Nach einem Medienbericht ist in München die Kanzlei eines NSU-Opferanwalts mit Fäkalien beschmiert worden. Zudem gab es weitere Angriffe mutmaßlich Rechter.

Die Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses stellen den Sicherheitsbehörden ein miserables Zeugnis aus. Sie sprechen von einem „Totalversagen“. von Sebastian Erb

Der vierte Tag im NSU-Prozess ist vorbei. Und noch immer ist kein Angeklagter zu Wort gekommen. Stattdessen geht es um die Hackordnung. Jetzt sind erst einmal Pfingstferien. von Wolf Schmidt

Zwei Angeklagte im NSU-Prozess wollen aussagen. Zudem entschieden die Richter, dass es keinen eigenen Prozess für den Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße geben wird.

70 Sitzungen, fast 100 Zeugenvernehmungen und 11.667 Aktenordner. Der NSU-Ausschuss beendet seine Arbeit – mit 10 signifikanten Ergebnissen. von Wolf Schmidt

Erhöht sich die Zahl der Nebenkläger wegen des Kölner Nagelbombenanschlags im Jahr 2004 weiter, könnte dieser Tatbestand vom Münchner Verfahren separiert werden. von Wolf Schmidt

Die Anwältin des wegen Beihilfe zum Mord angeklagten Ralf Wohlleben beantragt, den Prozess einzustellen. Geheimdienste seien in die Taten verwickelt. von Wolf Schmidt

Nach weiteren Verzögerungen im NSU-Prozess ist am Dienstag die Anklage gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Terrorhelfer verlesen worden. von Wolf Schmidt

Der Verfassungsrechtler Osman Can findet den Richter souverän und korrekt. Der Schmerz der Opferangehörigen stehe dahinter zurück.

Heer, Stahl und Sturm: Die Anwälte von Beate Zschäpe werden beim NSU-Prozess die Indizienkette der Anklage infrage stellen. von Wolf Schmidt

Auch ein zweiter Berliner V-Mann hatte wohl engere Bezüge zur NSU-Umgebung als bekannt. Die Opposition attackiert die „Geheimhaltung“ der Innenverwaltung. von Konrad Litschko

Beate Zschäpe ist wegen zehn Morden angeklagt. Zum Prozessauftakt vor dem Münchner Gericht gibt sie sich abgeklärt und kühl. von Wolf Schmidt

Zschäpes erster Auftritt bei dem historischen Münchner Prozess ist kein Zufall, sondern berechnend. Die Fassade der Seriösität ist lange geübt. von Rene Hamann
Allen Widrigkeiten zum Trotz berichten die deutschen Qualitätsmedien vom ersten Tag des Prozesses gegen Beate Zschäpe. von Deniz Yücel

Ein Rentner kommt schon am Vortag. Ein Neonazi kommt zu spät. Szenen vor dem Münchner Oberlandesgericht am ersten Tag des NSU-Prozesses. von Marlene Halser

Beihilfe zum Mord und Unterstützung einer Terrorgruppe, das wirft die Bundesanwaltschaft den vier mutmaßlichen Helfern des NSU-Trios vor. Zwei von ihnen schweigen.

77 Überlebende der NSU-Anschläge und Opferangehörige nehmen am Prozess teil. Noch nie gab es in einem Staatsschutzprozess so viele Nebenkläger. von Wolf Schmidt

Generalbundesanwalt Harald Range stützt seine Vorwürfe gegen Beate Zschäpe vor allem auf Spekulationen – eine wasserfeste Beweisführung sieht anders aus. von Christian Rath

Ist Beate Zschäpe Täterin? Oder schuf sie die Fassade des Neonazi-Trios und wusste von nichts? Am Montag beginnt der Prozess gegen Zschäpe und vier weitere Angeklagte. von Wolf Schmidt

Es wird ein gigantisches Verfahren. Das Münchner Oberlandesgericht verhandelt ab Montag die beispiellosen Taten des NSU. von Wolf Schmidt, Marlene Halser

Die Rechtspopulisten von „ProNRW“ protestieren in Bonn. Zu der „Großkundgebung“ kommen rund 70 Anhänger. Die Zahl der Gegendemonstranten ist deutlich höher. von Anja Krüger

Die Erwartungen der Opfer-Familien im NSU-Prozess sind hoch: Die Nebenkläger wollen, dass behördliches Versagen und die Unterstützer thematisiert werden.

Das Hamburger Landeskriminalamt zeigt seinen Feinsinn: In den Akten wird der vom NSU ermordete Süleyman Taşköprü als „Schmarotzer“ bezeichnet. von Andreas Speit

Es gibt neue Pannen bei der Medienplatzvergabe beim NSU-Prozess. Auch der große Platztausch hat bereits begonnen. Ein Staatsrechtler äußert heftige Kritik.

Vertreter der NSU-Opferangehörigen fürchten eine erneute Verschiebung des Prozess-Auftakts. Die erste Klage ist schon auf dem Weg nach Karlsruhe. von Wolf Schmidt

Die Staatsanwaltschaft prüft weitere Vorwürfe gegen die NSU-Terroristin: Schoss das NSU-Trio schon 1996 in Erfurt auf zwei Punks? von Andreas Speit

Am Donnerstag muss sich Deutschland den kritischen Fragen des UNO-Menschenrechtsrates stellen. Im Fokus: die rassistischen Morde der NSU-Terrorzelle. von Andreas Zumach

Das Münchener Oberlandesgericht hat für den Prozess gegen Beate Zschäpe eine Videoanlage angeschafft. Doch die Bilder werden nicht in einen Nebensaal übertragen. von Christian Rath

Die Presseplätze beim NSU-Prozess werden verlost. Kontingente, zum Beispiel für türkische Medien, sollen Vielfalt sicherstellen. Ein Journalist will klagen. von Christian Rath

Auch ausländische Medien bekommen nun ein Platzkontingent im NSU-Prozess. Die Akkreditierungen werden per Losentscheid vergeben.

Fast 13 Jahre lang konnte die Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" mordend und raubend quer durch Deutschland ziehen, ohne dass ihr die Ermittlungsbehörden auf die Spur gekommen waren. Die Morde an acht türkischen und einem griechischen Kleingewerbetreibenden haben einen rassistischen Hintergrund und gehen sämtlichst auf das Konto der Gruppe. Die taz berichtet ausführlich über den Terror von rechts.
David Beckham beendet seine Fußballer-Karriere. Wird er jetzt etwa Vollzeitpapa, Model oder Frührentner? Ach, uns fallen da noch ein paar andere Sachen ein...

Ein echt fieser Augapfel, ein Harley-Davidson-Skelett, Buddha hat Geburtstag und jede Menge Quallen. Unsere Bilder der Woche.

14 Jahre war Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen – genug Zeit, seinen trockenen Humor in vielen Interviewantworten unter Beweis zu stellen.

Am Samstag ist es wieder so weit: Im schwedischen Malmö kämpfen 39 Länder um den ersten Platz beim ESC. Wir wissen, auf welche Teilnehmer Sie besonders achten können.

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