• 24.08.2012

Studie zu sozialem Wohnungsbau

Die Wohnungspolitik wird unsozial

In Deutschland fehlen vier Millionen Sozialwohnungen für Geringverdiener. Im vergangenen Jahrzehnt verschwanden pro Jahr 100.000 Wohnungen.von Barbara Dribbusch

  • 26.08.2012 21:03 Uhr

    von wauz:

    DDR fehlt

    Auf diesen kurzen Nenner kann man es bringen.
    Wer es nicht glaubt: In Oldenburg (Old.) gibt es an der Alexanderstraße (inzwischen ehemalige) Sozialwohnungen, die hatten bis vor ein paar Jahren kein Bad. Warum? Weil sie zu einer Zeit geplant wurden, in der das in der BRD nicht für nötig erachtet wurde. (Wat bruken Heuerlüü een Badezimmer? De schulln sik in de Bäke wassen!)
    Kurz nach Baubeginn wurde in Berlin die Stalinallee fertig. Damit war klar, dass alle Sozialwohnungen im Westen unbedingt ein Bad brauchen.
    Jetzt, da es keine DDR mehr gibt, braucht es gar keine Sozialwohnungen mehr...

  • 24.08.2012 13:28 Uhr

    von Wolfgang Banse:

    Jeder Mensch hat ein Anrecht auf Behausung
    Wohnungs-und Obdachlosigkeit die es leider gibt in Deutschland,die bekämpft werden muss,sollte nicht herausgefordert werden,was Wohnraum für Menschen die ein niedriges monatliches Salär haben
    Wohnraum für alle ,dies sollte im Wohnungsbauprogramm des Bundesministeriums höchste Priorität haben.
    Künstlich gebaute Ghettos wo Geringverdienende wohnen,sollte es nicht geben.
    Jeder Stadtteil,jeder Kiez sollte alle Wohnformen beinhalten,damit es zu keiner Diskriminierung,Stigmatisierung kommt.
    Wohnraum ist angeborenes Menschenrecht zumindestens hier in Deutschland und dies sollte auch so beibehalten werden.

  • 24.08.2012 09:59 Uhr

    von wolf26:

    Bei so einer Regierung und dieser Politik
    ist das nur folgerichtig das Ergebniss:
    Lobbypolitik für Reiche und weitere
    Verarmung der Massen.

  • 24.08.2012 09:53 Uhr

    von Sarah W.:

    Liebe Barbara Dribbusch, was ich nicht verstehe ist warum Sie nicht mit einem Wort die Proteste der Berliner Sozialmieter ansprechen? Da kommt doch grade eine Menge in Bewegung, zum Beispiel in Kreuzberg oder Palisadenstrasse.

  • 24.08.2012 09:51 Uhr

    von Weiße Rose:

    Unsoziale Wohnungspolitik ist nun einmal das Resultat, wenn man die ungehemmte, bedingungslose Spekulation mit Elementargütern wie Wohnraumversorgung zulässt.
    In Hamburg hat kürzlich gar die mittelgroße Baugenossenschaft "Fluwog" ihre einst soziale Ausrichtung gegen die Haifisch-Mentalität getauscht und schöpft den vollen gesetzlichen Rahmen bei Mieterhöhungen gänzlich ungeniert aus.

    Die Menschen mit wenig Einkommen werden in den Ballungsräumen mittel - und langfristig in Ghettos verdrängt oder können sich gleich einen Platz unter der Brücke suchen!
    Das Maß ist längst voll; Der Blutrausch der Spekulanten muss von der Politik umgehend gebremst werden, sonst wird die relative Ruhe der vielen gebeutelten Opfer umschlagen!

  • 24.08.2012 09:23 Uhr

    von Thomas Fluhr:

    "Die Wohnungspolitik wird unsozial"? - ist unsozial! Aber leider nicht nur die Wohnungs-politik.

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