Der grüne Umweltminister möchte solidarisch sein und erwägt Castor-Transporte nach Brunsbüttel. Zu teuer, winken der Innenminister und die Polizeigewerkschaft ab.

Wo der Atommül lagern wird, regelt ein Gesetz. Nun soll es verabschiedet werden, ohne die Ergebnisse der Endlagersuche abzuwarten. von Bernward Janzing

Wer dazu aufruft, bei Castortransporten Steine aus dem Gleisbett zu entfernen, macht sich strafbar. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Celle entschieden.

Niedersachsen und Bundesumweltminister Altmaier haben sich bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager überraschend verständigt. Kritik kommt von Greenpeace.

Tausende Japaner demonstrierten am Samstag gegen den Neubau von AKWs. Paris erlebte eine Menschenkette, und rund ums AKW Grohnde simulierten Aktivisten einen GAU.

Atomkraftgegner simulieren einen katastrophalen Unfall am niedersächsischen AKW Grohnde. Anwohner werden „evakuiert“. von Sebastian Erb

Die Hersteller von Kernreaktoren müssen weltweit nichts zahlen, wenn diese explodieren. Sie verdienen sogar an der Katastrophe, wie Greenpeace anprangert. von Ingo Arzt

Die Wahlsieger aus Niedersachsen fühlen sich beim Konsens zum Endlagersuchgesetz für Atommüll ausgebootet. Nun dürfen sie doch mitreden. von Jürgen Voges

Umweltminister Altmaier trifft Gorleben-Gegner – freundlich im Ton, aber hart in der Sache: Der Salzstock soll auf jeden Fall im Rennen bleiben. von Malte Kreutzfeldt

Atomkraftgegner veröffentlichen eine Studie zu Defiziten des AKW Grohnde. Danach besteht kein ausreichender Schutz gegen Hochwasser und Erdbeben. von Reimar Paul

Das von der Bundesregierung vorgelegte neue Atomgesetz soll Endlagerung im Ausland erlauben. Umweltschützer fürchten dabei Tricksereien. von Bernhard Pötter

Die Bundesregierung sagt zwar, sie wolle am Endlagerkonzept für Atommüll festhalten. Aber im neuen Atomgesetz findet sich davon kein Wort. von Reiner Metzger
Die finnischen AKW-Betreiber beantragen die Genehmigung für ein Atommüll-Endlager. Probleme bei den Sicherheitsfragen macht vor allem die Ewigkeit. von Reinhard Wolff

Der japanische AKW-Betreiber soll Offiziere der US-Marine 2011 über den Atomunfall belogen haben. Tepco soll falsche Angaben zur Strahlenbelastung gemacht haben.

Atomfreund Shinzo Abe ist erneut zum japanischen Premierminister gewählt worden. Seine Regierung kündigt an, „sichere“ Meiler wieder ans Netz gehen zu lassen. von Felix Lee

Wegen schwerer Mängel stellt die schwedische Regierung das AKW Oskarshamn unter besondere Aufsicht. Ein Reaktor wurde vom Netz genommen. von Reinhard Wolff

Der AKW-Neubau in Olkiluoto wird für Areva und Siemens zum Desaster. Ein Festpreis war zugesagt. Für die Verspätung soll Entschädigung gezahlt werden. von Reinhard Wolff

Das Atomkraftwerk Oskarshamn muss wegen Sicherheitsmängeln vorerst vom Netz. Doch die Uraltmeiler bleiben womöglich bis 2050 in Betrieb. von Reinhard Wolff

Die Kosten für ein französisches AKW steigen und steigen. Der italienische Geschäftspartner hat darauf keine Lust mehr und will aussteigen. von Rudolf Balmer

Seit Monaten ist das französische Atomkraftwerk Flamanville pannenanfällig. Die Zwischenfälle sind nicht besonders schwer. Aber sie häufen sich.

Bundesumweltminister Altmaier lässt die Erkundung des Gorlebener Salzstocks aussetzen – vorläufig. Bis zur Bundestagswahl soll an dieser Front Ruhe herrschen.

Was bringt unser feiner Atomausstieg, wenn in den Nachbarländern die Meiler weiterlaufen? Es hilft aber nichts, sie belehren zu wollen. von Lukas Wallraff

Tschechien will neue Atomkraftwerke bauen. Dabei ist bis heute unklar, ob beim Bau der bestehenden Meiler gepfuscht wurde. von Ingo Arzt

Am 27. November berichtet taz.de live aus dem Wendland. Wie sieht es in Gorleben aus, was treibt die Menschen um im ersten Jahr ohne Castor? Wohin geht der Widerstand?

Der AKW-Betreiber Tepco hat die Kosten des Fukushima-Unglücks auf fast 100 Milliarden Euro beziffert. Bislang war von rund der Hälfte die Rede gewesen.

Trotz des beschlossenen Austiegs wollen die AktivistInnen weiter protestieren. Im Visier hat man nun das Nukleargeschäft im Ausland. von Peter Nowak

Das AKW Fessenheim soll zügig vom Netz gehen. Für den Rückbau der französischen Atomkraftwerke gibt es aber fast keine Rücklagen. Zudem fehlt es an Erfahrung. von Rudolf Balmer

Die Liquidatoren von Tschernobyl leiden – an den gesundheitlichen Folgen der Strahlen und an geringer finanzieller Unterstützung. Sie hoffen auf Hilfe durch die EU.

Die Regierung in London hat eine Kehrtwende in der Energiepolitik vollzogen. Neue AKW sollen subventioniert werden – vom Steuerzahler. von Ralf Sotscheck

Das bisherige Verfahren zur Suche nach einem Atommüll-Endlager hat nichts gebracht. Eine überparteiliche Kommission ist gefragt. von Rebecca Harms

Am 30. Mai 2011 hat die schwarz-gelbe Koalition ihren Atomkurs radikal verändert. Im Eiltempo werden nun Atomgesetz und andere Energiegesetze umgeschrieben. Wie die Anti-Atom-Bewegung reagiert; wie das Energiesparen bei Elektrogeräten, der Industrie und den Gebäuden berücksichtigt wird, was auf Mieter und Hausbesitzer zukommt; wie der Verbraucher sich für die Energiewende motiviert - die taz berichtet in diesem Schwerpunkt darüber.
Von Stierhörnern in Stierkämpfern, Zombies und menschlichen Engeln. Unsere Bilder der Woche.

Das Handy hat Geburtstag: Eine kurze Geschichte der ebenso erfolgreichen wie nervtötenden Erfindung.

Was der nordkoreanische Führerkult mit Raketen und Rammlern aus Brandenburg zu tun hat.

Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


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