die Auflagen verstoßen und ihm hätte sein ALG II im ersten Zug gekürzt werden müssen. Insofern ist es schon möglich, dass Alt da wirklich angerufen hat, weil ein prominenter Fall von Sanktionen schlecht für die PR der Arbeitsagentur und persönlich auch schlecht für Alt gegewesen wäre.
Insofern finde ich es gut, dass hier dieser Sachverhalt mal angesprochen wird, aber es steht nur die Hälfte im Artikel.
Es ist genau der Fall, der sich für viele Arbeitslose und ALG-II-Bezieher ständig wiederholt: Sie machen irgendwo mit, engagieren sich, machen ein Praktikum etc., aber sie verstoßen gegen die Auflagen ihrer Vereinbarung mit dem Jobcenter (ARGE, Hartz-Behörde) und werden von dort nun unter Feuer genommen. Denn diese Behörde entstendet 'Arbeitslose' fast ausschließlich in die Zeit- und Leiharbeitsbranche, der 'Arbeitslose' muss jede zumutbare Arbeit annehmen. Und da wäre ein fancy-Amt bei den Piraten absolut nicht nach Gusto der Behörde gewesen. Ein Prominenter als Fall von Sanktionen wahrscheinlich aber auch problematisch für Alt gewesen, der ja beharrlich Hartz-IV bagatellisiert oder kleinreden möchte.
05.07.2012 09:53 Uhr
von agtrier:
Eine besonders peinliche Nummer hat übrigens Bodo Ramelow, seines Zeichens Fraktionsvorsitzender einer Partei, die sich ausgerechnet "Die Linke" nennt, abgegeben. Der sprach in diesem Zusammenhang ALG-2-Empfängern schlichtweg komplett das Recht ab, sich ehrenamtlich in einer Partei zu engagieren.
Das sind so die Moment, wo man sich fragt, warum man die früher mal gewählt hat. Die Linke, meine ich.
Leserkommentare
12.07.2012 14:37 Uhr
von C. Weber:
Rücktritt vom Amt? Herr Ponader weiss aber schon, dass er zum Amt gegangen ist und einen Antrag gestellt hat? Darin hat er erklärt, dass er Hilfebedürftig ist und seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann. Deshalb bekommt er Grundsicherung.
Soweit, so sachlich.
Jetzt verdient er Geld bzw. erwirtschaftet Honorare und reduziert seine Hilfebedüftigkeit oder diese fällt weg. Toll, ich kann Herrn P. dazu nur gratulieren, dass er nun keine Unterstützung mehr benötigt und seinen Lebensunterhalt selbst tragen kann. Andere beneiden ihn darum.
Was soll diese Debatte und Selbstinszenierung vom armen Hascherl? Er hat ein Orchideenfach studiert (was ja auch toll ist), aber was erwartet er?
09.07.2012 13:14 Uhr
von Matthias Blümke:
Es ist schon erhellend, dass man (Amt wie auch manche Kommentatoren hier) meint, nun auch noch entgegen aller elementaren Bürgerrechte die politische Betätigung von Unterbeschäftigten verhindern zu wollen, ja gar zu dürfen.
Wenn die TAZ jetzt wenigstens noch zentrale Inhalte des Ponader-Textes wiedergegeben hätte, so z.B. die Rechtsbrüche von Amts wegen und die unsägliche Rolle der Medien bei der Hexenjagd auf Ponader, dann, ja dann hätte man gar wieder an einen Qualitätsjournalismus bei der TAZ glauben können.
Lieber aber reiht sich der Beitrag in die Reihe der anderer Medien ein, die die Assoziation zwischen Herrn Ponader und Hartz-IV bzw. nterbeschäftigung aufrecht erhalten. Weiter so, weiter so unsäglich auf die Abschaffung der Republik hinarbeiten!
Manchmal wünschte ich mir, man könnte nicht nur flattern, sondern durchaus auch Schmerzensgeld für die beinahe körperlich fühlbaren Schmerzen beim Lesen mancher TAZ-Artikel erhalten, zumindest aber Entschädigung für vertane Zeit.
Es bleibt einem nur, weiterhin FAZ statt TAZ zu lesen, wenn man Ponaders Anliegen erfahren möchte.
06.07.2012 10:03 Uhr
von @vic:
Ja, ja, immer die gleiche Leier. Aber die Sozialleistungen, Gesundheitsversorgung usw. sollten natürlich erhalten bleiben.
06.07.2012 07:23 Uhr
von Graf NItz:
Ich finde, es sollten viel mehr Menschen Hartz 4 beantragen und dann was nettes aus ihrer Freizeit machen.
Ich arbeite gerne dafür, um das Steueraufkommen aufzubringen.
05.07.2012 22:38 Uhr
von ralf ansorge:
an agtrier:die frage warum jemand die "linke"wählt stelle ich mir ständig ohne eineantwort zu finden,aber das nur nebenbei.
wenn die piraten funftionsträger vom AA bezahlen lassen,ist das nicht fortschrittlich,sondern korrupt,und schon sind sie bei denen ,die sie so anprangern.denn dann bezahle auch ich als wähler einer anderen partei diese leute mit.wer in einem anderen job sein geld verdient oder es von vati und mutti bekommt kann ja gern auf das geld der partei verzichten,aber seine zeit schön für die partei nutzen und die kohle von der gesellschaft nehmen ,das geht gar nicht
05.07.2012 21:23 Uhr
von doc johnson:
Typische Inszenierung eines Politikers. Ich dachte, die Piraten wollten nur Sacharbeit machen und sich von den anderen unterscheiden?
05.07.2012 21:15 Uhr
von viccy:
@ Notefe
Wenn ich so drüber nachsinniere: Es ist wohl auch grade der Witz, dass die taz den Artikel einfach wiederkäut. Wie ja generell Zeitungen voneinander abkupfern, ohne eigenes zu machen.
Diese "Faulheit" in Verbindung mit der Schlagzeilen-Hörigkeit von "uns Lesern" potenziert sich zu einem ziemlich üblen Übel.
So gesehen: Respekt auch an die taz!
Das war mal eine erhellende Aktion.
@ Vic
Staatenlos in Deutschland ist schwierig, vielleicht magst Du ja auswandern. Wo wäre es wohl angenehmer zu leben? Die Grenzen sind offen, was hält Dich. Deine sagen wir mal "thematisch kontinuierlichen" Einzeiler kannst Du auch von Russland aus posten.
05.07.2012 16:44 Uhr
von viccy:
@ Notfefe
Ich denke, hier steht das Verbreiten im Vordergrund und weniger eine großartige zusätzliche Eigenleistung erbringen zu müssen.
Man kann Dinge ja auch verschlimmbessern.
@ reblek
Wird dir das nicht auch langweilig?
05.07.2012 16:35 Uhr
von vic:
Ich würde gern zurücktreten als Bürger dieses Landes.
Staatenlos in Deutschland leben, und in Ruhe gelassen werden- geht das?
05.07.2012 13:58 Uhr
von Nordwind:
Is ja nett.
Aber die eigentliche Frage ist doch eine ganz andere.
Bis zu welchem Grad kann es sich ein Hartz-IV-Empfänger leisten politisch (meist ehrenamtlich) aktiv zu sein bevor ihn die üblichen Repressionen ereilen?
Hier zeigt sich klar eine weitere Möglichkeit der Ausgrenzung vom gesellschaftlichen Leben durch unsere Demokratieverächter.
05.07.2012 11:19 Uhr
von reblek:
"Darüber, dass das Bild vermittelt wird, er würde nur ausnamsweise seinen Lebensunterhalt selbst verdienen..." - Klar, ein solcher "Ausname" ist erwähnenswert.
05.07.2012 11:16 Uhr
von Notfefe:
Bester Nacherzähljournalismus. Es gibt keinerlei Eigenleistung sondern nur nacherzähltes aus dem Artikel den Ponader schrieb. Auch das wird von Herrn Ponader angesprochen, is es ihm doch ähnlich ergangen. Ein ganz, ganz armes Bild das die taz hier abgibt.
05.07.2012 11:12 Uhr
von willy:
Schön, wenn man solche Freunde hat!
05.07.2012 11:06 Uhr
von viccy:
Genial, der Mann!
Führt uns en passant vor, wie sehr wir "alle" uns von Schlagzeilen blenden lassen, aus denen unser ggf. akademisch geschulter Verstand dann irgendwelche Szenarien und Geschichten konstruiert.
Hut ab!
(Wer nicht weiß, was ich meine, liest den allerletzten Absatz hier im Artikel sowie im verlinkten Artikel)
05.07.2012 10:22 Uhr
von Melebert:
So hat er mit einem einfachen Mittel, einem einfachen Wortspiel die Lesekompetenz von Journalisten und Bloggern unter Beweis gestellt. Er hat einfach mal der Journalie einen Spiegel vorgehalten. Allein dafür verdient er meine Anerkennung.
05.07.2012 10:10 Uhr
von Schneidegger:
Das Schlechte an einem guten Beitrag wie dem Ponaders ist, dass nur darüber gesprochen wird, wie gut er ist, nicht darüber, was drinsteht.
05.07.2012 10:03 Uhr
von Detlev:
Es wäre ja eine Riesenehre, wenn ein Arbeitsloser bzw. Empfänger von ALG II (Hartz) tatsächlich die Aufmerksamkeit von Heinrich Alt, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, erhielte. Bei dieser Geschichte ist allerdings zu berücksichtigen, dass ein Bezieher von ALG II dem Arbeitsmarkt von 9 bis 17.00 Uhr zur Verfügung stehen muss.
Das bedeutet, dass wenn Johannes Ponander tatsächlich in dieser Zeit hauptamtlich für die Piraten gearbeitet hätte, hätte er gegen die Auflagen verstoßen und ihm hätte sein ALG II im ersten Zug gekürzt werden müssen. Insofern ist es schon möglich, dass Alt da wirklich angerufen hat, weil ein prominenter Fall von Sanktionen schlecht für die PR der Arbeitsagentur und persönlich auch schlecht für Alt gegewesen wäre.
Insofern finde ich es gut, dass hier dieser Sachverhalt mal angesprochen wird, aber es steht nur die Hälfte im Artikel.
Es ist genau der Fall, der sich für viele Arbeitslose und ALG-II-Bezieher ständig wiederholt: Sie machen irgendwo mit, engagieren sich, machen ein Praktikum etc., aber sie verstoßen gegen die Auflagen ihrer Vereinbarung mit dem Jobcenter (ARGE, Hartz-Behörde) und werden von dort nun unter Feuer genommen. Denn diese Behörde entstendet 'Arbeitslose' fast ausschließlich in die Zeit- und Leiharbeitsbranche, der 'Arbeitslose' muss jede zumutbare Arbeit annehmen. Und da wäre ein fancy-Amt bei den Piraten absolut nicht nach Gusto der Behörde gewesen. Ein Prominenter als Fall von Sanktionen wahrscheinlich aber auch problematisch für Alt gewesen, der ja beharrlich Hartz-IV bagatellisiert oder kleinreden möchte.
05.07.2012 09:53 Uhr
von agtrier:
Eine besonders peinliche Nummer hat übrigens Bodo Ramelow, seines Zeichens Fraktionsvorsitzender einer Partei, die sich ausgerechnet "Die Linke" nennt, abgegeben. Der sprach in diesem Zusammenhang ALG-2-Empfängern schlichtweg komplett das Recht ab, sich ehrenamtlich in einer Partei zu engagieren.
Das sind so die Moment, wo man sich fragt, warum man die früher mal gewählt hat. Die Linke, meine ich.