• 06.08.2012

Rassistische Stereotype in Frauenmagazin

Angriff der blutjungen Dinger

Laut „Instyle“ wollen junge russische Frauen nur eins: die saubere deutsche Ehe zerstören. Dafür trainierten sie sogar in Flirtschulen im finsteren Sibirien.von Jenni Zylka

  • 12.08.2012 17:50 Uhr

    von Waldmeister:

    Korrektur:
    Anstatt "Sie weiß, wie man einem Mann den Verstand, das Geld und die Ehefrau raubt" muß es heißen "Sie weiß, wie man einer Frau den Verstand, das Geld und den Ehemann raubt".
    Und schon wird die Panik, die so einige Weibchen schieben, verständlich;)

  • 09.08.2012 02:06 Uhr

    von Russin :

    Meine Güte, was für ein herrlicher Artikel wurde im "Instyle" verfasst! Bessere Werbung für russische Frauen kann es gar nicht geben! Jetzt werden sich die (noch die wenigen) deutschen Männer, die keine Russin an deren Seite haben, sich zu Hause umgucken...und verzweifeln..."Instyle" schreibt, dass alle deutschen Männer sich Russinnen schnappen...WARUM HABE ICH DENN DEN TREND VERPASST??????!!!!!!!!

  • 08.08.2012 22:05 Uhr

    von Irina:

    Danke für Ihren Artikel! Meine Mail an Instyle, in der ich mich über den Artikel aufgeregt habe, wurde mit einer Standardantwort abgewimmelt, ich hätte den Artikel falsch aufgefasst, aber anscheinend nicht nur ich. Als Russin empfand ich den Artikel sehr beleidigend und verstehe nicht, wieso man jetzt uns als Sündenbock ausgesucht hat. Über Muslims und Juden darf man ja nichts mehr sagen, also sollen jetzt die Russen her?
    Die Frau von Bassewitz ist sogar eine Gräfin, tja, von dem Adel hätte ich doch mehr Anstand, Toleranz und Bildung erwartet.

  • 08.08.2012 10:57 Uhr

    von Spitze_Feder:

    Also ich bin den jungen Russinnen dankbar dafür, dass die sich unsere zwar reichen, aber - mit Verlaub - eben vor allem alten Säcke wegangeln. Diesse mögen sich selbst vielleicht zwar manchmal wirklich "sexuell unterversorgt" fühlen - die Wahrheit ist doch aber: sie haben in der Regel weder ... in der Hose noch bekommen sie, wenn's drauf ankommt, tatsächlich, naja, Sie wissen schon...

  • 07.08.2012 22:59 Uhr

    von Jason Bourne:

    Ahem. Ob's der taz / InStyle gefällt oder nicht, ist mir egal. Den meisten westdeutschen Frauen haben Ost(europäische)- Frauen etwas voraus, was von aussen NICHT sichtbar ist. 
    Was ich aber als Mann, neben äusserlichen Vorzügen auch geniesse... 

  • 07.08.2012 14:27 Uhr

    von Wiejetzt?:

    Dass der Instyle-Artikel (mein Beileid, dass Sie sowas beruflich lesen müssen) Schwachsinn ist, sollte klar sein. Aber, liebe Frau Zylka, warum denn rassistisch? Ist der Russe jetzt eine Rasse? Ausländerfeindlich doch wohl eher, oder? Und warum lassen Sie den offenen Sexismus gegenüber den angeblich schwanzgesteuerten Männern unkommentiert im Raum stehen? Ist der Ihrer Meinung nach in Ordnung?

    Wenn man sich bei der taz schon die Mühe macht, sich an Lifestyle-Blättern abzuarbeiten, dann doch bitte nicht so halbherzig.

  • 07.08.2012 10:33 Uhr

    von jenny:

    Die meisten "Opfer" der jungen Russentussies sind

    ältere, reiche Russen, danach kommen US-Amerikaner u.

    erst unter ferner liefen hiesige 50ger oder 60ger.

    ein besonders eindrucksvolles Päarchen waren Konsul

    Schubert, der Bierbaron aus Frankfurt u. ein russisches Model, was ihn um mehrere Millionen Eu.
    erleichtert haben soll - der Mann war über 80, sie in
    den Zwanzigern !
    Pikant : mit 90 Jahren ist Schubert dann in den Armen
    seiner fast 60 Jahre jüngeren äthiopischen Ehefrau
    verstorben, die Russin hatte er schon länger vorher
    ausgemustert - warum wohl ?!

  • 06.08.2012 21:24 Uhr

    von vollkornglobuli:

    Da könnte man jede zweite Zeitschrift auseinandernehmen, echt krass was für eine Scheiße viele verbreiten.

  • 06.08.2012 19:26 Uhr

    von bernat:

    Die Frage, weswegen sich so wenige der Leserinnen bzw. Autorinnen nicht ebenfalls einen jüngeren Gespielen suchen, beantwortet sich großteils damit, das die meisten "High-Society-Damen" im fortgeschrittenen Alter schon so ledrig aussehen, das man sie meist nur schwerlich von ihrer Handtasche unterscheiden kann. Da haben Tennis-, Yacht- und Country-Club ihre exklusiven Spuren hinterlassen und der Schönheitschirurg hat sein übriges getan.
    Wenn man das so betrachtet kann man es auch den Ehemännern nicht verdenken, das sie die Flucht ergreifen...

  • 06.08.2012 16:54 Uhr

    von M. Gros:

    Noch peinlicher wird's, wenn man sieht, dass Frau von Schlechterwitz ihr Thema aus dem britischen "Tatler" vom Oktober 2009 geklaut hat (http://www.divorcesaloon.com/2009/10/17/how-to-prevent-slutlana-from-stealing-your-husband/).

    Irgendwie hat das Plagiat im deutschen Adel halt Tradition...

  • 06.08.2012 16:44 Uhr

    von Basti:

    Haha :-) nett geschrieben. Schön wie die taz den subtilen, sich verbreitenden Sexismus angeht.

    Ich bin zwar zu jung und nicht reich, aber zum Schutz der Ehe würde ich mich natürlich opfern und eine der trainierten, gut aussehenden Profi-Flirterinnen ablenken. Total selbstlos natürlich^^

  • 06.08.2012 16:29 Uhr

    von uff-tata:

    Wo ist das Problem? Hat es doch früher aus dumpfdeutscher Macho-Nazispießer-Sicht immer geheißen, "die Ausländer" nähmen "uns (Männern selbstredend) unsere Arbeitsplätze und Frauen weg", wird das Ganze jetzt rollenmäßig einfach umgekehrt. So viel Emanzipation und Geschlechter-Gleichberechtigung gab's in der "Instyle" vermutlich noch nie!
    Außerdem wird aus der Sorge "der Russe kommt" jetzt die Angst vor "die Russinnen kommen".

    Furchtbar auch dass diese "blutjungen Dinger" nicht mal aus Moskau oder Petersburg stammen, sondern aus "Nowosibirsk" und "sibirischen Flirtschulen" - das klingt doch schon viel mehr nach "Ui, die will ich aber nicht hier haben".

    Aber dass Osteuropäerinnen nunmal grundsätzlich viel besser und sexier aussehen als deutsche Frauen, ist zwar schade, muss aber wohl an den Genen liegen... Vielleicht wäre dies ja auch ein tolles Thema für Thilo Sarrazins nächstes Buch?!? Vorveröffentlicht exklusiv in "Instyle"...

  • 06.08.2012 16:24 Uhr

    von knus horlanski:

    naja, würde der artikel so wie er beschrieben ist in der taz stehen, würden sich die redakteurinnen und redakteure auf die schulter klopfen, weil sie so einen tiefgründigen humor haben und alle sich darüber aufregen.

    so steht der artikel in einem frauenmagazin von burda uns ist daher logischerweise total bäbä.

    ich weiß schon warum ich die taz nie mochte und vermutlich nie mögen werde. es ist dieses pharisäerhafte.

  • 06.08.2012 16:16 Uhr

    von Der Alzheimer Bote:

    Liebe Frau von Bassewitz!

    Ich bin als Mann sowas von immun gegen die von Ihnen beschriebenen Damen, mir kommt es auf ganz andere Eigenschaften an bei einer Frau.

    Und, bei allem Respekt, 'Slutlana', da steckt ganz offensichtlich aus Mangel an Kreativität Ihrerseits das Wort 'Slut'drin, das ich wohl nicht übersetzen muss!

    Falls Ihr Mann auf sowas abfliegt, lassen Sie ihn gehen, er ist es nicht wert!

    Der Alzheimer Bote

  • 06.08.2012 16:15 Uhr

    von Manfred S:

    Das haben sie eben der teutschen Jugend voraus: Mit ehrlicher Arbeit lässt sich nichts verdienen, da wird man nur ausgesaugt.

    Offensichtlich schauen die Russen mehr als unsere Kids solche Bildungssendungen des öffentlich-rechtlichen ZDF zur Hauptsendezeit wie "Leute heute".

  • 06.08.2012 16:07 Uhr

    von stewag:

    Ich bin schon seit fast 20 Jahren mit so einem Russenluder verheiratet. Ok, sie ist nur ein Jahr jünger als ich und verdient dreisterweise auch noch mehr Geld - aber ich wusste doch, dass ich nicht bei klarem Verstand war, als sie mich geangelt hat.
    Hätte mich doch eine scharfte Lifestyle-Redakteurin oder eine Galeristentussi gerettet, was wäre mir alles erspart geblieben!
    Jetzt muss ich weiter in meiner kleinen, miesen Chauvi-Welt leben und mit einer temperamentvollen, charmanten, bildschönen und intelligenten Frau zusammenleben.
    Aber danke für den Artikel!

  • 06.08.2012 16:05 Uhr

    von Justin:

    Schön, dass die taz schon festgestellt hat, dass Frauenmagazine per definitionem sau-dumm sind: Die einzigen, die Ehen zerstören können, sind die daran beteiligten Personen.

  • 06.08.2012 15:59 Uhr

    von nuttascha:

    na gott sei dank stimmt das alles nicht!!!111

  • 06.08.2012 15:35 Uhr

    von Katrin:

    Dahinter steckt wahrscheinlich ganz handfeste und begründete Angst vor Macht- und Geldverlust. Da man mit ehrlicher ARbeit nur in Ausnahmefällen reich wird, ist, wer mit einem Bonzen verheiratet ist und damit weiter kein Problem hat doch selber nur aufs Geld aus und wurde auch vor allem deswegen geheiratet, weil sie schwer was hergemacht hat.

    Was sie auch völlig in Ornung fand.
    Damit das solche Ehen ein Tauschgeschäft "Geld des Ehemannes gegen Schönheit der Ehefrau sind" haben sie halt solange kein Problem, wie sie dabei den Rahm abschöpfen können.

    Tauschgeschäfte funktionieren aber nur so lange, wie nicht jemand anders ein besseres Preis-Leistungsverhältnis zu bieten hat. Was irgendwann natürlich der Fall ist, wenn man mit zunehmendem Alter schlechter aussieht, dafür aber höhere Ansprüche entwickelt.
    Auf dieser Skala leisten junge Russinnen ganz einfach mehr.

    Damit haben alte Ehefrauen von Bonzen nicht etwa deswegen ein Problem, weil es dabei - oh Schreck! - nicht um Liebe geht. Ihnen selber ging es bei ihrer Ehe auch nie um etwas anderes als um Geld und Ansehen.
    Sie haben nur deswegen etwas dagegen, weil sie ihre Fälle wegschwimmen sehen.

    Tja, wie wärs mit nem Fernstudium. Das Geld dafür fällt bei der Scheidung locker ab.

  • 06.08.2012 15:09 Uhr

    von herbert:

    Ist doch wunderbar! Männer heiraten Russinnen, Frauen Italiener - durch den entstehenden Bevölkerungszuwachs ist dann sogar das Demographieproblem in Deutschland gelöst.

  • 06.08.2012 15:08 Uhr

    von Schandmaul:

    Wichtig und richtig, daß die TAZ die Leserinnen auf diesen Rassismus aufmerksam macht.

    Die Frauen hätten das vielleicht gar nicht bemerkt ;-)

  • 06.08.2012 14:53 Uhr

    von deviant:

    Tja...in so einem Görenmagazin (Ich weigere mich, Leserinnen solcher Erzeugnisse als "Frauen" anzuerkennen, dieser Begriff hat, ebenso wie "Mann", etwas mit persönlicher Reife zu tun) zieht halt "Die Türken nehmen uns die Frauen weg!" nicht, und weil die Türkinnen ja alle nicht vor die Tür dürfen, braucht es ein anderes Feindbild...wer bietet sich da besser an, als die slavischen Untermenschen, zumal aus dem größten Land der Welt, die auch noch den Ruf haben, besonders schön und angenehm unzickig zu sein?
    Abgesehen davon passt es natürlich in die Zielgruppe: Wem man ständig einredet, sie sei zu hässlich, redet man nur Komplexe ein, wenn man dann auch noch die Konkurrenz in Stellung bringt, schafft man eine Art "ästhetisches Wettrüsten", von dem die Werbekunden profitieren.

    Wenn ich als Mann jedenfalls die Wahl hätte zwischen einem alten, verbitterten Plastikpüppchen, und einem jungen Dummchen voller Leben - ich wüsste wohl auch, wen ich wähle.
    Andererseits wüsste ich nicht, warum ich mich überhaupt mit einem Dummchen eingelassen hätte, geschweige denn ertragen hätte, wie sie aus Stutenbissigkeit langsam verbittert und zum Plastikpüppchen mutiert...dann vielleicht doch lieber gleich n Kerl? Ich ruf gleich mal in der Kirche an, ob die Umerziehungsseminare hetero->homo anbieten...n Versuch is es wert...

  • 06.08.2012 14:51 Uhr

    von Sabine:

    Verehrte Frau Corinna von Bassewitz- ich hoffe, es kommt niemand auf die Idee, Ihre sexistischen und xenophoben Thesen für Allgemeingut zu halten- für mich sind diese ein Anlass zum Fremdschämen!

    Was traurig ist: Sogar im Lifestyle kann sich so ein, mit Verlaub, argumentativer Mist, etwas- aufgehübscht mit einem Argument aus der Autorität- entfalten!

    Aufklärung? Politische Bildung? Reisen zum Abbau von Vorurteilen, wenn man sich auf das Fremde einlässt?

    Alles Fehlanzeige bei Ihnen, Frau von Bassewitz?
    Ein bisschen tun Sie mir ja Leid...

  • 06.08.2012 14:48 Uhr

    von Peter:

    Was ist der angenehmste Weg, Millionär zu werden?

    Man fängt als Milliardär an und heiratet eine russische Frau.

  • 06.08.2012 14:48 Uhr

    von vic:

    Patricia Riekel, na dann...

  • 06.08.2012 14:33 Uhr

    von AntiFunt:

    Tja schade, hätte sie mal die Ausrottung der russischen Kultur à la Yücel gefordert, hätt sich sogar noch n Platz in der taz-Redaktion gefunden.

    Merke: Wenn rassistische Artikel, dann bitte nur bei uns, alle anderen sind Nazis!

    Gruß an den Zensor.

  • 06.08.2012 14:30 Uhr

    von Viana:

    Haha, Kompliment, sehr schön mokant gewebter Artikel!

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