Urteil im Puddingstreit

„Paula“ verliert gegen „Flecki“

Aldi Süd darf seinen Kuhfleckenpudding „Flecki“ weiterhin verkaufen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf weist Berufung von Dr. Oetker zurück.

„Paula“: Coole Kuh mit Sonnenbrille unterliegt vor Gericht.  Bild: dapd

DÜSSELDORF afp | Die Supermarktkette Aldi Süd darf ihren Kuhfleckenpudding „Flecki“ weiterhin verkaufen. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf am Dienstag und wies einen Berufungsantrag von Dr. Oetker gegen ein Landgerichtsurteil zurück.

taz paywall

Ist Ihnen dieser Artikel etwas wert?

Mehr Infos

taz.de

Das OLG schloss sich im Grundsatz der Auffassung des Landgerichts an, dass „Flecki“ das Geschmacksmuster, das Dr. Oetker für „Paula“ zusteht, nicht verletzt. Auch ahme „Flecki“ den Pudding „Paula“ nicht in unlauterer Weise nach.

Oetkers Erfolgspudding wird seit 2006 mit einer sonnenbebrillten Comic-Kuh  vermarktet. „Flecki“ wird von Aldi Süd seit dem vergangenen Jahr ebenfalls mit einer Comic-Kuh vermarktet, die statt Sonnenbrille aber Blümchen und Kuhglocke trägt.

Das Landgericht Düsseldorf hatte bereits am 1. März einen Eilantrag von Dr. Oetker auf ein europaweites Verkaufsverbot für den „Flecki“-Pudding abgelehnt. Das OLG musste nun in zweiter Instanz über die Forderung von Dr. Oetker nach einem Verbot entscheiden.

 
24. 07. 2012

Um einen Kommentar zu schreiben, registrieren Sie sich bitte.

Bitte halten Sie sich an unsere Netiquette.

Sie finden Ihren Kommentar nicht?

Ihren Kommentar hier eingeben