In den vergangenen Jahren haben Nazis den Gedenktag zur Zerstörung von Dresden missbraucht. Ein Symposium sollte Lösungen finden - und enttäuschte alle.von Michael Bartsch
Ihren Kommentar hier eingebenWie lange wollen 'unsere' Politiker sich und eigentlich noch selbst belügen. Selbstverständlich wären die Naziaufmärsche zu verhindern. Es müssten den Gerichten nur entsprechende Gesetze in die Hand gegeben werden. Alle Verantwortlichen haben bis nächstes Jahr Zeit, dem 'Braunen Spuk' entgülltig ein Ende zu bereiten; wenn sie das wollen!? Sollten die Nazis - egal in welcher Form sie anzutreten gedenken - in Dresden wiederum ihren Fremdenhass und ihren demokratiefeindlichen Unsinn verzapfen dürfen, werde ich dabei sein. In einer Sitzblockade; und hoffentlich noch viele mit mir. Naziterror darf doch nicht dafür sorgen, dass Demokraten sich nicht wehren dürfen.
23.05.2011 11:11 Uhr
von Michael:
Der Artikel fasst dieses Symposium wirklich sehr gut zusammen. Nachd er Veranstaltung wusste man genauso viel wie vorher.
Das Podium bestand bis auf zwei Ausnahmen aus einer elitären, staatstragenden Runde. Diese beiden Ausnahmen waren Personen von denen die Staatsregierung genau wusste, dass sie ihr argumentativ nicht wirklicdh gefährlich werden konnte. Die maßgeblichen Akteure der letzten Jahre (Bündnis "Dresden Nazifrei!" und Bündnis "Geh denken!") wurden nicht auf das Podium geladen und konnten somit nicht auf gleicher Augenhöhe mitdiskutieren. Blockaden wurden per se zu linksextremen Aktivitäten erklärt. Die präsentierten Lösungen des Symposiums sind realitätsfern und undemokratisch. Die Forderung nach einer großen, zentralen Kundgebung - ohne Blockaden - die insbesondere von der SPD vorgebracht wird, hat die Absicht in die guten und die bösen Gegendemonstrant_innen zu trennen. Die guten Demokrat_innen gehen auf diese zentrale Veranstaltung "aller Demokraten" und die Extremist_innen sind dann diejenigen, die so einen Zirkus ablehnen und die Nazis aktiv blockieren möchten. Damit geht die SPD im Gegensatz zu den Entwicklungen der letzten beiden Jahre um mindestens drei Schritte zurück.
22.05.2011 14:54 Uhr
von vic:
Rechtsextreme, Dulder, Unterstützer und Feiglinge, zerstören Dresden jedes Jahr auf`s Neue.
Leserkommentare
26.05.2011 22:15 Uhr
von H.P.Barkam:
Ihren Kommentar hier eingebenWie lange wollen 'unsere' Politiker sich und eigentlich noch selbst belügen. Selbstverständlich wären die Naziaufmärsche zu verhindern. Es müssten den Gerichten nur entsprechende Gesetze in die Hand gegeben werden.
Alle Verantwortlichen haben bis nächstes Jahr Zeit, dem 'Braunen Spuk' entgülltig ein Ende zu bereiten; wenn sie das wollen!?
Sollten die Nazis - egal in welcher Form sie anzutreten gedenken - in Dresden wiederum ihren Fremdenhass und ihren demokratiefeindlichen Unsinn verzapfen dürfen, werde ich dabei sein. In einer Sitzblockade; und hoffentlich noch viele mit mir. Naziterror darf doch nicht dafür sorgen, dass Demokraten sich nicht wehren dürfen.
23.05.2011 11:11 Uhr
von Michael:
Der Artikel fasst dieses Symposium wirklich sehr gut zusammen. Nachd er Veranstaltung wusste man genauso viel wie vorher.
Das Podium bestand bis auf zwei Ausnahmen aus einer elitären, staatstragenden Runde. Diese beiden Ausnahmen waren Personen von denen die Staatsregierung genau wusste, dass sie ihr argumentativ nicht wirklicdh gefährlich werden konnte. Die maßgeblichen Akteure der letzten Jahre (Bündnis "Dresden Nazifrei!" und Bündnis "Geh denken!") wurden nicht auf das Podium geladen und konnten somit nicht auf gleicher Augenhöhe mitdiskutieren. Blockaden wurden per se zu linksextremen Aktivitäten erklärt. Die präsentierten Lösungen des Symposiums sind realitätsfern und undemokratisch. Die Forderung nach einer großen, zentralen Kundgebung - ohne Blockaden - die insbesondere von der SPD vorgebracht wird, hat die Absicht in die guten und die bösen Gegendemonstrant_innen zu trennen. Die guten Demokrat_innen gehen auf diese zentrale Veranstaltung "aller Demokraten" und die Extremist_innen sind dann diejenigen, die so einen Zirkus ablehnen und die Nazis aktiv blockieren möchten. Damit geht die SPD im Gegensatz zu den Entwicklungen der letzten beiden Jahre um mindestens drei Schritte zurück.
22.05.2011 14:54 Uhr
von vic:
Rechtsextreme, Dulder, Unterstützer und Feiglinge, zerstören Dresden jedes Jahr auf`s Neue.