Bedacht, aber ereifert. Der Autor Byung-Chul Han spricht über das Verschwinden des Anderen und den Terror der Intimität. Er wünscht sich das Pathos der Distanz.

Die Stadt als Avantgarde? Pah – viel zu teuer. Der Trend ist nicht in Berlin zu finden, sondern im Umland der Hauptstadt. Raus aufs Land! von Ralph Martin

Aktionskünstler Philipp Ruch erklärt sein Konzept des „aggressiven Humanismus“, eine geplante Aktion gegen Heckler&Koch und warum er Ostermärsche unmoralisch findet.

Felix Haslers Buch „Neuromythologie“ ist klug. Es verstört die Richtigen. Bei einer Begegnung gibt er einen kritischen Einblick in die Neurobiologie-Szene. von Jan Feddersen

Politik am menschlichen Körper – re.act.feminism ist ein aktuelles Forschungsprojekt, das feministische Performances zu unsterblicher Kunst macht. von Sophie Fredau

Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt ist ein Muss. Fehlende Förderangebote von Arbeitsagenturen erschweren ExistenzgründerInnen die Aussicht auf Arbeit. von Ansgar Skoda

Der Migrationsanteil in deutschen Redaktionen liegt gerade einmal bei drei Prozent. Die Journalistin Ferda Ataman gibt Medien Nachhilfe in Integration.

Ob Ökostrom oder Atommüll: Zentrale Projekte der Regierung stocken. Ist Konsens noch möglich? Oder sind Partei- und Lobbyinteressen am Ende stärker? von Malte Kreuzfeldt

Die Gema streitet nicht nur mit Youtube. Nun sollen auch DJs für digitale Tracks zahlen. Das hat einen Shitstorm ausgelöst. von J. Weber & J. Scheper

Der Bürger ist zum Auslaufmodell der politischen Rede geworden. Weshalb er keine Erwähnung mehr in der Polit-Rhetorik erhält? von Hans Hütt

Das Leben schreibt seine Geschichten nicht von selbst. Man muss „die ganze Scheiße alleine machen“, weiß Lea Streisand, Autorin der Lesebühne „Rakete 2000“.

Mit Spaß und Fantasie erfinden Jugendliche neue Prototypen der menschlichen Physis: ein Kreativ-Workshop von „Le Monde diplomatique“. von Manuel Insberg

Zufriedenheit wird nicht unbedingt durch ökonomisches Wachstum gesteigert. Immer mehr Menschen wirtschaften deshalb anders. von A. Jensen / U. Scheub

„Wie liest es sich queer?“ Andreas Kraß erklärt, wie man neue Lesarten erschließt und was sich hinter dem sperrigen Begriff Heteronormativität versteckt.

Ein verführerisches Panel: Heini Staudinger, Preisträger „Mut zur Nachhaltigkeit“, und Niko Paech im taz.lab-Auditorium – weil's einfach gut ist. von Karl-Heinz Ruch

Wie wehren sich Griechen und Spanier gegen den Sozialstaat-Abbau? Wo ist die deutsche Solidarität? Lernen Sie HeldInnen aus der EU kennen! von Eva Völpel

Der taz-Chefreporter und Experte für Schwabentum fragt sich in seinem neuen Buch, was er falsch macht, obwohl er seinen Nachwuchs „zeitgemäß modern“ erzieht.

Wieso „Dr. House“ nicht nur Held einer legendären TV-Serie ist und warum Sarah Khan mit ihm noch ein bisschen erwachsener wurde.

Im Kleinen die große Veränderung suchen: Der Film „Wir könnten auch anders“ schaut genau hin und zeigt Beispiele menschlicher Eigeninitiative. von Gina Bucher

„Die Protestmacher“ ist ein Dokumentarfilm über den Alltag von vier Vollzeit-AktivistInnen. Zwei Jahre wurden sie mit der Kamera begleitet. von Sophie Fredau

Statt drei Wochen lieber drei Monate Zeit für Urlaub verplanen? Katja Kipping, Linkspartei-Vorsitzende, im Gespräch über ihr persönliches Zeitmanagement.

Weiße, heterosexuelle Männer dominieren das Internet, sagt Anke Domscheit-Berg. Die Netzaktivistin für Geschlechterdemokratie fordert Veränderungen.

Sprachkritik ist Ideologiekritik. Sprache ist nichts Neutrales. Aber weshalb artet eine Debatte über die „Kleine Hexe“ immer gleich in eine über Verbote aus? von Deniz Yücel

Am Kottbusser Tor in Berlin protestieren Anwohner in einem Camp seit acht Monaten gegen steigende Mieten. Vor allem Frauen engagieren sich. von C. Icpinar & G. Bucher

„Erfindet. So kann es nicht weitergehen“: Das ist das Motto des diesjährigen taz.labs. Es wird ein politisch-kulturelles Forum gegen das „Anything goes“. von Jan Feddersen

Hier das Programm
Wann? Samstag, 20. April 2013
Was? „Erfindet. So kann es nicht weitergehen“
Wo? Haus der Kulturen der Welt
Wer? Als ReferentInnen zugesagt haben bereits Anke Domscheit-Berg, Harald Welzer, Claus Leggewie, Richard Sennett (skype), Felix Hasler, Sascha Lobo, Peter Altmaier, Frank Augustin, Thilo Bode, Frank Bsirske, Selmin Caliskan, Daniel Cohn-Bendit, Jan Fleischhauer, Oliver Geden, Volker Gerhardt, Stephan Grünewald, Johnnyund Tanja Häusler, Byung-Chul Han, Rebecca Harms, Gabriele Heinen-Kljajic, Marte Hentschel, Hans Hütt, Sarah Khan, Katja Kipping, Hagen Kopp, Andreas Kraß, Katja LuckerRalph Martin, Ursula Nelles, Niko Peach, Martin Rasper, Bernd Riexinger, Frank Rieger, Udo Röbel, Katrin Rönicke, Claudia Roth, Philipp Ruch, Ute Scheub, Bernd Schlömer, Geetanjali Shree, Heini Staudinger, Lea Streisand, Jutta Sundermann, Klaus Töpfer, Felix Weth, Sarah Wiener, u.v.v.m.
Haben Sie noch Ideen für weitere ReferentInnen? Schreiben Sie an: taz.lab@taz.de.
Tickets gibt es ab sofort im taz.shop.
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Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


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