Das Startup Redigi wollte ein Markplatz für gebrauchte Musikdateien werden. Nun hat ein Gericht entschieden, dass es gebrauchte digitale Musik gar nicht geben kann.

Die neue Folge der Fernsehserie „Game of Thrones“ ist von so vielen Nutzern schwarzkopiert worden, wie keine andere Datei im Netz. Die Produzenten scheint das nicht zu stören. von Lalon Sander

Der Bundesrat hat das Leistungsschutzrecht abgesegnet. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Uneinigkeit der SPD-geführten Bundesländer.

Das Leistungsschutzrecht ist beschlossen, Abmahnanwälte können sich freuen. Ihr Geschäft ist nun sicher. Ob der Bundesrat das Gesetz kippen wird? von Meike Laaff

Der Bundestag hat das umstrittene Leistungsschutzrecht beschlossen. Eine unklare Formulierung dürfte die Gerichte beschäftigen und kleine Verlage schwächen. von Felix Werdermann

Heute stimmt der Bundestag über den nur leicht entschärften Gesetzentwurf ab. Die Snippets der Suchmaschinen sollen weiter Geld kosten. von Christian Rath

Am Freitag wird über das umstrittene LSR abgestimmt. Selbst in seiner verwässerten Version ist es ein beispielhafter Lobbyerfolg. von C. Hassenfratz & L. Abegg

Kurz vor der Verabschiedung des „Lex Google“ hat sich die Regierung auf eine abgeschwächte Version geeinigt. Der Streit ist damit aber nicht vom Tisch.

„Kleinste Textauschnitte“ weiterhin umsonst? Das Bundesjustizministerium bringt einen Änderungsantrag in die Leistungsschutzrecht-Debatte ein. von Felix Werdermann

Auf Druck der Filmindustrie haben Schwedens Piraten mit „The Pirate Bay“ Schluss gemacht. Zu finden ist die Website nun bei zwei Schwesterparteien. von Reinhard Wolff

Wird Google zur Kasse gebeten? Zeitungsverleger und der Netzkonzern streiten übers Leistungsschutzrecht. Eine Entscheidung wurde vertagt. von Felix Werdermann

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler kann derzeit im Bundestag keine Mehrheit für das umstrittene Leistungsschutzrecht erkennen.

Ein Gesetzentwurf, der Verbraucher vor Abzocke im Internet schützen soll, ist fertig. Auch Abmahnungen wegen des sogenannten Schwarzkopierens sollen billiger werden.

Mit dem Urteil des Braunschweiger Landgerichts über Loriot-Zitate sind beide Parteien zufrieden. Die Leser bekommen eine geänderte Biografie des Humoristen.

Kurz vor Weihnachten hat die britische Regierung eine kleine Reform des Copyright-Gesetzes angekündigt – bisher eines der restriktivsten Urheberrechtsregime. von Falk Lüke

„Eine neue Version ist verfügbar“: Der Publizist Dirk von Gehlen über Crowdfunding, die Verantwortung von Verlagen, Urheberrechte und die Einkünfte von Künstlern.

Belgische Verlage hatten wegen Verletzungen des Urheberrechts Google erfolgreich verklagt und wurden aus dem Suchindex entfernt. Nun gibt es eine Einigung.

Unter welchen Bedingungen dürfen Blogger Fotos von anderen veröffentlichen? Solche Fragen machen die Creative-Commons-Lizenzen einfacher – seit zehn Jahren.

Eltern müssen die Computer ihrer Kinder nicht permanent kontrollieren – und deswegen auch nicht zwingend Schadensersatz für illegale Downloads zahlen. von Christian Rath

Wie werden digitale Verkäufe von Songs bewertet? Um diese Millionen-Dollar-Frage streitet die Industrie. Eminem hätte für ein Grundsatzurteil sorgen können. von Thomas Winkler

Ein Jahr nach seiner Festnahme will Kim Dotcom eine neue Uploadseite starten. Sie soll verschlüsselt sein, damit nur Nutzer wissen, welche Daten gespeichert wurden.

Dateitauschdienste im Netz kommen und gehen – meist werden sie von Rechteinhabern weggeklagt. Nur „The Pirate Bay“ schlägt sich wacker. von Torsten Kleinz

Die E-Petition des Piraten Bruno Kramm hat das Ziel von 50.000 Mitzeichnern deutlich verfehlt. War das absehbar? Und: Ist das überhaupt schlimm? von Daniél Kretschmar

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zur Abgeordneten-Korruption fiel kritisch aus. Es sollte unter Verschluss bleiben. von Burkhard Schröder

Der Blogger und Plan-B-Sänger Johnny Haeusler hat lange im Streit um Urheberrechte vermittelt. Jetzt will er wieder mehr Krach machen. von Meike Laaff

Fehler bei der Quellenangabe können teuer werden: Nutzer, die Fotos der Online-Wikipedia veröffentlichen, bekommen Probleme mit Abmahnanwälten. von Rasmus Cloes

Die Berliner Piratenfraktion stellt ein Papier für eine Urheberrechtsreform vor. Darin finden sich vor allem zarte Anpassungswünsche. von Falk Lüke

Der Riva-Verlag stoppt die Auslieferung eines Buches mit „lustigen“ Sprüchen. Der Grund: Der Autor soll nicht Urheber der Texte sein. von Frédéric Valin

Das Amtsgericht Frankfurt hat der Gema im Streit mit den Musikpiraten Recht gegeben. Es geht um 68 Euro und die Frage, ob man anonym unter freier Lizenz singen darf. von Lars-Ole Müller

Die Website Unglue.it sammelt Geld, um Bücher Rechteinhabern abzukaufen und sie unter freier Lizenz zu veröffentlichen. Nun boykottiert Amazon solche Zahlungen. von Katalina Präkelt

Abmahnwellen, Acta-Proteste, wütende Künstlerbriefe – der wohl heftigste Konflikt um das Netz, ist der um das Urheberrecht. Rasend schnell können sich heute Musik- und Filmdateien vermehren und verteilen, aus Privatkopien innerhalb von Minuten Globalkopien werden.
Werden neue Geschäftsmodelle gebraucht? Neue Gesetze? Oder müssen nur die existierenden konsequenter durchgesetzt werden? Oder reguliert sich im digitalen Zeitalter das Verhältnis von Produzent und Konsument durch virales Marketing von selbst?
Von Stierhörnern in Stierkämpfern, Zombies und menschlichen Engeln. Unsere Bilder der Woche.

Das Handy hat Geburtstag: Eine kurze Geschichte der ebenso erfolgreichen wie nervtötenden Erfindung.

Was der nordkoreanische Führerkult mit Raketen und Rammlern aus Brandenburg zu tun hat.

Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


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