Die Aufständischen setzen ihre Offensive in der bevölkerungsreichsten Stadt Syriens fort. Damaskus droht ausländischen Kräften bei einem Einmarsch mit Chemiewaffen.
P.S.: Da Sie mir mit einem starken Selbstbewusstsein einen mangelnden historischen Horizont vorwerfen und die Kreuzzüge erwähnen: Ich habe mich eingehend mit der Geschichte der orientalischen Christen in der Krezfahrerzeit befasst (ein vielschichtiges, kompliziertes Thema). Aleppo (obwohl nie von den Kreuzfahrern erobert) ist im 12. Jh. ein Beispiel dafür, dass die einheimischen Christen von den muslimischen Stadtherren schikaniert wurden, weil sie - wohl zu Unrecht - der Kollaboration bezichtigt wurden.
25.07.2012 14:28 Uhr
von D.J.:
@Anti-Pod,
"Glauben Sie, dass die Muslime, die 1400 Jahre Zeit hatten, die Christen zu vertreiben ausgerechent jetzt auf den Gedanken kommen, dies zu tun?"
Nur ein Wort mit 4 Buchstaben: Irak. Die Zahl der Christen ist (jedenfalls außerhalb Kurdistans) dort um mehr als die Hälfte gesunken - viele sind nach Syrien geflohen. Aber glauben Sie mir, ich habe nichts dagegen, wenn Sie Recht hätten und es anders abliefe als im Irak: Muslime schlachten sich gegenseitig ab und alle die religiösen Minderheiten.
23.07.2012 19:16 Uhr
von Thomas H:
Zwei aktuelle Videos verdeutlichen das Ausmaß der Kämpfe in Aleppo: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=906bBic-LXA http://www.youtube.com/watch?v=eG0lPNgHjII&feature=player_embedded Zu sehen ist das Ende einer ganzen Panzerbrigade Assads, bei den Kämpfen um die wichtigste Stadt Syriens.
23.07.2012 18:23 Uhr
von Ant-iPod:
@D.J.:
Das kann ich Ihnen schon jetzt beantworten: ALLE! Glauben Sie allen ernstes - und wenn ja, wie kommen Sie dazu - das die Christen, die seit 2000 Jahren dort leben und wahrlich schlimmere Zeiten erlebt haben (bsw. die Kreuzzüge), ausgerechnet jetzt gehen werden? Glauben Sie, dass die Muslime, die 1400 Jahre Zeit hatten, die Christen zu vertreiben ausgerechent jetzt auf den Gedanken kommen, dies zu tun?
Wenn ja... dann zeugt dies von einem sehr fragwürdigen, historischen Horizont...
Das sind Menschen und keine willfährigen Erfüllungsgehilfen saudischer Machtphantasien.
23.07.2012 16:04 Uhr
von D.J.:
Ich war mehrfach in Aleppo. Eine faszinierende multireligiöse und tolerante Stadt. Mal sehen, wie viele der rund 20% armenischen, syrisch-orthodoxen, syrisch-katholischen, maronitischen und rum-orthodoxen Christen werden bleiben können, wenn die Handlanger Saudi-Arabiens die Macht ergriffen haben.
23.07.2012 14:33 Uhr
von jörg:
stellt mal jemand die frage was die"freie syrische armee"mit ihren gefangenen macht und wann das rote kreuz zugang zu selbigen kriegt. das einseitige waffenembargo ist sicherlich der richtige weg zu einem waffenstillstand.man sollte der"freie syrische armee"endlich offiziell westliche waffen zur verfügung stellen damit assad endlich einem einseitigen waffenstillstand zustimmt. die medien in deutschland sollte sich stärker auf die seite der"freie syrische armee"stellen und aufhören kritische fragen nach ihren unerwarteten militärischen erfolgen stellen.nur ein einseitiger waffenstillstand von regierungsseite kann die gewalt stoppen
23.07.2012 14:27 Uhr
von Beobachter:
Eure sog. "Rebellen" sind überwiegend ausländische mordende Söldnerbanden im Dienste des MOSSAD, CIAs und saudischer Dienste, bzw. islamistische Milizen, die seit den 1980er Jahren noch eine Rechnung mit dem Baath-Regime offen haben, die sich aber - und da irrt sich der Westen gewaltig - mitnichten vor den westlichen Karren spannen lassen werden. Die derzeit frohlockenden Israelis sollten sich wünschen, dass ein säkularer und (entgegen aller Hetze hier und anderswo) und halbwegs verhandlungsfähiger Assad dran ist in Syrien.
JEDER, der mit den Leuten vor Ort redet erfährt das und die Spatzen pfeifen es von den Dächern.
Die von der westlichen Propagandajournallie herbeigechriebene Eskalation oder gar der Sturz Assads ist vorerst noch alarmistisches Wunschdenken.
Leserkommentare
25.07.2012 14:37 Uhr
von D.J. (P.S.):
@Anti-iPod,
P.S.: Da Sie mir mit einem starken Selbstbewusstsein einen mangelnden historischen Horizont vorwerfen und die Kreuzzüge erwähnen: Ich habe mich eingehend mit der Geschichte der orientalischen Christen in der Krezfahrerzeit befasst (ein vielschichtiges, kompliziertes Thema). Aleppo (obwohl nie von den Kreuzfahrern erobert) ist im 12. Jh. ein Beispiel dafür, dass die einheimischen Christen von den muslimischen Stadtherren schikaniert wurden, weil sie - wohl zu Unrecht - der Kollaboration bezichtigt wurden.
25.07.2012 14:28 Uhr
von D.J.:
@Anti-Pod,
"Glauben Sie, dass die Muslime, die 1400 Jahre Zeit hatten, die Christen zu vertreiben ausgerechent jetzt auf den Gedanken kommen, dies zu tun?"
Nur ein Wort mit 4 Buchstaben: Irak. Die Zahl der Christen ist (jedenfalls außerhalb Kurdistans) dort um mehr als die Hälfte gesunken - viele sind nach Syrien geflohen.
Aber glauben Sie mir, ich habe nichts dagegen, wenn Sie Recht hätten und es anders abliefe als im Irak: Muslime schlachten sich gegenseitig ab und alle die religiösen Minderheiten.
23.07.2012 19:16 Uhr
von Thomas H:
Zwei aktuelle Videos verdeutlichen das Ausmaß der Kämpfe in Aleppo:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=906bBic-LXA
http://www.youtube.com/watch?v=eG0lPNgHjII&feature=player_embedded
Zu sehen ist das Ende einer ganzen Panzerbrigade Assads, bei den Kämpfen um die wichtigste Stadt Syriens.
23.07.2012 18:23 Uhr
von Ant-iPod:
@D.J.:
Das kann ich Ihnen schon jetzt beantworten: ALLE!
Glauben Sie allen ernstes - und wenn ja, wie kommen Sie dazu - das die Christen, die seit 2000 Jahren dort leben und wahrlich schlimmere Zeiten erlebt haben (bsw. die Kreuzzüge), ausgerechnet jetzt gehen werden?
Glauben Sie, dass die Muslime, die 1400 Jahre Zeit hatten, die Christen zu vertreiben ausgerechent jetzt auf den Gedanken kommen, dies zu tun?
Wenn ja... dann zeugt dies von einem sehr fragwürdigen, historischen Horizont...
Das sind Menschen und keine willfährigen Erfüllungsgehilfen saudischer Machtphantasien.
23.07.2012 16:04 Uhr
von D.J.:
Ich war mehrfach in Aleppo. Eine faszinierende multireligiöse und tolerante Stadt. Mal sehen, wie viele der rund 20% armenischen, syrisch-orthodoxen, syrisch-katholischen, maronitischen und rum-orthodoxen Christen werden bleiben können, wenn die Handlanger Saudi-Arabiens die Macht ergriffen haben.
23.07.2012 14:33 Uhr
von jörg:
stellt mal jemand die frage was die"freie syrische armee"mit ihren gefangenen macht und wann das rote kreuz zugang zu selbigen kriegt.
das einseitige waffenembargo ist sicherlich der richtige weg zu einem waffenstillstand.man sollte der"freie syrische armee"endlich offiziell westliche waffen zur verfügung stellen damit assad endlich einem einseitigen waffenstillstand zustimmt.
die medien in deutschland sollte sich stärker auf die seite der"freie syrische armee"stellen und aufhören kritische fragen nach ihren unerwarteten militärischen erfolgen stellen.nur ein einseitiger waffenstillstand von regierungsseite kann die gewalt stoppen
23.07.2012 14:27 Uhr
von Beobachter:
Eure sog. "Rebellen" sind überwiegend ausländische mordende Söldnerbanden im Dienste des MOSSAD, CIAs und saudischer Dienste, bzw. islamistische Milizen, die seit den 1980er Jahren noch eine Rechnung mit dem Baath-Regime offen haben, die sich aber - und da irrt sich der Westen gewaltig - mitnichten vor den westlichen Karren spannen lassen werden.
Die derzeit frohlockenden Israelis sollten sich wünschen, dass ein säkularer und (entgegen aller Hetze hier und anderswo) und halbwegs verhandlungsfähiger Assad dran ist in Syrien.
JEDER, der mit den Leuten vor Ort redet erfährt das und die Spatzen pfeifen es von den Dächern.
Die von der westlichen Propagandajournallie herbeigechriebene Eskalation oder gar der Sturz Assads ist vorerst noch alarmistisches Wunschdenken.
Syrien ist nicht Lybien!