USA erwägen Flugverbotszone über Syrien
USA und Türkei bilden Arbeitsgruppe
Die USA erwägen die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien. Aleppo soll erneut bombardiert worden sein. Neuer Syrien-beauftrager soll der Algerier Lakhdar Brahimi werden.
Leserkommentare
12.08.2012 22:40 Uhr
von e. liesner:
@ suse
Die machen gerade einen deutschen Sprachkurs. Solltest Du auch mal versuchen.
12.08.2012 19:24 Uhr
von serge:
@kö
aaaaha jetzt soll also via Flugverbotszone Aleppo bombardiert werden. interessant!
Ich dachte Assad bombardiert da schon munter und das seit neun Monaten?
Sagt mal Mädels - merkt ihr noch was?
12.08.2012 09:52 Uhr
von Henner Kröper:
So muß es heißen.
Die USA erwägen die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien. Das bedeuted, Aleppo soll bombardiert werden.
Im vorigen Jahr hatte der Westen den Kampf libyscher Rebellen gegen Machthaber Muammar Gaddafi mit einer Flugverbotszone unterstützt.
Das Resultat, ein Großteil Lybiens ist ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung niedergebomt worden.
Dann mal auf ein Neues.
12.08.2012 09:43 Uhr
von suse:
wo sind jetzt eigendlich, IQ, ute und End.the um diesen anschlag auf die frei republik syrien als zionistische verschwörung zu geißeln?
11.08.2012 21:09 Uhr
von e. liesner:
"Die Stellungnahme galt als erstes Eingeständnis, dass Damaskus wie vermutet Massenvernichtungswaffen besitzt. Allerdings ruderte das Regime später wieder zurück und wollte die Existenz solcher Waffen weder bestätigen noch leugnen. "
Das haben sie vermutlich von Israel gelernt. Meines Wissens hat sich Syrien Chemiewaffen angeschafft, um der atomaren Bedrohung durch Israel wenigstens ein klein wenig entgegensetzen zu können.
11.08.2012 21:03 Uhr
von e. liesner:
So, so - eine "Arbeitsgruppe" nennt man das jetzt, wenn man sein Nachbarland bombardieren will. Aber das passt ja auch zur verlogenen "Flugverbotszone".
Zur Erinnerung: eine "Flugverbotszone" erließen die Vereinten Nationen auch gegen Libyen, um "die Zivilbevölkerung zu schützen", bla, bla ... Und was ist passiert?
Von Tag 1 an haben Briten, Franzosen und Amerikaner ihren Söldnern den Weg nach Tripolis freigebombt und auch ansonsten libysche Armeeverbände platt gemacht, wo sie nur konnten. Das Ergebnis: der libysche Wohlfahrtsstaat ist Geschichte, das Land gehört jetzt unseren Ölkonzernen, und gefoltert und gemordet wird ... na ja, schon noch ein bisschen ... häufig ... Aber wenigstens nicht mehr von Ghaddafis Leuten!
Kein Wunder, wenn Russen und Chinesen nach dieser Erfahrung jetzt gegen UN-Sanktionen stimmen, wo sie nur können. Meinen Dank dafür, und meine Anerkennung!
"Angesichts der immer dramatischeren Lage in Syrien": dramatisch ist sie nur für die scheiternden Umsturzpläne des Westens, denn diese angeblichen "Freiheitskämpfer" versagen jetzt in Aleppo genauso wie vor kurzem auch in Damaskus.
Und da es absehbar ist, dass das ganze militärisch-politische Herrschaftskonzept des Westens im Nahen Osten in sich zusammenfällt, wenn man schon bei einem kleinen Land wie Syrien versagt - tja, da greift man jetzt natürlich panisch nach Ideen wie derartigen "Arbeitsgruppen" und "Flugverbotszonen".
Ich erinnere mich noch an das salbungsvolle Friedensgeschwafel meiner Lehrer im Sozialkunde-Unterricht. Kann mir jemand sagen, an welchem Punkt es passiert ist, dass unsere westlichen Regierungen plötzlich zu einer Kraft des Bösen in der Welt geworden sind?
Ach, noch was: erinnert Ihr Euch, wie die Medien (auch die taz) hier noch vor einer Woche von der Stimmungslage durchweht waren, die syrische Regierung stünde jetzt kurz vor dem Fall? Den Gegner totreden: ein altes Mittel der Kriegspropaganda. Beim weiteren "Genuss" unserer Medien bitte nicht mehr vergessen, dass hier in Wahrheit nur ein Film inszeniert wird!
Und hier noch ein Link zu einem recht gut geschriebenen Artikel darüber, wie sich die westlichen Mainstream-Medien angesichts ihrer rapide verdampfenden Glaubwürdigkeit nun doch langsam ein wenig kritischer gegenüber dem Syrien-Krieg zeigen:
http://www.moonofalabama.org/2012/07/syria-a-turn-in-western-media-coverage.html
11.08.2012 19:00 Uhr
von D.J.:
"Die USA erwägen die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien."
Die USA haben also beschlossen, die massive Unterstützung für die schlimmsten Feinde der USA und des Westens bis zum Ende durchzuziehen. Vollpfosten - oder wie soll man das nennen?