Nach "Pro Deutschland" will auch Mini-Rechtspopulist René Stadtkewitz den umstrittenen Mohammed-Schmähfilm in Berlin zeigen.von Konrad Litschko

Will auch Mohammed schauen: René Stadtkewitz. Bild: dapd
Nun auch René Stadtkewitz. Nach der Ankündigung der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“, den umstrittenen Mohammed-Schmäh-Film „Unschuld der Muslime“ in Berlin zu zeigen, will dies nun Stadtkewitz’ ebenso rechte Splitterpartei „Die Freiheit“ auch tun.
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Ende Oktober oder Anfang November wolle seine Partei Filmausschnitte zeigen und diskutieren, sagte Stadtkewitz der taz. Die Örtlichkeit sei noch offen. Er rechne mit 300 bis 500 Gästen.
Laut Stadtkewitz, bis 2009 CDUler, hat die Partei auch Regisseur Nakoula Besseley Nakoula eingeladen. Ob der kommt, ist äußerst zweifelhaft: Der US-Bürger ist nach den gewaltsamen Reaktionen in muslimischen Ländern öffentlich abgetaucht.
Auch „Pro Deutschland“ will den Film Anfang November zeigen. Die Partei hat widerium den US-Pastor und Islamfeind Terry Jones eingeladen. Der erhielt umgehend ein Einreiseverbot.
Stadtkewitz sagte, anders als "Pro Deutschland" gehe es ihm nicht um Provokation, sondern eine "sachliche Diskussion". Er werde auch muslimische Verbände einladen. Beiden Parteien geht es vor allem aber um Aufmerksamkeit: Pro Deutschland holte bei der Berlin-Wahl 1,2 Prozent, die „Freiheit“ 1,0 Prozent. Vor allem letztere befindet sich seitdem in Auflösung.
Die Polizei teilte derweil mit, dass für den 6. Oktober Filmgegner zu einer Kundgebung in Berlin rufen. Unter dem Motto „Protest gegen das Blasphemie-Video“ seien 500 Teilnehmer von einer Privatperson auf dem Wittenbergplatz (Schöneberg) angemeldet worden. Bereits am Freitag hatten Gegner des Films in Freiburg und Münster demonstriert.
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Leserkommentare
24.09.2012 18:22 | aujau
@ Carlene, @ Ahmed der Doische/die bösen Muslime: ...
24.09.2012 18:19 | Angel58
Die Diskussion über Mohammed und den Islam ist eine vernünftige Angelegenheit. Der Film - ob geschmacklos oder nicht - soll ...
24.09.2012 11:46 | ralf ansorge
an achmed den doischen: ...