• 17.07.2012

Regierungskrise in Israel

Streit wegen Wehrpflicht

Die Kadima-Partei scheidet aus der israelischen Regierung aus. Die Koalition konnte sich nicht auf ein neues Wehrpflichtgesetz einigen. Noch hat Netanjahu eine Mehrheit.

  • 24.07.2012 13:58 Uhr

    von Ant-iPod:

    Mir ist durch den letzten Kommentar nochmals bewusst geworden, wie einfach es ist, berechtigte Kritik abzuwürgen:

    Ich generalisiere einfach und sage "XX ist an allem Schuld" und dadurch versuche ich einerseits mein Gegenüber als unlauteren Verallgemeiner darzustellen und andererseits den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen ins Lächerliche zu ziehen und damit unglaubwürdig zu machen.

    Man muss ja nicht der Auffassung von bsw. Kommentator "Ute" sein - aber man kann ihre Argumente ja auch respektvoll aufnehmen und - sofern geboten - widerlegen.

    Ich denke bsw. nicht, dass der "Wirbel um Assad" ein Ablenkungsmanöver von der israelischen Expansionspolitik ist. Ich glaube tatsächlich, dass es den Syrern um ihre Befreiung und nicht um Israel geht. Und ich bin überzeugt, dass dies zuerst und vor allem ein Anliegen der Syrer und nicht irgendwelcher abstrusen Ausländer ist.

    Allerdings glaube ich auch, dass Gesetze grundsätzlich für alle Bürger gleich gelten sollten und somit darf man nicht aufgrund einer bestimmten religiösen Haltung Vorteile für sich herausschlagen.

    Es ist bei aller Kritik an Israel ein gutes Zeichen der israelischen Zivilgesellschaft, dass sie solche Fragen aufwirft und im politischen Disput zu klären sucht.

  • 19.07.2012 13:23 Uhr

    von Wie üblich:

    das heißt aus dem Uteschen übersetzt:
    Israel ist an allem Schuld, weil ich mich für meinen Opa schähme (oder ggf. sogar nicht).

  • 18.07.2012 15:03 Uhr

    von Ute:

    Hatte ich nicht kürzlich in den Kommentaren zur Lage in Nah-Ost etwas Auseinandersetzungen zwischen korrupten Politiker und Warlords gelesen?

    Man könnte fast auf die Idee kommen, damit wäre auf Mofaz und Netanjahu, dem Iraner und dem Polen in Palästina angespielt worden.

    Da aber bis zur Wahlentscheidung in den USA ohnehin nicht mehr viel in und um Palästina laufen wird, wenn´s nach den israelischen und den Interessen seiner Stützungsstaaten geht, könnte eine Regierungskrise oder gar ein Wahlkampf durchaus geeignet sein, um von Stillstand der „Friedensgespräche“ aufgrund der Siedlungspolitik abzulenken.

    Dabei macht doch Syiens Assad schon genügend Wirbel, um "abzulenken", aber das reicht vielleicht nicht.

  • 18.07.2012 05:01 Uhr

    von Theokratur:

    Wie war das noch gleich mit TRENNUNG von RELIGION und STAAT..?

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