Die Wahl des neuen Präsidenten zieht sich über die ganze Nacht, da die USA sich über sechs Zeitzonen erstrecken. Die ersten Hochrechnungen sind ab 3.00 Uhr zu erwarten.von Steffi Dobmeier

Mit einem Ritual wolllen peruanische Schamanen die Gewinnchancen von Barack Obama erhöhen. Bild: dapd
Die Wahlnacht wird lang – das liegt vor allem daran, dass sich die USA über sechs Zeitzonen erstrecken. Die ersten Ergebnisse von der Ostküste beeinflussen in der Regel auch die letzten Wähler an der Westküste, die noch einige Stunden Zeit haben, ihre Stimme abzugeben. Wer an der Ostküste vorne liegt, hat demnach gute Chancen auf den Gesamtsieg. Ohne Verzögerungen wegen zu großen Wählerandrangs oder fehlender Stimmzettel verläuft die Nacht in etwa so:
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0.00 Uhr MEZ: Die ersten Wahllokale schließen in Indiana und Kentucky.
1.00 Uhr MEZ: Jetzt wird es spannend: Im Swing State Virginia und auch in weiten Teilen Floridas schließen die Wahllokale. Wenn Obama hier gewinnt, kann das Auswirkungen auf das Gesamtergebnis haben.
1.30 Uhr MEZ: Eigentlich ist die Wahl um diese Zeit schon gelaufen, denn jetzt machen die Wahllokale in Ohio dicht. Der Bundesstaat ist der Swing State schlechthin. Wer hier in den vergangenen 50 Jahren gewonnen hat, zog auch ins Weiße Haus ein.
2.00 Uhr MEZ: Nun schließen auch die letzten Wahllokale in Florida, außerdem noch in 15 anderen US-Staaten, darunter Washington DC und Pennsylvania. Um diese Zeit könnte ein klarer Trend erkennbar sein. 2.30 Uhr MEZ: In Arkansas geht die Wahl zu Ende. Hier wird wohl Romney das Rennen machen.
3.00 Uhr MEZ: In mehreren Swing States schließen die Wahllokale, unter anderem in Wisconsin und Colorado. Einen klaren Sieg wird es jetzt wohl für Romney in Texas und für Obama in New York State geben. Möglich, dass bereits ein Sieger bekannt gegeben wird.
4.00 Uhr MEZ: Nun ist die Wahl auch in den letzten beiden Swing States – Nevada und Iowa – zu Ende.
5.00 Uhr MEZ: Um diese Zeit machen die Wahllokale an der Westküste zu, ebenso im Gebiet der Rocky Mountains. Überraschungen sind in diesen Staaten nahezu ausgeschlossen. Falls es nirgendwo ein Wahlchaos gibt, feiert der Sieger wahrscheinlich schon.
6.00 Uhr MEZ: Auch in Alaska ist es zu Ende. Für das Gesamtergebnis ist der Staat aber unwichtig – traditionell wählen die Bürger dort republikanisch.
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