In einigen wenigen Bereichen könnten nach dem Rio+20-Gipfel tatsächlich Änderungen erfolgen. In anderen Punkten wird es wohl noch Jahrzehnte düster aussehen. von Svenja Bergt

Das Treffen Rio+20 über Umwelt und Entwicklung endet im Vagen. Kann man aus dem Scheitern dennoch einen Gewinn ziehen? Die Erdrettung beginnt künftig regionaler. von Gerhard Dilger

Basisgruppen schimpfen über die Konfliktvertagung in Rio: Die Erklärung sei viel zu sehr an Wirtschaftsinteressen ausgerichtet. Inselstaaten fürchten den Untergang. von Gerhard Dilger

Die Rio+20-Abschlusserklärung des Weltumweltgipfels nennt kaum Ziele. Umweltorganisationen kritisieren: Schlimmer hätte es nicht kommen können. von Bernhard Pötter

Die frühe, aber windelweiche Abschlusserklärung des Umweltgipfels hat einen Vorteil: Ohne hektische Verhandlerei können die Delegierten nun neue Ansätze eröffnen. von Gerhard Dilger
Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Entwicklung, erklärt, warum es keine Alternative für nachhaltiges Wachstum gibt und warum sich niemand gern von Brüssel reinreden lässt.

Umwelt und Klima sind im US-Wahlkampf kein Thema. Trotz Bitten der großen Umweltorganisationen bleibt er Rio fern. Im Energiesektor des Landes verändert sich aber viel. von Dorothea Hahn

Klimaziele verpasst, mehr Treibhausgase in die Luft gepustet: Japans Bürger und Firmen haben die Energierevolution trotzdem schon begonnen. von Martin Fritz

Der Vielfalt der Arten steht eine Viefalt von Bedrohungen gegenüber. Die neue Rote Liste zählt mehr bedrohte Pflanzen und Tiere als je zuvor.

Die Megatreffen konnten die Wachstumsgläubigkeit nicht unterlaufen. Immerhin machen sie sichtbar, dass keine Nation auf einem guten Weg ist . von Barbara Unmüssig

Auf der Rio+20-Gegenveranstaltung, dem Völkergipfel, gilt Green Economy mehr als Trauma denn als Traum. Ein Befürworter stellt sich der Diskussion. von Gerhard Dilger

Ram Kurani Saroj haust mit ihrer Familie an einem dreckigen Fluss in Indien und ist unterernährt. Für das Naturschutzgebiet nebenan hat sie keinen Sinn. von Georg Blume

Während der „Völkergipfel“ in Rio mit Schaufeln und Hacken Aufmerksamkeit sucht, arbeiten Diplomaten an einem Kompromissvorschlag für die Konferenz. von Gerhard Dilger

Auf dem Gipfel Rio+20 werden reiche Länder versuchen, eine „grüne Ökonomie“ durchzusetzen. Anlass, um an einen guten Vorschlag aus Ecuador zu erinnern. von Aurelien Bernier

UN-Umweltchef Steiner erklärt, wie er mit „grüner Wirtschaft“ in Rio den Globus retten will. Und er spricht über Risiken für die Natur und selbstkritische Deutsche.

In der nächsten Woche tagt erneut der Umweltgipfel von Rio. Die Schlagzeilen werden die gleichen wie vor 20 Jahren sein. Würden uns gute Nachrichten überfordern? von Bernhard Pötter

Bei aller Kritik: Solange auf Konferenzen wie in Rio der Weg in die Zukunft debattiert wird, kann es gar nicht genug dieser Treffen geben. von Bernhard Pötter
Von den großen Ambitionen für ein klimaschonendes und nachhaltiges Wirtschaften ist nicht viel übrig geblieben. Jeder EU-Staat schützt vor allem seine eigenen Interessen. von Ruth Reichstein

Die „Lokale Agenda 21“ gilt als dröge. Zu Unrecht: Ohne „global denken, lokal handeln“ wäre zum Beispiel die Energiewende kaum zu machen. von Bernhard Pötter

Die Bundesregierung gilt weltweit als Vorreiter einer „grünen Wirtschaft“. Aus der Nähe betrachtet, sind die Fortschritte allerdings längst nicht so groß. von Bernhard Pötter

Südkorea will durch „grünes Wachstum“ weniger Klimagase ausstoßen. Milliarden-Investitionen für die Ökotechnik sollen die Industrie fit machen. von Martin Fritz

Von Ernährungssouveränität bis Trinkwasser: Die Themen des UN-Gipfels stoßen in Südamerika auf Interesse, doch die Erwartungen an die Konferenz sind gering. von Gerhard Dilger

Der Klimawandel kostet Unsummen, immer mehr Umweltprojekte in armen Ländern könnten anlaufen. Doch denen fehlen die Mittel. Und die Industrieländer müssen sparen. von Nicola Liebert

Vor allem in den Entwicklungsländern könnten durch „Green Economy“ bis zu 60 Millionen neue Jobs entstehen, sagen UN-Experten. Sie plädieren für Milliarden-Investitionen.

Die Arbeit der UN zu Umwelt und Nachhaltigkeit soll mehr Raum bekommen – das fordern fast alle Staaten und Aktivisten. Doch nationale Interessen verhindern vieles. von Andreas Zumach

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat keine Vision von einem grünen Brasilien, ja sie tut nicht einmal so. Doch sie verpasst eine große Chance. von Gerhard Dilger
Brasiliens Präsidentin verzögert die Entscheidung über das Waldgesetz mit einem Teilveto bis nach dem Umweltgipfel Rio+20. Umweltschützer hatten sich mehr erhofft. von Gerhard Dilger

Vom 20. bis 22. Juni findet in Rio die UN-Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung statt. 20 Jahre nach dem „Erdgipfel“ von Rio suchen die Staaten weiterhin eine Lösung, um Umwelt, Wirtschaft und Entwicklung zu versöhnen. Hoffnungsträger ist die „Grüne Wirtschaft“. Die taz beleuchtet dieses Thema bis zum Gipfel.
Von Stierhörnern in Stierkämpfern, Zombies und menschlichen Engeln. Unsere Bilder der Woche.

Das Handy hat Geburtstag: Eine kurze Geschichte der ebenso erfolgreichen wie nervtötenden Erfindung.

Was der nordkoreanische Führerkult mit Raketen und Rammlern aus Brandenburg zu tun hat.

Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


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