Vor drei Jahren wurde das Tempelhofer Feld geöffnet. Keine Straße hat sich seitdem radikaler gewandelt als die Okerstraße. Statt einer „Task Force“ gibt es heute Burritos und Web-2.0-Arbeitsplätze. von Konrad Litschko

In der Herrfurthstraße 8 hat Orhan Daldeniz viele Jahre Versicherungen verkauft. Doch die Miete wurde zu teuer. Nun bietet Antonio Vigner dort Pizzen an. Die taz hat beide getroffen. von Konrad Litschko
In der Herrfurthstraße 8 hat Orhan Daldeniz viele Jahre Versicherungen verkauft. Doch die Miete wurde zu teuer. Nun bietet Antonio Vigner dort Pizzen an. Die taz hat beide getroffen. von Konrad Litschko
Julia Seedler und Andreas Umpfenbach haben fünf Doku-Kurzfilme über den Schillerkiez gemacht. Es geht um Helden, die sich beharrlich für ihr Viertel engagieren. von Susanne Messmer
Das Volksbegehren für ein unbebautes Tempelhofer Feld geht an den Start und will in Rekordzeit Unterschriften sammeln. von Konrad Litschko

Seit zehn Jahren ist das Café Schilleria Anlaufstelle für Mädchen. Ein Gespräch mit den Macherinnen über Kochen, Internet und das Positive der Gentrifizierung.
Die Pläne des Senats, ein Drittel des Tempelhofer Feldes zu bebauen, sind nur der Anfang, glauben Christoph Breit und Michael Schneidewind von der Initiative "100 Prozent Tempelhofer Feld".

Das Tempelhofer Feld sollte weitgehend mit Wohnungen zugebaut werden, fordert der Ökonom Kristof Dascher. Das würde die Gentrifizierung bremsen.

Kinder errichten ein Hüttendorf auf dem Tempelhofer Feld. Vorbild sind wildwuchernde Siedlungen in Metropolen. von Anna Klöpper

Können Alteingesessene und die vielen jungen Zuzügler zueinanderfinden? Ja - aber nur wenn alle lernen, das Viertel zu gestalten, sagt taz-Volontärin Karen Grass. von Karen Grass

Künstler haben in der Gentrifizierungsdebatte einen schlechten Ruf: "Entdecken" sie ein Viertel, scheinen steigende Mieten die Folge zu sein. Oder ließe sich das verhindern?
Seit zwei Jahren bringen junge Akademikereltern ihre Kinder in die Kunstschule Weisestraße. Ein Besuch. von Susanne Messmer
Zwei Jahre nach der Öffnung des Tempelhofer Felds versorgt der Imbiss "Zur Flugschneise" seine Stammkundschaft immer noch zuverlässig mit Kaffee und Korn. Studierende, Künstler und sonstige Neubewohner machen einen Bogen um das Büdchen. von Joanna Itzek

Was trinkt eigentlich der Schillerkiez? Und was sagt uns das über den Wandel des Quartiers? Ein Kneipentest in charmanter Begleitung. von Helmut Höge

Im Mädchentreff Schilleria rappen junge Neuköllnerinnen über Schule und die erste Liebe - aber auch darüber, dass Thilo Sarrazin mit seinen Thesen unrecht hat. von Juliane Wiedemeier

In Neukölln hat sich eine Elterninitiative gegründet. Ihr Ziel: eine Schillerkiez-Schule für alle. Die neue Bewegung ist ein Gradmesser für den sozialen Wandel. von Nina Apin
Von seinem Balkon aus plant Lothar Köster den Aufstand: ein Volksentscheid gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes. Im Neuköllner Schillerkiez kommt das gut an. von Konrad Litschko

Auf einem ehemaligen Friedhof in Neukölln soll eine neue Tentstation entstehen, ein Zeltplatz für Touristen. Die Kirche ist begeistert, doch Hundebesitzer protestieren. von Konrad Litschko

Bei der Wahl haben die Grünen die SPD-Hochburg errungen. Der scheidende SPD-Abgeordnete Fritz Felgentreu erklärt, warum

Susanna Kahlefeld zieht für die Grünen ins Abgeordnetenhaus. Im Schillerkiez holte sie das Direktmandat - auch dank der Gentrifizierung

Das Tempelhofer Feld bringt den Menschen im Kiez neue Möglichkeiten: Anwohner haben Gemeinschaftsgärten angelegt, doch beim Tratsch unter Nachbarn geht es auch um die steigenden Mieten. von Sebastian Fischer

Eckkneipen prägten einst den Schillerkiez in Berlin-Neukölln. Doch mit dessen Aufwertung weicht langsam auch der alte Geist. von Konrad Litschko

Eine Ausstellung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zeigt die engere Auswahl der Landschaftsentwürfe für den ehemaligen Flughafen. von Svenja Bergt

Der Neuköllner Schillerkiez ist in Bewegung gekommen. Und er hat auch sein Gesicht verändert. von Konrad Litschko

Vor einem Jahr wurde das Flugfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof zum Park. Was hat sich dadurch im Neuköllner Schillerkiez verändert?

Viele Kinder kommen kaum aus dem Viertel raus - nicht mal ins Schwimmbad oder den Zoo, berichtet Birgit Lange, Leiterin des Kinderzentrums "Am Tower".

In der öffentlichen Grundschule versuchen Sozialarbeiter, die Eltern zu erreichen. IIn der Privatschule in dem Neuköllner Viertel ist Engagement der Eltern hingegen Pflicht. Das hat jedoch seinen Preis. von Juliane Schumacher

Von ihrem Hauptquartier aus, der "Lunte", dokumentiert eine linke Stadtteilinitiative jedes Anzeichen von Aufwertung im Schillerkiez. Im Visier haben sie nicht nur Investoren, sondern auch das Quartiersmanagement. von Konrad Litschko

Die Zukunft des Neuköllner Viertels hängt am Tempelhofer Feld. Und die Bewohner wissen es. Das zeigt sich in den weit verbreiteten Befürchtungen vor einer Aufwertung. von Nina Apin

Altbauwohnungen in dem Neuköllner Viertel sind inzwischen begehrt. Vermieter nutzen die Nachfrage aus: Sie erhöhen die Mieten kräftig - und werben mit platten Schlagworten. von Kathleen Fietz

Zwischen Flughafen Tempelhof und Hermannstraße in Berlin-Neukölln liegt der Schillerkiez. Bislang galt das Viertel am Rande des Flugfelds als Armeleutegegend. Menschen aus vielen Nationen leben hier, mehr als 40 Prozent sind arbeitslos, der Kiez hat die höchste Bevölkerungsdichte von Neukölln.
Sicher ist nur eins: Der Schillerkiez wird sich verändern. Wer davon wie stark profitiert, wird man sehen. Die taz wird diese Veränderungen in den nächsten Jahren beobachten. Das Projekt läuft seit Mai 2010.
David Beckham beendet seine Fußballer-Karriere. Wird er jetzt etwa Vollzeitpapa, Model oder Frührentner? Ach, uns fallen da noch ein paar andere Sachen ein...

Ein echt fieser Augapfel, ein Harley-Davidson-Skelett, Buddha hat Geburtstag und jede Menge Quallen. Unsere Bilder der Woche.

14 Jahre war Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen – genug Zeit, seinen trockenen Humor in vielen Interviewantworten unter Beweis zu stellen.

Am Samstag ist es wieder so weit: Im schwedischen Malmö kämpfen 39 Länder um den ersten Platz beim ESC. Wir wissen, auf welche Teilnehmer Sie besonders achten können.


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