Axel Prahl hat lange am Berliner Grips-Theater gespielt. Ihn ärgert, dass Kinder keine so starke Lobby haben wie Opernfans. Deswegen sei das Grips unterfinanziert.von Peter Laudenbach
taz_akt_45167391892
20.04.2012
Schauspieler Axel Prahl über Grips-Theater
„Ohne das Grips wäre Berlin armselig“
Axel Prahl hat lange am Berliner Grips-Theater gespielt. Ihn ärgert, dass Kinder keine so starke Lobby haben wie Opernfans. Deswegen sei das Grips unterfinanziert.von Peter Laudenbach
Ich finde es sehr gut, dass die TAZ Stellung für das GRIPS bezieht und die Print Wochenendausgabe mit dem Axel Prahl Interview aufmacht! Ein hervorragender, angesehener Schauspieler, dessen Stimme in dieser Diskussion Gewicht haben sollte. Das GRIPS muss als Institution für Kinder- und Jugendtheater am Leben gehalten werden, es ist ein kulturelles Juwel der Stadt und leistet wertvolle pädagogische Arbeit! Es gibt wohl keine Berliner (Grund)Schule, die ihre Klassen nicht dort hingeschickt hat. Damit das in Zukunft auch so bleibt - Save the GRIPS!!
21.04.2012 08:24 Uhr
von lowandorder:
Ich kann Axel Prahl nur begeistert in die Seite treten. Und Wowi soll endlich Nägel mit Köppen machen: " Gripstheater bleibt. Und das ist auch gut so!"
Gut nicht nur für Kinder, sondern auch für Kinder ihrer Zeit. Als der Richterratschlag in Berlin stattfand legte das Gripstheater extra seinen Klassiker ( vor Linie 1) " Eine linke Geschichte" für uns auf. Passend. Ist doch der Richterratschlag eine durchaus disperate Ansammlung von studierten Justizbediensteten von u.a SPD/ÖTV-affin, 68ern bis Anti-AKW- und Friedensbewegten. Und so meinte anschließend ein ca 10 Jahre älterer Kollege( Häsi sei gegrüßt alte Hütte, wo immer du grad rumpaddelst): " Ja , und wir standen am Straßenrand und riefen ' ihr macht' unseren Staat kaputt!" - " Na, siehste soweit isset jarnich nich gekommen; komm laß uns einen zischen gehn!"
Wenn Opernhäuser besser finanziert werden als Theater fuer Kinder kann man da nicht mit dem Grundgesetz eine Argumentation entwickeln die eine Förderung des Gripstheaters ermöglicht!?
Leserkommentare
22.04.2012 20:41 Uhr
von eCki:
Ich finde es sehr gut, dass die TAZ Stellung für das GRIPS bezieht und die Print Wochenendausgabe mit dem Axel Prahl Interview aufmacht! Ein hervorragender, angesehener Schauspieler, dessen Stimme in dieser Diskussion Gewicht haben sollte. Das GRIPS muss als Institution für Kinder- und Jugendtheater am Leben gehalten werden, es ist ein kulturelles Juwel der Stadt und leistet wertvolle pädagogische Arbeit! Es gibt wohl keine Berliner (Grund)Schule, die ihre Klassen nicht dort hingeschickt hat. Damit das in Zukunft auch so bleibt - Save the GRIPS!!
21.04.2012 08:24 Uhr
von lowandorder:
Ich kann Axel Prahl nur begeistert in die Seite treten.
Und Wowi soll endlich Nägel mit Köppen machen:
" Gripstheater bleibt. Und das ist auch gut so!"
Gut nicht nur für Kinder, sondern auch für Kinder ihrer Zeit.
Als der Richterratschlag in Berlin stattfand legte das Gripstheater
extra seinen Klassiker ( vor Linie 1) " Eine linke Geschichte" für uns auf.
Passend. Ist doch der Richterratschlag eine durchaus disperate Ansammlung von studierten Justizbediensteten von u.a SPD/ÖTV-affin, 68ern bis Anti-AKW- und Friedensbewegten.
Und so meinte anschließend ein ca 10 Jahre älterer Kollege( Häsi sei gegrüßt alte Hütte, wo immer du grad rumpaddelst): " Ja , und wir standen am Straßenrand und riefen ' ihr macht' unseren Staat kaputt!" - " Na, siehste soweit isset jarnich nich gekommen; komm laß uns einen zischen gehn!"
Danke Volker Ludwig und das Gripstheater!
21.04.2012 00:43 Uhr
von Roland:
zum Unterstützen bitte hier unterzeichnen:
http://openpetition.de/petition/online/berlin-braucht-grips-eltern-fordern-erhalt-des-beruehmten-kinder-und-jugendtheaters
20.04.2012 18:41 Uhr
von Neo:
Wenn Opernhäuser besser finanziert werden als Theater fuer Kinder kann man da nicht mit dem Grundgesetz eine Argumentation entwickeln die eine Förderung des Gripstheaters ermöglicht!?
Neo, die unbestechlichen