Vor einem Jahr riefen die Tuareg in Mali einen eigenen Staat aus. In den Flüchtlingslagern von Burkina Faso halten Rebellen die Idee der Unabhängigkeit am Leben. von Katrin Gänsler

Die offenbar schwierige Befragung kongolesischer FDLR-Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird fortgesetzt. Zur Sprache kommt dabei unvorstellbares Leid. von Dominic Johnson

Nach Enthüllungen über Geschäfte mit dem gestürzten zentralafrikanischen Präsidenten Francois Bozizé steht die Außenpolitik der ANC-Regierung in der Kritik. von Dominic Johnson

Ausgerechnet im bestorganisierten Teil Kongos besetzten Milizionäre die Hauptstadt – und ergaben sich kurz darauf. Jetzt rätselt das Land über die „Kata Katanga“. von F. Misser & D. Johnson

Schon länger streiten sich Volksgruppen im Bundesstaat Kaduna um Land. Jetzt eskalierte der Konflikt. Drei Dörfer wurden attackiert, 4.500 Menschen sind auf der Flucht.

Mit einer großen Demonstration endet das Weltsozialforum. Mitbestimmung und Migration waren Schwerpunkte des internationalen Treffens. von Christian Jakob

Die Zentralafrikanische Republik hat eine neue Regierung. Sie besteht vor allem aus Rebellen und Oppositionellen und soll die Wahlen im Jahr 2016 vorbereiten.

Ganz vorbei ist der Krieg in Mali nicht: Die islamischen Rebellen haben einen Bombenanschlag genutzt, um nach Timbuktu vorzudringen. Drei malische Soldaten wurden verletzt.

In Rabat sind mehrere Tausend Menschen für mehr Freiheit und Gerechtigkeit auf die Straße gegangen – ein Ausdruck dafür, dass die soziale Unzufriedenheit in Marokko wächst.

Der wegen Beleidigung angeklagte Satiriker Bassem Jussif wurde Sonntag von Ägyptens Staatsanwaltschaft befragt. Nach mehrstündigem Verhör kam gegen Kautionszahlung frei.

Rund drei Wochen nach den Präsidentschafswahlen hat Kenias Verfassungsgericht das Ergebnis bestätigt. Uhuru Kenyattas Sieg war nach Meinung der Richter einwandfrei.

Der populäre ägyptische TV-Satiriker Bassem Jussif soll festgenommen werden. Er soll Präsident Mursi und den Islam verunglimpft haben. Jussif twitterte, er wolle sich stellen.

Treffen der Vielfalt: Islamistische Gruppen waren eine Minderheit auf dem Weltsozialforum in Tunis, aber eine sehr lautstarke. von Christian Jakob

Molka Sousi, Sprecherin des Studierendenverbandes Union générale des étudiants de Tunisie, über den Einfluss der Religiösen in Tunesien und auf dem Weltsozialforum.

Erstmals sind libysche Zivilorganisationen beim Sozialforum. Sie stöhnen über ihre Regierung und versuchen, Inhaftierten Beistand zu leisten. von Christian Jakob

Gegen Neoliberalismus. Für Salafismus. Beim Weltsozialforum mischen sich die unterschiedlichsten politischen Gruppen. von Christian Jakob

Flüchtlinge werden in Mogadischu häufig misshandelt und vergewaltigt, heißt es in einem Bericht von Human Rights Watch. Die Lagerleiter missbrauchten ihre Macht.

Die fünf Schwellenländer haben sich auf die Gründung einer gemeinsamen Entwicklungsbank geeinigt. So wollen sie unabhängiger von der Weltbank werden.

Mit einer Demonstration beginnt das Forum in Tunis. Unter dem Motto „Würde“ finden sich alte Revolutionäre genauso wieder wie Gewerkschaften und Islamisten. von Christian Jakob

Der Chef der zentralafrikanischen Rebellen erklärt sich zum Staatschef, die Regierung soll aber im Amt bleiben. Südafrika bestätigt 13 tote Soldaten. von Dominic Johnson

Die Rebellen, die den zentralafrikanischen Präsidenten Bozizé gestürzt haben, hatten ihn vor zehn Jahren an die Macht gebracht. von Dominic Johnson

Das Weltsozialforum findet erstmalig in einem arabischen Land statt. Viele glaubten, es sei zu früh. Nun gibt es einen Deal: Keine Kritik am tunesischen Regime. von Christian Jakob

„Mein Körper gehört mir, er ist niemandes Ehre.“ Das schrieb sich eine tunesische Schülerin auf ihre Haut. Jetzt wird sie von Salafisten bedroht. von Reiner Wandler

Zentralafrikas Präsident Bozizé ist geflohen. Die Seleka-Miliz hat den Präsidentenpalast in Bangui eingenommen und kontrolliert die Stadt. von Dominic Johnson

Paris hat den Tod eines der wichtigsten Al-Kaida-Anführer im Islamischen Maghreb bestätigt. Dies sei eine „bedeutende Etappe im Kampf gegen den Terrorismus“.

Zwei Monate Frieden sind vorbei: Die Séléka-Rebellen nehmen eigene Minister als Geiseln. Ihr Hauptproblem: Präsident Bozizé und seine Milizen. von Dominic Johnson

Die Terrororganisation „Al Kaida im Islamischen Maghreb“ hat offenbar eine französische Geisel in Mali getötet – als Vergeltung für Frankreichs Kampfeinsatz.

Ende einer Kriegskarriere: Der gesuchte Warlord Bosco Ntaganda rettet sich nach Ruanda in die US-Botschaft und bittet um Überstellung an die Justiz. von Dominic Johnson

Nach Jahren der Flucht will der Rebellenführer Bosco Ntaganda jetzt vor Gericht. Er erschien in der US-Botschaft in Ruanda und bat um einen Prozess.

„Sie schreien immer, weil sie Angst haben“: Ein ehemaliger FDLR-Kämpfer plaudert über den Umgang mit kongolesischen Regierungssoldaten. von Dominic Johnson

Die westlichen Länder reagieren mit Drohungen und Vorbereitungen für eine militärische Auseinandersetzung. Als sei die Propaganda aus Pjöngjang ernst zu nehmen. von Andreas Zumach
Von Stierhörnern in Stierkämpfern, Zombies und menschlichen Engeln. Unsere Bilder der Woche.

Das Handy hat Geburtstag: Eine kurze Geschichte der ebenso erfolgreichen wie nervtötenden Erfindung.

Was der nordkoreanische Führerkult mit Raketen und Rammlern aus Brandenburg zu tun hat.

Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


Kommentar von Andreas Zumach
Die westlichen Länder reagieren mit Drohungen und Vorbereitungen für eine militärische Auseinandersetzung. Als sei die Propaganda aus Pjöngjang ernst zu nehmen.