Wer im Netz die Hand aufhält, muss irgendwas zurückgeben. Zum Beispiel ein Stück von sich selbst. von Meike Laaff

Online Spenden für ein Projekt sammeln, das galt früher als Almosenklauberei. Ist Crowdfunding ein Zukunftsmodell oder bloß ein Hype? von Katalina Präkelt

„Eine neue Version ist verfügbar“: Der Publizist Dirk von Gehlen über Crowdfunding, die Verantwortung von Verlagen, Urheberrechte und die Einkünfte von Künstlern.

Was tun, wenn das Parlament den Kulturetat kürzt? In Frankreich werden Denkmäler mit privaten Spenden aus dem Crowdfunding restauriert. von Giuseppe Paletta

Ihr neues Album „Theatre is evil“ lässt sich Amanda Palmer von den Fans per Kickstarter finanzieren. Ihre Mitmusiker wollte sie aber mit Freibier abspeisen. von Margarete Stokowski

Die Website Unglue.it sammelt Geld, um Bücher Rechteinhabern abzukaufen und sie unter freier Lizenz zu veröffentlichen. Nun boykottiert Amazon solche Zahlungen. von Katalina Präkelt

Das Projekt App.net will ein soziales Netzwerk aufziehen, das im Gegensatz zu Twitter oder Facebook finanziell von seinen Nutzern getragen wird. Reklame ist tabu. von Ben Schwan

Das Geld für ein weiteres Jahr berlinfolgen ist beisammen – das erste Crowdfunding-Projekt eines Verlages geht in die zweite Runde. taz.de sagt voller Vorfreude Danke!

Der renommierte Künstler Daniel Richter unterstützt ein Filmprojekt zur Geschichte der Franco-Diktatur in Spanien. 300 Siedlungen hatten die Faschisten gegründet. von Andreas Fanizadeh

Zwei Jahre nach seiner Gründung ist der Bezahldienst „Flattr“ kein Erfolg: Der Dienst hat zu wenige Nutzer. Die Nutzer bevorzugen vertraute Bezahldienste. von Falk Lüke

Die Musikerin Amanda Palmer sammelte im Netz viel Geld für ihr neues Musikprojekt. Sie will, wie viele andere Crowdfunder auch, in der Kunst unabhängig sein. von Meike Laaff

Es sei nicht einfach, über Crowdfunding einen Roman zu bezahlen, sagt Medienforscher Andreas Will. Vor allem unkommerzielle Projekte würden Crowdfunder anziehen.

Es gibt viele Beispiele für erfolgreiches Crowdfunding, aber keine Plattform verdient bisher Geld. Dennoch ist die Crowdfunding-Szene hoffnungsvoll, dass alles besser wird. von Frédéric Valin

Ein Open-Source-Projekt will die Genomforschung revolutionieren. Mit einer „übertragbaren Einverständniserklärung“ sollen genetische Daten in Allgemeingut überführt werden. von Wolfgang Löhr

Wissenschaftler entdecken das Crowdfunding. Im Internet werben sie um Geld für ihre Forschung. Mit petridish.org ging nun die erste spezialisierte Plattform online. von Hanno Böck

Brian Fargo hat für sein Rollenspiel über Crowdfunding fast drei Millionen Dollar gesammelt. Der Entwickler über Fans, die Macht der Publisher und Kulturfinanzierung im Netz.

In den USA wird es künftig einfacher für Firmen, Gelder im Netz einzusammeln. Das neue „Crowdfunding-Gesetz“ hat aber noch einige Tücken. von Ben Schwan

Im Netz werden Indie-Spielesammlungen zum Download angeboten – zu Preisen, die die Käufer selbst festlegen. Die Pakete sind beliebt. von Karsten Köhler

Seit einem Jahr läuft die Foto-Video-Serie „berlinfolgen“ auf taz.de und porträtiert Menschen in Berlin. Wir möchten die Serie fortsetzen. Dafür brauchen wir Unterstützung. von Matthias Urbach

Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter wird ein Nachfolger des Abenteuerspiels „Wasteland“ finanziert. Innerhalb kürzester Zeit kam eine Million Dollar zusammen. von Katalina Präkelt

In den USA wird die Plattform „Kickstarter“ erstmals mehr Projekte finanzieren als die staatliche Kulturförderung. Auch in Deutschland gibt es einen Boom. von David Stumpp

Filme wie Iron Sky, Keep the lights on oder Electrick Children auf der Berlinale zeigen, dass Crowd Funding im Filmgeschäft funktionieren kann. Aber nicht immer. von Pia Grund-Ludwig

Keine Investoren? Lass' es von der Crowd bezahlen! Tim Schafer fand niemanden, der sein neues Spiel finanzieren wollte. Jetzt hat er im Netz jede Menge Geld bekommen. von Katalina Präkelt

Die Occupy-Proteste bestehen aus kleinen, persönlichen Initiativen ohne Regie. Jetzt werden sie von einem Kollektiv von Regisseuren dokumentiert. Die sammeln Geld für den Schnitt. von Frédéric Valin

Wikipedia hat 20 Millionen US-Dollar an Spenden eingenommen- so viel wie noch nie. Damit sollen zusätzliche Server bezahlt werden. In Deutschland geht die Spendenaktion weiter.

Schneller als gedacht kam in einer sogenannten Crowdfunding-Aktion eine Million Euro zusammen. Damit steht dem ersten "Stromberg"-Kinofilm nichts mehr im Wege.

Was wäre, wenn die Sowjets Menschen auf den Mars geschickt hätten? Die Serie "Pioneer One" wurde durch Crowdfunding finanziert - und ist ein Publikumserfolg. von Lalon Sander

Saralisa Volm spielt die Hauptrolle in dem internet-finanzierten Neo-Porno "Hotel Desire". Zuvor reüssierte sie als "persönlichkeits- gestörte Sexbombe". von Peter Unfried

Teile und tue Gutes: Das war die Idee für das Experiment einer digitalen Kaffeekasse. Die User zahlten und tranken - bis der Fonds geplündert wurde. von Lea-Maria Schmitt

Die Rubrik "Editor's Pick" will für mehr Traffic von Google News zu klassischen Zeitungswebsites sorgen – und die Verlage besänftigen. Bislang können nur US-Verleger frohlocken. von Steffen Grimberg

Zum Medienkongress 2011 von taz und Der Freitagam 8./9. April 2011 startete taz.de mit einer Kampagne für Freiwilliges Bezahlen unter dem Slogan "taz-zahl-ich".
Unser Ziel ist es, eine zweite Erlös-Säule neben unseren Einnahmen aus dem Verauf von Anzeigen zu errichten. Die Ziele der Kampagne erklärt Matthias Urbach, Leiter von taz.de in seinem Editorial. Alles weitere über die Kampagne finden Sie auf unserer Infoseite unter taz.de/taz-zahl-ich.
Begleitend zur Kampagne gehen wir den aktuellen Versuchen nach, im Internet Geld mit Content zu verdienen. Sei es durch freiwillige, aktivierende Modelle wie bei den neuen Crowdfunding-Plattformen, sei es per Social Payment über Flattr und Kachingle – oder durch die Versuche, per Paywall oder Premium Content auf dem iPhone die User zum Bezahlen zu bewegen.
Ein Highlight ist unser neues Blog der deutschen Crowdfunding-Szene. Unter dem Titel "Wir wollen wenig aber von Vielen" schreiben die MacherInnen mehrerer Crowdfunding-Websites über ihre Erfahrungen auf blogs.taz.de. Mit dabei sind Konrad Lauten (inkubato.com), David Holetzeck und David P. Heberling (pling.de), Joana Breidenbach und Dennis Buchmann (betterplace.org), Tino Kresser, Anna Theil, Alexandra Harzer und Anja Barth (startnext.de), Markus Zabel (mysherpas.com), Janine Scharf und Stephan Popp (visionbakery.de). Auch taz.de-Chef Matthias Urbach wird zum Blog beitragen.
Zu der Frage, wie man im Internet journalistische Inhalte finanzieren kann und zur Philosophie von taz.de hat Matthias Urbach, Leiter von taz.de am 23.2.2011 im Chat mit taz.de-Usern diskutiert. Hier das Gesprächsprotokoll (als pdf).
Von Stierhörnern in Stierkämpfern, Zombies und menschlichen Engeln. Unsere Bilder der Woche.

Das Handy hat Geburtstag: Eine kurze Geschichte der ebenso erfolgreichen wie nervtötenden Erfindung.

Was der nordkoreanische Führerkult mit Raketen und Rammlern aus Brandenburg zu tun hat.

Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


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