• 30.09.2012

Troll-Typen auf taz.de

Hau die Redakteure

Verbessern, beschimpfen, verhetzen: Die Kommentatoren auf taz.de halten sich nicht immer an die Netiquette. Witzig sind sie trotzdem.von Svenja Bednarczyk

  • 06.10.2012 20:59 Uhr

    von Peter Lustig:

    da habt ihr euch aber mal so richtig luft gemacht!

    die titanic hätte euer selbstverständnis kaum besser charakterisieren können.

  • 04.10.2012 15:09 Uhr

    von Stanley Vitte:

    Die Betreiber öffentlicher Foren stehen vor der Qual der Wahl: Nach US-Vorbild die "Public Discussion of Moderator Action" einfach verbieten (damit die Kritik anderswo erscheint)? Alle "doofen" Kommentare rigoros löschen (obwohl es "Zensur" doch eigentlich nicht geben sollte)? Kommentare erst nach redaktioneller Überprüfung frei schalten (und damit jegliche dynamische Diskussion im Keim ersticken)? Die Kommentarfunktion komplett abschaffen (und damit den Forengedanken endgültig beerdigen)? Oder kann und sollte man bei so vielen unterschiedlichen subjektiven Empfindungen und Empfindlichkeiten einfach auf die "Vernunft der Masse" hoffen?...

    Beste Grüße aus Essen, Stanley http://www.lokalkompass.de/212137

  • 03.10.2012 16:53 Uhr

    von Anke:

    Svenja Bednarczyk hat sich mit diesem Artikel zum Ober-Troll gemacht, herzlichen Glückwunsch.

  • 03.10.2012 15:16 Uhr

    von Michael:

    @ Taztroll
    "Ich war ja immer der Meinung, daß die taz von Trollen gemacht wird" - auf diesen Gedanken bin ich noch gar nicht gekommen - aber wenn ich so darüber nachdenke....

  • 02.10.2012 21:26 Uhr

    von LutzL:

    Schöner Artikel :)

    wer hat noch nicht wer will noch mal der taz abschwören ...
    dem die Themen nicht gehören.

    die taz nicht kontrovers?
    dat wär's.

  • 02.10.2012 20:26 Uhr

    von aujau:

    Was habe ich falsch gemacht? Bin ich zu mittig? Gebe ich zu zuvielen Themen meinen Senf dazu? Warum bin ich kein Troll-Typ? Gibt es einen Kurs dafür?

  • 02.10.2012 18:22 Uhr

    von Demokratie-Troll:

    Ein System der Zensur ist hier nicht zu erkennen. Ich tippe auf Zufall. Wahrscheinlich hängt es davon ab, was der Zensor gerade gegessen hat oder ob ihm vorher sein Chef Stress gemacht hat. Da hat man halt noch den trolligen Kommentator unter sich, an dem man sich abarbeiten kann.
    Der Troll ist der Nichtmensch, der Paria und steht in der Hierarchie der Gattungen der Bakterie und der Schleimschnecke nahe. Drauf treten schadet nichts.^^

  • 02.10.2012 18:15 Uhr

    von Kommentarliebhaberin:

    Geil sind aber auch die:

    "Ich verstehe den Sinn dieses Artikels nicht, warum berichten sie ständig über Straziburkesen? Was ist mit den Kindern in Irgendwitofski die seit Wochen unterdrückt werden und dem Konflikt in Hasibengi? Sie berichten nur das Mainstreamgelaber das alle Medien bieten..."

  • 02.10.2012 12:23 Uhr

    von Stimme der Demokratie:

    Irgendwie wissen die TAZ-Redakteure doch vorher, was sie schreiben. Um Zeit zu sparen sollte man die Artikel einfach nurnoch mit Unsinn Kat.1 bis ? bezeichnen. Die Reaktionen sind vorhersehbar und mit Kommentarbereich A bis ? zu klassifizieren.
    Beispiel: Im Bereich Nahost erscheint ein Artikel über das Thema, wie sehr doch die Palästinenser einen eigenen Staat hätten und welche Repressionen Israels dagegen stünden. Sofort erscheinen Kommentare von Israel/Juden-Hassern, dass die Autorin den Völkermord an den Palis verschweige und sich somit mitschuldig mache. Ich werfe ihr natürlich vor, dass sie einfach ignoriert, dass die Palästinenser primär Israel vernichten wollen und nicht - wie behauptet - Frieden und ein eigenes Land haben wollen. Die Veröffenlichung würde also lauten: "Artikel Kat.7, Kommentare 3*Kat.C und 5*Kat.K".

  • 02.10.2012 11:51 Uhr

    von selber schuld:

    Leider sind viele taz-artikel so schlecht, dass entprechende Kommentare provoziert werden. da kann man sich dann nacher auch nicht beschweren. Ausgewogene gut recherchierte, ideologiefrei Artikel würden das nicht, wie andere zeitungen zeigen.

  • 02.10.2012 11:04 Uhr

    von Fritz:

    ich bin politisch konservativ-mittig, und ich mag die TAZ, weil viele Autoren menschlich so ticken wie ich (real existierende Bürger mit realen Problemen im real existierenden Berlin) ... aber die TAZ ist auch ein Elfenbeinturm, und es würde mich bei vielen Artikeln interessieren, wie meine Mitmenschen darüber denken - was denke ich, was denken andere ? Im Vergleich zu anderen Zeitungs-Portalen ist das, was dann wirklich gepost'ed wird, viel zu lieb - dann kann ich auch die Gala lesen. Mehr Mut zu Kommentaren Andersdenkender !

  • 02.10.2012 10:33 Uhr

    von taztroll:

    Ich war ja immer der Meinung, daß die taz von Trollen gemacht wird. Und nun lese ich von Kommentartrollen.

    Ab sofort sollte die Freischaltung aller Kommentare jeden Tag durch einen durch Los zu bestimmenden Kommentartroll erfolgen. Der könnte die Artikel korrigieren. Artikel oder Kommentare komplett löschen. Fotos austauschen. Überschriften ändern. uswusf.

    Eine neue taz wäre geboren:Die endlich vollvertrollte taz.

  • 02.10.2012 10:06 Uhr

    von Yvonne:

    Wer im Glashaus (respektive Glasredaktion) sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen.

    Einige Artikel der taz sind so einseitig und schlecht, dass fast jeder Kommentar dessen Niveau bereichert. Da kann die taz den Kommentatoren noch dankbar sein, dass sie den Stuß des Artikels etwas gerade rücken. So auch hier.

  • 02.10.2012 10:00 Uhr

    von nihi.list:

    vic schreibt:
    "Vielleicht wird`s Zeit für einen Kodex? Lasst einfach nicht mehr jede(n) rein."

    Dem kann man nur aus vollstem Herzen zustimmen. Dieser ganze Quatsch wie Meinungsfreiheit und Diskussionskultur ist sowieso völlig überbewertet. Diskussionen sind ausserdem eh nur dann mental mollig gemütlich, wenn alle der gleichen Meinung sind. Abweichler stören da nur und bilden eine erhebliche Gefahrenquelle, die eigenen Ansichten überdenken zu müssen. So etwas braucht man nicht, da man ja eh alles weiss und im Besitz der reinen Wahrheit ist. Ausserdem sind alle, die nicht der eigenen Meinung sind eh nur Nazis/Kommunisten/Geistesgestörte/Bildleser.

  • 02.10.2012 09:51 Uhr

    von Martin:

    inzwischen lese ich die (Trolle-)Kommentare zu verschiedenen Artikeln der taz fasziniert (ja, auch Abstoßendes fasziniert)
    >>> es stimmt garnicht, dass das Internet verdummt…nein, es offenbart und dokumentiert nur die erschreckend viel vorhandene, bisher verborgene, Dummheit.

  • 02.10.2012 00:14 Uhr

    von dillinger:

    Hmmm .. ich schrieb mal einen Kommentar, in dem ich behauptete, nichts sei so urdeutsch wie die Taz. Dieser Kommentar wurde niemals veröffentlicht. Stellte er denn wirklich eine so schlimme Beleidigung dar?

  • 01.10.2012 23:20 Uhr

    von MeinName:

    Ich habe zum ersten mal dieses Lied von Helge gehört und gesehen... ich bin schockiert :)

  • 01.10.2012 20:02 Uhr

    von Bachsau:

    Ist natürlich auch eine Art mit Kritik umzugehen, die Kritiker der Lächerlichkeit preiszugeben. Sehr seriös von der TAZ. Sag viel über euer eigenes Niveau.

  • 01.10.2012 19:02 Uhr

    von scharzes Loch:

    Mich nervt nur, dass wieder viele Kommentare unabhängig von der Verletzung der Netiquette willkürlich erst gar nicht veröffentlicht werden.

    Das war eine Zeit lang - nach deutlicher Kritik bei taz.de in einem anderen Zusammenhang - mal besser.

    Ich habe Verständnis dafür, dass die taz nicht ausreichend Personal hat. Ich habe aber kein Verständnis dafür, dass einige Kommentare frei geschaltet werden und manche nicht (Voraussetzung: Die Netiquette wurde eingehalten).

    Habt Ihr kein System beim Abarbeiten der Kommentare?
    Rutschen da einfach manchmal welche durch?

    Weshalb werden manchmal noch nachträglich welche freigeschaltet und andere nicht?

    Hängt das allein davon ab, in wessen "Macht" die Freischaltung gerade liegt?

    Eure Arbeitsweise bei taz.de würde mich als taz-Leser mal interessieren.

    Herzliche Grüße!

  • 01.10.2012 18:10 Uhr

    von Racket:

    Achja, noch eins:

    Deniz Yücel bester Mann!!!

    Der Gaukeichenartikel war super!

  • 01.10.2012 18:07 Uhr

    von Racket:

    Hmm ja, taz.de ist "ok".

    Also Tagesnachrichten kann man hier einigermaßen mitverfolgen; wenn man Analysen will, die beim linksliberalen Bürgertum Unbehagen auslösen, dann eher woanders.

    Die Taz ist eben die Zeitung der LOHAS und die wollen eben echt-dt. Mittelmaß.

    Von daher, was man hier schreibt juckt eh keinen^^

  • 01.10.2012 17:45 Uhr

    von Trollpfleger:

    Danke, dass die Werbung stehen bleiben darf. Mir ist jedoch ein fast unverzeihlicher Fehler passiert. Informationen zur Trollcon findet man unter www.trollcon.de und nicht.com.

  • 01.10.2012 17:01 Uhr

    von Yepp:

    "Verbessern, beschimpfen, verhetzen: Die Kommentatoren auf taz.de halten sich nicht immer an die Netiquette. Witzig sind sie trotzdem"


    Ich dachte zuerst, dammit waeren die Journalisten gemeint, welche die taz-Kolumnen verfassen....gelle Yuecel... nein, stop! dann wuerde hier jetzt nichts von wegen "witzig" stehen!


  • 01.10.2012 16:22 Uhr

    von l u:

    eigentlich schade dass uns diese kommentare vorenthalten werden. schliesllich offenbaren sie eine menge über ihre autoren und damit auch über die realität in diesem land.

  • 01.10.2012 15:46 Uhr

    von Ich:

    Lieber Zensor schüttel dein Haar für mich!!!

  • 01.10.2012 15:43 Uhr

    von enttäuschter Leser:

    Völlig überflüssiger Artikel. Es weiss doch wirklich jeder, dass die Leserkommentare mit das Beste(besser: Unterhaltsamste) an vielen taz-Artikeln sind.
    Außerdem schlecht recherchiert: Es fehlt mein persönlicher Favorit, der humorlose Troll-Typ Nr.5, der sich am allerliebsten zu Beiträgen von Deniz Yüzel äußert.
    Ich werde also weiterhin täglich auf taz.de vorbeischauen, um mich davon zu Überzeugen, dass ich hier meine Zeit verschwende!

  • 01.10.2012 15:04 Uhr

    von Leserin:

    Mit dem Wort "Troll" läßt sich aber auch fabelhaft jede andere Meinung abwürgen, den Schreiber veunglimpfen und auch die Masse anderer Meinungen in bestimmte Ecken stellen. Sei es nun Links, Rechts oder sonstwie. Warum stellen sich eigentlich nur wenige den Tatsachen und versuchen mal mit einander zu reden? "Troll" so schnell daher geschrieben um sich den Realitäten nicht stellen zu müssen. Leider.

  • 01.10.2012 14:25 Uhr

    von Dr. Schreck:

    Dankeschön für das erste herzliche Kichern heute!

    Viele Grüße, Dr. Schreck

  • 01.10.2012 14:21 Uhr

    von Wurstel:

    Nein, ich bin keiner dieser Trolle. Aber ich finde die Idee gut, wegzensierte Kommentare auf diese Weise nachzureichen und zu bewerten. Im Prinzip finde ich, dass die taz sehr tolerant ist, für meinen Geschmack manchmal sogar zu tolerant. Aber bei anderen Online-Medien geht es oft noch sehr viel ruppiger zu als hier. Ich zitiere mal einen immer noch nicht gelöschten Kommentar eines Trolls namens Fulford bei welt-online zum Tode von Norbert Walter: "Wenn esein Maul gehalten hätte, wäreweniger Schaden entstanden. Hoffentlich taugt er alsWürmerfutter, nicht dass die auch noch kotzen müssen. Wer wischt die Sauerei dann weg?" Können Sie von der taz nicht mal etwas gegen diesen wirklich schlimmen Kommentar unternehmen? Soll dieser Mensch mit so einem widerlichen Kommentar durchkommen und vielleicht noch triumphieren? Solche Leute muss man doch gemeinsam bekämpfen oder etwa nicht? Leider finde ich trotz aller Bemnühungen kein Gehör bei denen von welt-online. Es ist einfach deprimierend. Vielleicht haben Sie ja mehr Einfluss als ich.

  • 01.10.2012 13:54 Uhr

    von Michel:

    Was soll das denn?? Ihr habt den Typus des frauenverachtenden Männerrechtlers nicht aufgeführt! Dabei spammen die doch jedes mal die Kommentarspalte mit ihrem emanzipatorischen Sermon voll, sobald über die Unterdrückung der Frau durch die Männerbündischen Patriarchatsstruckturen offengelegt wird. Jetzt bin ich aber echt gekränkt. Aber sowas von!

  • 01.10.2012 13:35 Uhr

    von thomas reichmann:

    die redakteur-trolle auf taz.de (mindestens einer sollte sich doch mit diesem attribut schmücken können) habt ihr vergessen! danke für die veröffentlichung ;-(

  • 01.10.2012 13:22 Uhr

    von Fleischwurst:

    ...die Netiquette betreffend, wären ja alle potentiellen "Leser/innen in höchstem Maß dankbar, wenn diese Helge Schneider Variante des Reisessens mal bei Ihnen Einzug gehalten hätte.
    Dann bräuchten Sie sich auch nicht so hypersensibiliert darüber, wie mittlerweile bekannt, auf niederster Stufe bewegen, die Bild läßt allemal grüßen.
    Wissen Sie, was die Menschen mittlerweile über Berlin denken? "ICKE BIN BALINER WA!" . Viel Spaß auf Ihrem selbsternannten Journalistenklo und gutes Gelingen. Sie sind wirklich, sehr schlecht geworden.
    Da hat niemand mehr was drauf. Die Bildzeitung ist zu Ihrem Vorbild geworden, im Ergebnis einfach nur noch schlecht abgekupfert.

  • 01.10.2012 13:16 Uhr

    von Miss Trend:

    Und was sind Trolle?

    Heinzelmännchen, Grinch und Co...

    Kann es sein, daß den Begriff "Troll" ausgrenzende Rassisten erfunden haben: "Geh nach Drüben!"

  • 01.10.2012 13:06 Uhr

    von Tazzer:

    Dass ihr Leserkommentare runter macht, das hat noch gefehlt. Zur Nettikette einer Zeitung sollte gehören, dass man sich über Leser-/Meinungen nicht lustig macht.

    Eure Überschrift nehme ich jetzt mal als Anregung:
    Ihr seid nur pseudo-links. Zu vielen Themen schreibt ihr auch nur die (von Nachrichtenagenturen) vorgestzten
    Meldungen kommentarlos ab. Zu Euro & Europa folgt ihr wie alle anderen Zeitungen, Merkels Vorgaben - wahrt wohl auch zwei mal auf der Einladung...
    Zu USA & Israel traut ihr euch auch keine eigene kritische Meinung.
    Manchmal lasst ihr dann noch eine(n) Propagandist des Systems zu Wort kommen...
    Schade.

  • 01.10.2012 12:59 Uhr

    von Trollpfleger:

    Diese sehr schöne Analyse könnte möglicherweise auch daraufhinweisen, dass es demnächst eine für die Redaktion interessante Veranstaltung in Mannheim gibt. Die TROLLCON. www.trollcon.com (sollte dies Werbung im Sinne der Netiquette sein, bitte ich um Entschuldigung und die Löschung des Beitrags geht voll in Ordnung) Beste Grüße aus dem RaumZeitLabor

  • 01.10.2012 12:56 Uhr

    von duke:

    Nette Zusammenstellung. Sicher hilfreich, als online-geschädigter Redakteur sich den Frust von der Seele zu schreiben. :)

    Aber: Zitat: "Die Kommentare auf taz.de werden von Redakteuren händisch freigeschaltet."

    Dies ist hier leider oft sehr hinderlich, um eine zeitnahe und flüssige Diskussion in den Kommentaren zu ermöglichen.

    Oft dauert es 12-18 Stunden, bis Kommentare von den Redakteuren freigeschaltet werden, weil sie sich in ihrem (wohlverdientem) Feierabend befinden. Oft ist ein Thema aber dann schon aus dem Fokus verschwunden oder wird durch ähnliche Nachfolgeartikel zu einem Thema verdrängt.

    Antworten auf Kommentare sind oft komplett sinnlos, weil durch die doppelte Freischaltverzögerung die Chance, dass der ursprüngliche Kommentator nochmal vorbeischaut (aus obigen Gründen), gegen Null geht.

    Um die Kommentarfunktion zu verbessern, wäre es sehr hilfreich, wenn im Idealfall 24/7 ein Online-Redakteur in allen Artikeln die Kommentarfunktionen bedienen dürfte und damit auch freischalten darf. Dies ist natürlich für so eine kleine Zeitung sehr teuer, daher wäre auch zumindest eine globale Betreuung der Kommentare von ca. 7 Uhr bis 23 Uhr (ich glaube, in diesem Zeitraum werden Artikel bei der taz online gestellt, also ist jemand da) ein Fortschritt.

    Damit wird der häufig eintretende Fall, dass der Redakteur zu seinem Feierabend um z.B. 17 Uhr einen Artikel online stellt, die Leser den Artikel noch am Abend lesen, kommentieren und gerne mit anderen Lesern auch diskutieren würden nicht mehr verhindert. Wenn die Kommentare erst am nächsten Tag um z.B. 11 Uhr freigeschaltet werden, ist die Karawane schon längst im nächsten Dorf.

    Zu guter Letzt bindet eine zeitnahe und möglichst ganztägige Freischaltung auch längerfristig Leser, da sie Themen diskutieren (statt nur blind zu kommentieren) und sich auch zwischen den Lesern zeitnah auszutauschen können, denn dies gibt dann einen Grund, des öfteren nochmal vorbei zu schauen.

  • 01.10.2012 12:35 Uhr

    von BILD-Redakteur:

    Mein Lieblingsausdruck in den Kommentaren:
    "Recherche auf BILD-Niveau".

    Jedes mal wieder ein Schenkelklopfer!

  • 01.10.2012 12:33 Uhr

    von Earthling:

    Hätte ich gewusst das ihr solche Sensibelchen seit und bei den Kommentaren anfangt wie kleine Mädchen zu weinen, dann hätte ich nicht so arge Sachen geschrieben. Gebt mal zum Spass bei Google ein: "TAZ-Journalisten, die bei Pollen weinen", "TAZ-Journalisten ohne Hirn für Kühe ohne Hörner" und "TAZ und die Biofleisch-Mafia"
    Für mich ist es sehr interessant zu sehen, dass ihr nun die Nazikeule rausholt und auf alles schlagt was nicht genau eurer Meinung entspricht.
    Ich wette das es eine Mehrheit unter den Lesern gibt, die nach diesem Artikel von euch, nach einer Zensur bei den Kommentaren schreit. Das ist ja nun der links-grüne Zeitgeist...

  • 01.10.2012 12:19 Uhr

    von Steffi:

    "Wahnsinns Artikel" Fräulein Bednrczyk, 21 Jahre alt und Hospitantin. Da haben sie es den KommentatorInnen aber mal so richtig gegeben was? Ich habe zwar nicht lachen können und konnte mich auch nirgends einordnen, aber was soll's. Sie fangen ja gerade erst an mit den Schreiben und auch wenn meine Schülerzeitung mehr Niveau hat, man muss ja nicht immer zu den Besten gehören.

  • 01.10.2012 12:08 Uhr

    von Steffen:

    Einen habt ihr vergessen - Den LOL-Troll. In Diesem Sinne:

    Erster! #lol

  • 01.10.2012 12:06 Uhr

    von broxx:

    PI-Kalle oder Hermann88 sind aber ganz unterschiedliche Typen. Das habt ihr mal wieder vergessen...oder kann man auf PI etwa was über "tötet die Juden" lesen? Wäre mir neu aber vielleicht meint ihr ja ne ganz andere Seite ;-)

  • 01.10.2012 11:41 Uhr

    von Stimme der Demokratie:

    Aus Sicht der schreibenden Faktenkönige gehöre ich dann zur Kathegorie "PI-Kalle" oder "Herman88". Traurig, dass man sich dauernd gegen Nazi-Vorwürfe verteidigen muss, wenn man nicht linksradikal ist.
    Manchmal ist es eine Gratwanderung in/auf einer Schlucht, wenn sich Autoren nicht im Geringsten an die Wahrheit halten, der Kommentator aber an die "Netiquette" gebunden ist. Oder wenn im Kommentarbereich beispielsweise von der "systematischen Auslöschung des palästinensischen Volkes" die Rede ist oder dass "die Israelis gegenüber den Palästinensern heute schlimmer sind als die Nazis zu den Juden damals", dann passiert das natürlich problemlos die Zensur. Bezeichnet man diese Kommentatoren als anisemitische Hetzer, dann verstößt das natürlich gegen die "Netiquette" und muss selbstverständlich zensiert werden. Auch Volksverhetzung und Gewaltaufrufe schaffen es regelmäßig in den Kommentarbereich, ohne dass es die Sensibilität der Autoren stört.
    Aber manchmal stört auch schon eine abweichende Meinung um zensiert zu werden. Das zeugt von einer Selbstverliebtheit und mangelndem Demokratieverständnis. Aber manchmal gibt es wichtigere Sachen als Demokratie, oder wie?

  • 01.10.2012 11:23 Uhr

    von Robin T. Witter-Feisbukk:

    Ich war's nicht! Wirklich!
    Mich deshalb mit eienm ganzen Helge zu strafen, kommt mir allerdings sehr entgegen.
    EI LUV IT! Nein, nicht IT, sondern es, ihn.

  • 01.10.2012 11:09 Uhr

    von p3t3r:

    ich dachte fehler aufzeigen, die vllt. übersehen wurden, wäre ok, wenn nicht gar höflich oder nett!
    wie im neuen pussy riot artikel, wenn da steht strafler statt straflager,
    aber als lehrer möchte ich überhaupt nicht bezeichnet werden, ergo las ich es dann, wenn mir sowas auffällt

  • 01.10.2012 11:09 Uhr

    von Fux:

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Und für eure Arbeit, die vermutlich nicht immer so spaßig ist, wie sie sich hier liest. (Und danke, dass man sich bei euch immer noch nicht registrieren muss, um kommentieren zu können!)

  • 01.10.2012 11:04 Uhr

    von Mein kleiner grüner Kacktus:

    Liebe taz-RedakteurInnen,

    eigentlich sind Eure Kommentartrolle doch harmlos und nicht besonders witzig. Was für Langweiler, und das liegt nur an Euch - Ihr seid einfach zu vernümpftich und löscht den Müll.

    Die richtig Irren schreiben ihre Kommentare bei "Welt online", "Bild" oder direkt in den Enddarm von "Spiegel online", denn dort ist die Chance auf Veröffentlichung bei nahezu 100% solange man sich nur die Mühe gibt, Rassismus, Dummheit und irrationalen Verfolgungswahn gemischt mit Linken- und Grünenphobie schon im ersten Satz erkennbar zu machen.

    http://www.der-postillon.com/2012/09/welt-online-in-wahrheit-trick-um-rechte.html

  • 01.10.2012 11:03 Uhr

    von vantast:

    Mein Verdacht ist, daß meine, häufig israelkritischen Bemerkungen, von politisch korrekten Inspektoren oder einem vom Zentralrat geschriebenen Programm ausgefiltert werden, obwohl Beleidigungen nie vorkamen. Andererseits, vielleicht auch, weil ich noch kein Abonnement habe?

  • 01.10.2012 10:57 Uhr

    von libra12:

    spitzenmäßiges Video! Wusste gar nicht, dass Helge Schneider so witzig ist!

  • 01.10.2012 10:57 Uhr

    von Marc:

    Sehr schön. Vielen Dank und mehr davon. The Redaktion strikes Back! Und das mit guter Laune. Ein Hoch auf den zivilisierten Dialog! weitermachen!

    grüße

  • 01.10.2012 10:51 Uhr

    von Anton Gorodezky:

    mhm, Trollfutter, köstliches Trollfutter...

  • 01.10.2012 10:49 Uhr

    von 682388:

    So versuchen sie also diejenigen, die sich beherzt der zionistischen Weltverschwörung entgegenstellen, in ihrem Engagement für Gemeinschaft und Menschenrechte zu denunzieren. Dem Relativismus wird Tür und Tor geöffnet. Die Linke 2.0 des digitalen Zeitalters verrät sich an der Idee der Deliberation und folgt dem Fluchtinstinkt konservativer Holzmediumjournalisten. Dann lieber Blogosphäre und Citizen Journalists. Die Autoren dort nehmen ihren Job wenigstens noch ernst (unbezahlt!). Nichts gegen einen amüsanten Duktus, aber bitte doch eingebettet in einen analytischen Referenzrahmen, um die Reflektion zu ermöglichen (zum Thema bspw. die Typologien bei Shachaf und Hara 2010 - fünf Klicks entfernt).

    In Empörung,

    Heinrich Eule.

  • 01.10.2012 10:49 Uhr

    von Michael Leh:

    Sehr lustig, schön zusammengestellt, gratuliere! Gelegentliche Fortsetzung mit neuen Kostproben wäre nicht schecht.
    Und was für ein skurriles Video von diesem Helge Schneider. Erinnert mich an die Monty Pythons.
    Jetzt schüttele ich mein Haar auch mal für die taz ;-)

  • 01.10.2012 10:33 Uhr

    von Tutnich Zursache:

    Schöner Artikel

    Besten Dank dafür.

  • 01.10.2012 09:34 Uhr

    von Rizo:

    Dankeschön - bei so geilen Artikeln fängt die Woche direkt mit guter Laune an!

  • 01.10.2012 09:34 Uhr

    von vic:

    Ich würde diese Typen nicht vermissen!
    Vielleicht wird`s Zeit für einen Kodex? Lasst einfach nicht mehr jede(n) rein.

  • 01.10.2012 09:34 Uhr

    von oma Kruse:

    Liebe Redaktion,

    das ist jetzt schon ein bisschen frustrierend. Da rackert man sich mit bösen Kommentaren ab. Beschimpft Daniel Bax, diesen Al-Kaida-Knecht, weist nach, dass alle Beschneidungsgegner des Adolfs sind, und dann kommt man nicht mal auf die Troll-Liste. Nein, ich bin wirklich enttäuscht!

  • 01.10.2012 09:18 Uhr

    von The Real Bielefelder:

    Bielefeld23? Wieso Bielefeld? Das darf ja wohl nicht wahr sein!

    Ich komme aus Bielefeld und würde solche Dinge, wie Euer angeblicher "Bielefeld23" niemals schreiben und überhaupt: Kein anständiger Bielefelder würde jemals so etwas verfassen! Wir sind eher die Leute, die wenig sagen und dafür umso handlungsorientierter sind.

    Pfui, was seid ihr doch gemein! Bielefelder dissen, igitt.
    *schluchz, schnief*

  • 01.10.2012 09:08 Uhr

    von Uwe Roos:

    In grauen Vorzeiten, als die Welt noch analog war, hatte man es als Tagezeitung mit den Lesermeinungen noch leichter. Jeder Brief (ja Brief, keine Mail)musste durch die Schleussen der LeserInnen-Briefredaktion. Dort wurde eine Selektion vorgenommen, die nicht immer im Interesse der Schreiber, eine Homogenität des veröffentlichten Wortes erlaubte. Heute ist dieser Filter durchlässiger und gebärt die vielfältigsten Stilblüten und obskursten Meinungen zu tage. Aber vielleicht ist das nur eine natürliche Entwicklung, mit der man leben muss.
    Interessant finde ich persönlich die sogenannten "Alt-Abonnenten", die ein quasi Besitzrecht auf die Zeitung proklamieren und meinen,
    als "Mitfianzierer" einen natürlichen Anspruch auf Kritik zu besitzen.

  • 01.10.2012 09:07 Uhr

    von Julia:

    Herrlicher Artikel ^^

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