Marion Dudla vom Deutschen Tierschutzbund über deutsche Werbung für Straßenhunde in Kiew, die Tierliebe der Ukrainer und den Nutzen von Kastrationen.von Michael Brake
Ehrlich gesagt kann ich die vielen negativen und heftigen Reaktionen zu dem Artikel nicht nachvollziehen... Was ist denn bitteschön falsch daran, die Tiere zu kastrieren und damit das Problem der Überpopulation an der Wurzel zu packen? Dass die Tiere überhaupt erst ausgesetzt worden sind, ist ein viel tiefergehendes Problem, was sich aber NICHT so schnell lösen lassen wird, schon gar nicht über eine TIERschutzorganisation; womit ich bei einem weiteren Kritikpunkt wäre: Tierschutz impliziert eben Tierschutz - Menschenrechts- und Hilfsorganisationen kümmern sich um Menschen. Wo ist das Problem dieser Einteilung? Natürlich gehört das alles auch irgendwie zusammen, aber konkrete Hilfe muss aufgeteilt werden. Und zum Punkt "Kulturimperialismus": Die miserable Behandlungen von Lebewesen, ganz gleich welcher Art, sollte sich niemals(!) unter dem "Deckmäntelchen" Tradition oder sogenannter "Kultur" verstecken dürfen! Generell denke ich, dass Kultur (und Religionen) echt überbewertet werden. Lässt sich mit "Kultur" denn jeder Mist rechtfertigen?
02.07.2012 19:01 Uhr
von Jun:
@freda Welche Videos? Die die schon im Winter als der Skandal konstruiert wurde veraltet waren?
Aber Sie haben mich auch vollkommen falsch verstanden. 1. Bezog sich mein Geschreibsel auf den ersten Kommentar, der nachdenklich ist weil Menschen hungern und Hunden geholfen wird. 2. Meine ich natürlich die Kastration, die im Artikel vom Tierschutz-Menschen angepriesen wird, mit "wirksam eindämmt". Es klingt für mich einleuchtend, dass kastrieren wirksamer ist als töten.
Aber Sie werden mir hoffentlich meinen "Egoinsmus" verzeihen, dass mir das Wohl von Strassenmenschen mehr am Herzen liegt als das von Straßenhunden... dafür haue ich Ihnen auch nicht Ihre eigenen Worte um die Ohren. ;-)
30.06.2012 13:07 Uhr
von freda:
@jun:"Population von Straßenhunden wirksam eindämmen".. hast du überhaupt ne ahnung wie das aussieht?? glaubst du die werden tod-gestreichelt?schwer misshandelt lebend angezündet oder übel vergiftet und meterhoch haufenweise übereinander geschmissen. wenn du´s aushälst gibts genug video´s drüber im net. also da laufen die nicht rum und geben allen hunden eine sanfte einschlafspritze wie hier das einschläfern aussehen würde! einfach so naiv was daher plappern ohne sich ein bild gemacht zu haben...
29.06.2012 17:54 Uhr
von toddi:
Süper Plakat- heißt die Übersetzung nicht ohne zu Hause ... auch im Kommando - also obdachlose Hunde? vielleicht betrifft das mittlerweile viel mehr 2 Beiner als 4 Beiner -also Menschen die wirkliche PROBLEME haben ...
29.06.2012 14:26 Uhr
von Bernd:
Das kann es doch wohl nicht sein: Alle herrenlose Hunde Europas nach D.
29.06.2012 13:28 Uhr
von Yadgar:
Die Hauptgefahr, die von den Strassenhunden in der Ukraine ausgeht, dürfte die Tollwut sein - anders als in Mittel- und Westeuropa ist sie in den osteuropäischen Ländern noch keineswegs ausgerottet, sondern wird weiterhin z. B. durch Füchse oder Wölfe verbreitet. Und da herrenlosen Straßenhunde wohl kaum geimpft sein dürften... bleibt eigentlich nur Abknallen oder das Auslegen von Impfködern (mit denen hierzulande bekanntlich die Tollwut bei Füchsen praktisch zum Verschwinden gebracht wurde).
29.06.2012 13:06 Uhr
von nixgegentiere:
ich habe nichts gegen tiere als solches das mal vorneweg.
aber tierhaltung ist generell mal scheisse. wozu soll ich ein tier halten und es sozusagen widernatürlich zu meiner geisel machen? das überhaupt noch tiere gezüchtet werden ist schon mal krass es laufen doch genug davon rum und kacken die gegend voll. brauch ich das tier zum schutz, oder als blindenhund oder für einsame alte oder behinderte menschen naja mag ja noch angehen. aber einfach so als familienmitglied oder kinderersatz? pervers. das geld das für diese tiere ausgegeben wird wäre doch auch anders in tierschutz investierbar. egal um was für ein tier es sich handelt es solte in seiner natürlichen oder naturnahen umgebung leben. tiere die durch den menschen eine überzahl angenommen hat die anderen lebewesen zu gefahr wird muss reduziert werden. ich mag jedes tier als einzelnes aber tierbesitzer haben für mich alle einen mehr oder weniger starken hau ab. sind sie gott das sie sich ein leben untertan machen?
29.06.2012 11:41 Uhr
von T.V.:
Und in Zukunft genehmigt der Tierschutzbund auch Tierversuche, solange die Tiere nur beim Vorher/Nachher-Foto gleich aussehen, gell?
Vielleicht sollten wir über Kastrationen an Menschen nachdenken, viele Tiere würden sich freuen. Ach was, alle!
29.06.2012 10:50 Uhr
von oliver:
vielleicht haben die Strassenhunde ja auch schon so manches Strassenkind in der Ukraine angefallen. Das kümmert den Tierschutzbund dann relativ wenig. Das ganze ist eine Kampagne um Spendengelder zu erlangen oder von Adidas und DFB zu erpressen. So funktioniert effektive PR.
29.06.2012 10:26 Uhr
von Mirko Malessa:
Hunde durch kastrieren ausrotten. Aber sie danach noch eine paar Jahre lang ohne Futter, Herrchen, oder Liebe rumstreunen lassen bis sie elendig unter freiem Himmel verrecken.
Selten so einen SCHWACHSINN gelesen! Die Frau hat maechtig einen an der Waffel.
Man sollte sich eher fragen, warum so viele Hunde ausgesetzt werden, und da das Problem angehen.
Wie waers uebrigens mit dem Beispiel Tierheim? Aber Tiere nach ein paar Monaten einschlaefern ist bestimmt auch falsch; wir sollten diese Tiere dann lieber freilassen und zu tausenden durch Deutschland stromern lassen, bis sie verrecken...
29.06.2012 10:24 Uhr
von Hundsmiserables Interview!:
zweisprachige Werbung ist also was anderes als verschleierter Kulturimperialismus? Straßenköter in Osteuropa ein Problem - oder wird es erst durch den Deutschen Tierschutzbund zu einem gemacht?!?! Einfach mal kritisch nachfragen Herr Brake!
29.06.2012 10:19 Uhr
von Jun:
Den Fußball-Hunde Zusammenhang haben andere medien und die zum Thema gehörige Facebook Gruppe im Winter konstruiert, da die Ukraine die Hunde angeblich für die EM töten ließ. Wer die Population von Straßenhunden wirksam eindämmt, der schützt auch Menschen. Wo ist das Problem?
29.06.2012 10:10 Uhr
von Josef Švejk:
Dessen unbenommen, daß deutsche Spender ihr Geld ausgeben können wofür sie wollen -
aber so richtig konsistent klingt die Argumentation aber nicht. Wenn man schon mit einer ressourcenabhängigen Selbst-Regulation der Populationsgröße argumentiert - und richtigerweise die Wirkungslosigkeit des Abschusses erkennt - was soll da bei der Kastration prinzipiell anders sein?
Und nochwas: An anderer Stelle sind schon die freilaufenden Hunde als eine Voraussetzung der Koexistenz der menschlichen Zivilisation mit dem Bären als Wildtier benannt. Da bei uns der Leinenzwang gilt, konnte Bruno kein Raum gewährt werden. Also, ein Hoch auf die Hunde, und auf Osteuropa. Im Namen des Artenschutzes.
29.06.2012 09:27 Uhr
von Hundekind:
Was haben Hundethemen bitteschön mit Fußball zu tun? Ach so, für Hunde wird sich eingesetzt - und die Menschen werden verhungert gelassen? Das macht sehr nachdenklich.
Leserkommentare
02.07.2012 19:35 Uhr
von katze13:
Ehrlich gesagt kann ich die vielen negativen und heftigen Reaktionen zu dem Artikel nicht nachvollziehen... Was ist denn bitteschön falsch daran, die Tiere zu kastrieren und damit das Problem der Überpopulation an der Wurzel zu packen?
Dass die Tiere überhaupt erst ausgesetzt worden sind, ist ein viel tiefergehendes Problem, was sich aber NICHT so schnell lösen lassen wird, schon gar nicht über eine TIERschutzorganisation; womit ich bei einem weiteren Kritikpunkt wäre: Tierschutz impliziert eben Tierschutz - Menschenrechts- und Hilfsorganisationen kümmern sich um Menschen. Wo ist das Problem dieser Einteilung?
Natürlich gehört das alles auch irgendwie zusammen, aber konkrete Hilfe muss aufgeteilt werden.
Und zum Punkt "Kulturimperialismus": Die miserable Behandlungen von Lebewesen, ganz gleich welcher Art, sollte sich niemals(!) unter dem "Deckmäntelchen" Tradition oder sogenannter "Kultur" verstecken dürfen!
Generell denke ich, dass Kultur (und Religionen) echt überbewertet werden. Lässt sich mit "Kultur" denn jeder Mist rechtfertigen?
02.07.2012 19:01 Uhr
von Jun:
@freda
Welche Videos? Die die schon im Winter als der Skandal konstruiert wurde veraltet waren?
Aber Sie haben mich auch vollkommen falsch verstanden.
1. Bezog sich mein Geschreibsel auf den ersten Kommentar, der nachdenklich ist weil Menschen hungern und Hunden geholfen wird.
2. Meine ich natürlich die Kastration, die im Artikel vom Tierschutz-Menschen angepriesen wird, mit "wirksam eindämmt". Es klingt für mich einleuchtend, dass kastrieren wirksamer ist als töten.
Aber Sie werden mir hoffentlich meinen "Egoinsmus" verzeihen, dass mir das Wohl von Strassenmenschen mehr am Herzen liegt als das von Straßenhunden... dafür haue ich Ihnen auch nicht Ihre eigenen Worte um die Ohren. ;-)
30.06.2012 13:07 Uhr
von freda:
@jun:"Population von Straßenhunden wirksam eindämmen".. hast du überhaupt ne ahnung wie das aussieht?? glaubst du die werden tod-gestreichelt?schwer misshandelt lebend angezündet oder übel vergiftet und meterhoch haufenweise übereinander geschmissen. wenn du´s aushälst gibts genug video´s drüber im net. also da laufen die nicht rum und geben allen hunden eine sanfte einschlafspritze wie hier das einschläfern aussehen würde! einfach so naiv was daher plappern ohne sich ein bild gemacht zu haben...
29.06.2012 17:54 Uhr
von toddi:
Süper Plakat- heißt die Übersetzung nicht ohne zu Hause ... auch im Kommando - also obdachlose Hunde? vielleicht betrifft das mittlerweile viel mehr 2 Beiner
als 4 Beiner -also Menschen die wirkliche PROBLEME haben ...
29.06.2012 14:26 Uhr
von Bernd:
Das kann es doch wohl nicht sein: Alle herrenlose Hunde Europas nach D.
29.06.2012 13:28 Uhr
von Yadgar:
Die Hauptgefahr, die von den Strassenhunden in der Ukraine ausgeht, dürfte die Tollwut sein - anders als in Mittel- und Westeuropa ist sie in den osteuropäischen Ländern noch keineswegs ausgerottet, sondern wird weiterhin z. B. durch Füchse oder Wölfe verbreitet. Und da herrenlosen Straßenhunde wohl kaum geimpft sein dürften... bleibt eigentlich nur Abknallen oder das Auslegen von Impfködern (mit denen hierzulande bekanntlich die Tollwut bei Füchsen praktisch zum Verschwinden gebracht wurde).
29.06.2012 13:06 Uhr
von nixgegentiere:
ich habe nichts gegen tiere als solches das mal vorneweg.
aber tierhaltung ist generell mal scheisse. wozu soll ich ein tier halten und es sozusagen widernatürlich zu meiner geisel machen? das überhaupt noch tiere gezüchtet werden ist schon mal krass es laufen doch genug davon rum und kacken die gegend voll. brauch ich das tier zum schutz, oder als blindenhund oder für einsame alte oder behinderte menschen naja mag ja noch angehen. aber einfach so als familienmitglied oder kinderersatz? pervers. das geld das für diese tiere ausgegeben wird wäre doch auch anders in tierschutz investierbar. egal um was für ein tier es sich handelt es solte in seiner natürlichen oder naturnahen umgebung leben. tiere die durch den menschen eine überzahl angenommen hat die anderen lebewesen zu gefahr wird muss reduziert werden. ich mag jedes tier als einzelnes aber tierbesitzer haben für mich alle einen mehr oder weniger starken hau ab. sind sie gott das sie sich ein leben untertan machen?
29.06.2012 11:41 Uhr
von T.V.:
Und in Zukunft genehmigt der Tierschutzbund auch Tierversuche, solange die Tiere nur beim Vorher/Nachher-Foto gleich aussehen, gell?
Vielleicht sollten wir über Kastrationen an Menschen nachdenken, viele Tiere würden sich freuen. Ach was, alle!
29.06.2012 10:50 Uhr
von oliver:
vielleicht haben die Strassenhunde ja auch schon so manches Strassenkind in der Ukraine angefallen.
Das kümmert den Tierschutzbund dann relativ wenig.
Das ganze ist eine Kampagne um Spendengelder zu erlangen oder von Adidas und DFB zu erpressen.
So funktioniert effektive PR.
29.06.2012 10:26 Uhr
von Mirko Malessa:
Hunde durch kastrieren ausrotten. Aber sie danach noch eine paar Jahre lang ohne Futter, Herrchen, oder Liebe rumstreunen lassen bis sie elendig unter freiem Himmel verrecken.
Selten so einen SCHWACHSINN gelesen! Die Frau hat maechtig einen an der Waffel.
Man sollte sich eher fragen, warum so viele Hunde ausgesetzt werden, und da das Problem angehen.
Wie waers uebrigens mit dem Beispiel Tierheim? Aber Tiere nach ein paar Monaten einschlaefern ist bestimmt auch falsch; wir sollten diese Tiere dann lieber freilassen und zu tausenden durch Deutschland stromern lassen, bis sie verrecken...
29.06.2012 10:24 Uhr
von Hundsmiserables Interview!:
zweisprachige Werbung ist also was anderes als verschleierter Kulturimperialismus? Straßenköter in Osteuropa ein Problem - oder wird es erst durch den Deutschen Tierschutzbund zu einem gemacht?!?!
Einfach mal kritisch nachfragen Herr Brake!
29.06.2012 10:19 Uhr
von Jun:
Den Fußball-Hunde Zusammenhang haben andere medien und die zum Thema gehörige Facebook Gruppe im Winter konstruiert, da die Ukraine die Hunde angeblich für die EM töten ließ.
Wer die Population von Straßenhunden wirksam eindämmt, der schützt auch Menschen. Wo ist das Problem?
29.06.2012 10:10 Uhr
von Josef Švejk:
Dessen unbenommen, daß deutsche Spender ihr Geld ausgeben können wofür sie wollen -
aber so richtig konsistent klingt die Argumentation aber nicht.
Wenn man schon mit einer ressourcenabhängigen Selbst-Regulation der Populationsgröße argumentiert -
und richtigerweise die Wirkungslosigkeit des Abschusses erkennt - was soll da bei der Kastration prinzipiell anders sein?
Und nochwas:
An anderer Stelle sind schon die freilaufenden Hunde als eine Voraussetzung der Koexistenz der menschlichen Zivilisation mit dem Bären als Wildtier benannt.
Da bei uns der Leinenzwang gilt, konnte Bruno kein Raum gewährt werden.
Also, ein Hoch auf die Hunde, und auf Osteuropa.
Im Namen des Artenschutzes.
29.06.2012 09:27 Uhr
von Hundekind:
Was haben Hundethemen bitteschön mit Fußball zu tun?
Ach so, für Hunde wird sich eingesetzt - und die Menschen werden verhungert gelassen? Das macht sehr nachdenklich.