• 15.09.2012

Trikotwerbung für Integrationsprojekt

Dann geht mal schön!

Alle Bundesligisten machen diesen Spieltag Trikotwerbung für ein Integrationsprojekt. Dass dessen Slogan etwas arg Forderndes hat, stört kaum einen.von Daniel Bax

  • 16.09.2012 11:22 Uhr

    von peter pa:

    @viccy

    "Mehr als recht sinnfreie Slogans würde bringen, wenn die DFB-Spieler mit Migrationshintergrund die Hymne singen würden."

    Was bringt das Singen denn so fussballerisch? Konzentration ist wichtig und Motivation, Können, Fitness. Aber Singen?

    Es gibt dieses nette Kurzvideo, wo man die reinrassig weiß-deutsche '74er Weltmeistermannschaft beim Anhören der Hymne sieht, gesungen hat da keiner. Trotzdem sind sie Weltmeister geworden.

  • 16.09.2012 04:50 Uhr

    von Ingo:

    sicher- auch der hier geborene "Zuwanderer" ist erst dann wirklich integriert, wenn er angestaubtes Liedgut voller Inbrunst schmettert; auch ich als autochthoner Einwohner würde nicht singen - die erste Strophe nämlich existiert und sagt etwas über den Geist des Liedes.
    Die Art der Beweisführung für fehlende Leistung/ Integration und was noch erinnert mich schwer an die nach wie vor gerne gesehene Überzeugung, dass das Wichtigste am guten Chef Krawatte und Anzug sind.

  • 16.09.2012 02:02 Uhr

    von M.B.:

    Die absolute Ironie ist, das "Geh Deinen Weg" in die türkische Sprache übersetzt, eine Redewendung ist, die "Hau ab" bedeutet und nicht ohne Grund liest man ja von weitem die wahre Botschaft "GEH..WEG", weil Deinen gar nicht lesbar ist! An wen wird denn immer die Forderung nach "Integration" gestellt? Ist das ein Zufall, dass die Botschaft gerade von türkisch-stämmigen Menschen so verstanden werden wird ? Wer hat sich das nur ausgedacht, ich packe mir nur noch an den Kopf bei so viel Gedankenlosigkeit, an Absicht mag ich gar nicht denken..

  • 15.09.2012 17:05 Uhr

    von Frager:

    Kevin Pezzoni mit seinem italienischen Vater und Nachnamen ist also niemand mit Migrationshintergrund?

  • 15.09.2012 15:28 Uhr

    von Tomate:

    Tatsächlich: „Geh deinen Weg“ ist so ... light und inhaltslos, diesen Spruch könnten selbst Nazis bei fremdenfeindlichen Demos grinsend durch die Straße tragen.

  • 15.09.2012 15:27 Uhr

    von p4nfui:

    @ vicci:

    Kannst du mir erklären, was es denn genau bringen würde, wenn diese Spieler die Hymne mitsingen sollen?
    Ich finde jeder hat das Recht darauf das selbst zu entscheiden.

    Ich persönlich finde den Impuls erstmal gut, allerdings stimme ich zu, dass diese Aktion nur an der Oberfläche kratzt!

    -p4nfui

  • 15.09.2012 15:03 Uhr

    von steffanie:

    "Zum Beispiel, mehr Journalisten mit Migrationshintergrund einzustellen. Oder aber, seine Mitglieder zu einer sensibleren Berichterstattung zu bewegen."

    Hat die taz doch gemacht. Den Türken Deniz Yücel und eine Kopftuchfrau eingestellt, trotz erbärmlicher journalistischer Arbeit, und alles zensiert, also "sensibel geschrieben", was dem linken Mainstream nicht in die Ideologie passt.

  • 15.09.2012 14:58 Uhr

    von Patriot:

    „Ich spiele für Deutschland“ hätte mehr Sinn gemacht, also so eine einseitige Kampange.

  • 15.09.2012 14:57 Uhr

    von Patriot:

    „Geh deinen Weg“

    Das würde ich als Deutscher und Patriot und Vaterländer auch gern machen. Leider legt einem diese "Demokratie" genügend rote Steine in den Weg, und diskriminiert und kriminalisiert die eigene Bevölkerung. Sich dann nur für die Ausländer stark zu machen ist staatlicher RASSISMUS. Denn die sind nichts Besseres als die alteingesessenen Deutschen.

  • 15.09.2012 14:39 Uhr

    von Fußball verbieten:

    Bei jedem Spiel sieht man den nationalen Abschaum fanatisch wie die Islamisten ihre Fähnchen schwenken.
    Schwarz-Rot-Goldenes und jedes andere nationalfarbiges Klopapier ist effektiver, vor allem bei gesundem Bier-Schiss.

  • 15.09.2012 14:33 Uhr

    von Arne:

    Liebe/r viccy,

    ich bin Deutscher ohne Migrationshintergrund und würde, wäre ich bei der deutschen Nationalmannschaft, die Hymne auch nicht mitsingen. Patriotismus ist nicht für jeden etwas. Da wir ja in einem freiheitlichen Staat leben, in dem Toleranz zu den wichtigen Werten gehört, sollten wir das alle gemeinsam akzeptieren, wenn jemand die Hymne nicht mitsingt.

  • 15.09.2012 13:59 Uhr

    von anke:

    Das Prinzip, denke ich, ist das selbe wie das der Bild-Werbung. "Bild dir DEINE Meinung", schreibt die Bild. "Bild dir MEINE Meinung", meint sie.

    Dass Frau Merkel oder der DFB tatsächlich jeden jungen Migranten SEINEN Weg gehen sehen möchten, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die Wege nämlich, die jugentliche Migranten für die ihren halten, sind nicht weniger verschlungen, als die, die deutsche Jugendliche nehmen, wenn man sie gehen lässt, wohin sie wollen. Manche dieser Wege führen unter die Brücke, andere in den Knast und wieder andere zu Al Qaida. In die CDU oder in die Bundesliga führen die Wege juger Leute jedenfalls nur ausnahmsweise. In sofern hat die geringe Zahl der Stipendien wahrscheinlich ihren Sinn.

    Dass Frau Merkel kein Problem hat mit dem albernen Spruch, könnte daran liegen, dass ihr Weg identisch war mit dem ihres Machers Helmut Kohl. Sie schließt offenbar von sich selber auf alle anderen. Und auch die Typen, die ihr den Slogan verkauft haben, sind eher Leute, deren Wege recht ausgetreten wirken. Dass es auch Andere gibt, brauchen solche Leute in einem 80-Millionen-Land natürlich nicht zur Kenntnis zu nehmen. (Sind wie vielleicht Finnen?) Umgekehr allerdings braucht es die etwas Anderen auch nicht zu scheren, wenn für Steuergelder "copy and paste" beworben wird. Der Köder soll schließlich nur der potentiellen Beute schmecken und keinesfalls jedem Fisch.

  • 15.09.2012 12:40 Uhr

    von viccy:

    Mehr als recht sinnfreie Slogans würde bringen, wenn die DFB-Spieler mit Migrationshintergrund die Hymne singen würden.

    Aber die gehen da ja lieber ihren eigenen Weg...

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