Den Brasilianern wird von korrupten Familienclans vorgeschrieben, welches Bier sie trinken dürfen. Rechtfertigt das ihren Aufstand? von Martin Kaul

Eine Protestwelle erschüttert Brasilien. Demonstriert wird gegen Preiserhöhungen und Geldverschwendung für Sportspektakel. Protestler stürmen Kongress und Parlamente. von Andreas Behn

Erstmals hat das Pentagon die Namen aller in Guantanamo Inhaftierten veröffentlicht. 46 sind als „unbefristet“ eingestuft. Ein Jurist soll das Lager jetzt schließen.

Die USA werden Kriegsgerät an die Aufständischen liefern, während in Washington eine wachsende Lobby eine „No-Fly- Zone“ fordert. Moskau zweifelt weiter am C-Waffen-Einsatz. von Dorothea Hahn

In Hongkong gehen hunderte Menschen für Edward Snowden auf die Straße. Der deutsche Innenminister Friedrich verteidigt unterdessen die USA.

Ein Befreiungsschlag gelang dem US-Präsident Obama mit den begrenzten Waffenlieferungen an die Rebellen in Syrien nicht. Zu spät und zu wenig, bemängeln Kritiker.

Die US-Regierung hält einen Giftgas-Einsatz in Syrien für erwiesen und will die Rebellen unterstützen. Die Nato fordert eine unabhängige Untersuchung. von Bernd Pickert

Ein ehemaliger SS-Offizier lebt offenbar seit mehr als 60 Jahren im US-Staat Minnesota. Seine Einheit war im Zweiten Weltkrieg in der Ukraine an Gräueltaten beteiligt.

Weil er in den 90er Jahren gegen Schmiergeld Waffen nach Kroatien und Ecuador liefern ließ, soll der damalige Präsident Menem für 7 Jahre ins Gefängnis. von Jürgen Vogt

Einem neuen Medienbericht zufolge liefern Tausende amerikanische Unternehmen freiwillig Informationen an die Geheimdienste.

Die US-Regierung sieht den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien als erwiesen an, 100 Menschen seien daran gestorben. Die syrische Regierung weist das zurück.

Er sei kein Verräter, verteidigt sich Snowden in einem neuen Interview. Er wirft den USA Cyberattacken auf China vor. Der Geheimdienstchef bleibt uneinsichtig.

Seit 9/11 arbeitet eine Vielzahl externer Dienstleister wie Edward Snowden für US-Geheimdienste. Dessen Enthüllung halten viele für „mangelnden Berufsethos“.

Seit 2007 sind 53 Gewerkschafter in Guatemala getötet worden. Die Regierung braucht aber noch Zeit, um die Zustände zu ändern.

Edward Snowden, der das Netz-Überwachungsprogramm der US-Regierung offenbarte, ist untergetaucht. Die politische Debatte läuft. von Bernd Pickert

Venezuelas Regierung behauptet, rechte Paramilitärs hätten ein Attentat auf Präsident Maduro geplant. Neun Kolumbianer wurden festgenommen. von Jürgen Vogt

NSA-Whistleblower Edward Snowden ist über Nacht zum Volkshelden geworden. Wenn jetzt mehr folgen soll als Entsetzen, müssen andere übernehmen. von Dorothea Hahn

Der NSA-Whistleblower Snowden ist untergetaucht und sucht weltweit Asyl. Ein komplexe Auslieferungsverfahren in Hong Kong heißt für ihn: Er ist vorerst sicher.

Regelmäßig werfen die USA China Netzspionage vor. Nach dem Überwachungsskandal wird nun eine NSA-Einheit bekannt, die sich jahrelang in chinesische Netze hackte.

Der kanadische Geheimdienst hat ebenfalls weltweit Telekommunikationsdaten gesammelt. Das gab der Verteidigungsminister unumwunden zu.

Edward Snowden ist der zweite Whistleblower, der Geheimnisse der US-Regierung verrät. Er scheint genau analysiert zu haben, was bei Bradley Manning schief ging. von Dorothea Hahn

Das Treffen zwischen Präsident Obama und Xi verläuft in konstruktiver Atmosphäre. Misstöne werden trotzdem laut, in Fragen der Cyberspionage.

Inzwischen ist die „Guardian“-Recherche bestätigt: Mit dem Überwachungsprogramms Prism beobachtet die US-Regierung die Kommunikation ihrer BürgerInnen. von Dorothea Hahn

165 Entführte sind wieder in Freiheit. Die zum größten Teil aus Mittelamerika stammenden Migranten waren an der Grenze zu den USA festgehalten geworden.

Die Organisation Amerikanischer Staaten verschiebt die Debatte über eine liberalere Drogenpolitik auf 2014. Die Meinungsverschiedenheiten sind riesig.

Ja, antwortet Bradley Manning auf die Frage, ob er an seinem Schuldbekenntnis festhält. Sein Verteidiger bezeichnet ihn als „Weltverbesserer“. von Dorothea Hahn

Der Abhörskandal in den USA weitet sich aus. Nach Medienberichten soll der Geheimdienst NSA auch Zugang zu Kundendaten von Apple und Google haben. von Daniél Kretschmar

Nach der Aufhebung des Urteils gegen den früheren Machthaber wird der Prozess wohl erst im kommenden Jahr neu aufgerollt. Bis dahin ist Ríos Montt ein freier Mann.

Die neue nationale Sicherheitsberaterin im Weißen Haus heißt Susan Rice. Die Nachfolgerin von Rice bei den Vereinten Nationen wird Samantha Power.

Ein US-Soldat bekennt sich in einem US-Militärverfahren wegen eines Massakers an 16 Zivilisten in Afghanistan für schuldig. Das Geständnis rettet sein Leben.

Ein Pferd beim Plantschen, jede Menge Mangos und Herr Müller-Lüdenscheidts Alptraum. Unsere Bilder der Woche.

Körperfülle, Farben, Bärte oder Buchstaben. Gehörlose haben eindeutige Bezeichungen für Politiker.

Die Demonstranten in Istanbul sind hartnäckig. Trotz harter Polizeieinsätze verharren sie auf dem Taksim-Platz.

Demonstranten auf dem Taksim-Platz, Wasser auf dem Autobahnkreuz, Nadeln auf dem Tiger. Unsere Bilder der Woche.


Kommentar von Ulrich Schulte
Die Wahlbeteiligung sinkt. Das lässt sich nicht allein den Parteien anlasten. Es klingt platt, ist aber in diesem Fall wahr: Nichtwähler gehen uns alle an.