• 28.08.2012

Protest gegen bayrisches Verkaufsverbot

Autozwang für Einkäufer

In Bayern bekommen Fußgänger und Fahrradfahrer abends keine Lebensmittel mehr an Tankstellen – Autofahrer schon. Ein Flashmob will das ändern.von Leonie Geiger

  • 29.08.2012 00:22 Uhr

    von Autofreier:

    Der Ausschank von Benzin und Diesel sollte nach 20:00 Uhr und vor 19:59 Uhr untersagt werden.

  • 28.08.2012 22:14 Uhr

    von MMF:

    mehr Infos zum Flashmob, den die Jungen Liberalen planen findet man übrigens auf der folgenden Facebook-Veranstaltung. Darüber findet man auch heraus an welchen Tankstellen die Hauptevents stattfinden https://www.facebook.com/events/306186022813620/

  • 28.08.2012 19:47 Uhr

    von Anton Gorodezky:

    Unbürokratische Lösung: Tankstellenpächter dürfen ab sofort alles und an jeden 24h lang verkaufen, aber keinen Alkohol (der nun wirklich keinen notwendigen Reiseproviant darstellt).
    So kommt der Spätschichtarbeiter noch an sein Abendbrot, nur sein Feierabendbierchen muss er dann eben schon eher kaufen, der Idiot. Supermärkte haben von 9 bis 20 Uhr geöffnet, teilweise von 8 bis 22 Uhr. Da sollte doch einmal in der Woche die Möglichkeit bestehen, sich für einige Tage einzudecken.

    Ich warte nur darauf, dass sich herausstellt, diese künstliche Empörung wurde von einem Lobbyverein inszeniert. Überteuerten Alkohol an Feierwütige nach der Disko zu verkaufen ist nämlich für die Tankstellen ein Bombengeschäft.

  • 28.08.2012 18:06 Uhr

    von Halunke:

    Das "Tannenzäpfle"kommt aber aus Baden-Würtemberg!Eine Beleidigung unser gutes schwarzwälder Bier mit Bayern in Verbindung zu bringen...lol...:)

  • 28.08.2012 17:37 Uhr

    von HP Remmler:

    Gibt's vielleicht auch noch Rabatt, wenn man mit 'nem BMW vorfährt?

  • 28.08.2012 17:17 Uhr

    von Kein Kunde:

    Dann sollen die halt Carsharing vor ihren Tankstellen einführen.

    In diesem Falle würde das auch kaum bedeuten Parkplätze zu verschwenden und die Öffentlichkeit mit unnötigen Parkplatzsucherabgasen belästigen.

    Sollte man nie vergessen in der Debatte, Carsharing braucht für jedes Fahrzeug 2 Parkplätze.

  • 28.08.2012 17:16 Uhr

    von Jörn:

    Auf Basis des Ladenschlussgesetzes kann ich verstehen, dass nur Reisende einkaufen dürfen. Ob das Ladenschlussgesetz berechtigt ist, ist eine andere Frage.
    Allerdings anzunehmen, dass RadfahrerInnen nicht reisen würden, ist schlichtweg eine Frechheit. Gerade als RadfahrerIn ist das Transportvolumen begrenzt und man/frau ist froh über die Möglichkeit Reiseproviant unterwegs nachzukaufen. AutofahrerInnen dagegen können leichter Proviant mitnehmen.
    Unter den AutofahrerInnen wird es einen ähnlich hohen Prozentsatz geben, der nicht reist, sondern nur um die Ecke zur Tanke fährt. Daher ist diese Diskriminierung der RadfahrerInnen natürlich gleichheits- und grundgesetzwidrig.
    Wenn jemand die schleichende Aushöhlung des Ladenschutzgesetzes durch die Tankstellenshops verhindern möchte, könnte das Sortiment eingeschränkt werden. Mikrowellengerichte oder Konservendosen sind (ausser für Camper) sicher kein Reisebedarf. Hochprozentiger Alkohol sicher genausowenig. Bier allenfalls für MitfahrerInnen. Wer also den Ladenschluss schützen wollte, hätte genug wirksame Unterscheidungskriterien gehabt. Stattdessen haben die Richter das Recht gebeugt und RadfahrerInnen völlig unnötigerweise und neben der Sache diskriminiert.

  • 28.08.2012 17:02 Uhr

    von Sven Geggus:

    Zufall, dass hier ausgerechnet Bier der Badischen Staatsbrauerei Rothaus abgebildet ist?

  • 28.08.2012 16:55 Uhr

    von D.J.:

    Ich denke, die Liberalen können tatsächlich mal wieder was Sinnvolles tun, wenn sie sich gegen den besch... Nanny-Staat stellen, der sich wie eine ekelhafte Krake ausbreitet: In dem einen Bereich Liberalisierung, in zwei anderen wieder ein Stück mehr Freiheitsentzug (z.B. Rauchverbot auch in abgetrenneten Bereichen; Diskussion um Fett- und Zuckersteuer; Quotenkram usw. usw.). Ansonsten scheint es mir, dass fast alle Parteien, ob links, grün, rechts, sich an neuen Verboten und Geboten aufgeilen. Aber die Aktion der Jungliberalen dürfte eher ein Einzelfall bleiben. Hilft möglicherweise nur Ungehorsam wider idiotische Verbote eines übergriffigen Staates.

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