Verfahren gegen „Weltwoche“ eingestellt
Keine Strafe für Roma-Bashing
Die Schweizer Wochenzeitung „Weltwoche“ bleibt wegen ihres umstrittenen Coverbilds eines Roma-Jungen straffrei. Es setze die Roma nicht als Volk herab, sagte die Zürcher Staatsanwaltschaft.
Leserkommentare
14.07.2012 13:59 Uhr
von H.P.Barkam:
Erst Ungarn, Rumänien jetzt die Schweiz. Da bin ich mal gespannt darauf, wann wir auch in Deutschland wieder mit der Hetze gegen Minderheiten Schlagzeilen machen.
11.07.2012 21:19 Uhr
von deviant:
@faschistoider Wichser
Was nicht sein darf, kann nicht sein, nicht wahr?
Vollidiot.
Traurig. Wirklich traurig. Und peinlich - für alle die bei ihrer Erziehung versagt haben, weniger für Sie persönlich: Meist sind die faschistoiden Wichser selbst gar nicht schuld, sie sind nur strunzdumm und werden dann für eine Ideologie instrumentalisiert.
10.07.2012 21:40 Uhr
von Kuli:
@Mona @Markus @Sefrox
So,so - wahrheitsliebende Realisten, die TAZ lesen. Wo kommt ihr denn her? Mein Vorschlag: Wandert doch in die Schweiz aus, Herr Brunner wartet auf euch.
10.07.2012 19:29 Uhr
von webmarx:
Ich weiß noch, wie vor zwei Jahren die Roma in Berlin in die Herberge von linken Chaoten einzogen, diesem alten ehemaligen Krankenhaus Betanien in Kreuzberg. Keine Woche später sind die Roten durchgedreht und haben in ihrer toleranten und mitmenschlich geheuchelten Art die ganzen 30 Romas samt kleiner Kinder und Babys auf die Straße gesetzt.
Da war es wieder "links reden aber rechts leben."
10.07.2012 16:31 Uhr
von Weltstar:
"Wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd."
Das galt im Mittelalter, wo es noch keinen Rechtsstaat gab. Heute dagegen schützen uns die Gerichte vor den Hetzern und Lumpen, vor denen man früher noch flüchten mußte.
Das Urteil war zu erwarten und ist völlig korrekt. Der Versuch ein weiteres Mal den Rechtsstaat auszuhebeln und "kommunistische Willkürverhältnisse" zu schaffen, scheiterte.
10.07.2012 16:25 Uhr
von tom:
@uff-tata: Verallgemeinerungsscheiss bleibt Verallgemeinerungsscheiss!
unterste Schublade!
10.07.2012 16:14 Uhr
von anonym:
Wenn es NICHT rassistisch ist, wenn man etwas eine tatsächliche oder zugeschriebene negative Eigenschaft auf eine Gruppe verallgemeinert und das dann auch noch aufhetzend in die Welt hinausposaunt, frage ich mich, was denn sonst rassistisch sein soll. Erst wenn man konkrete Ausrottungspläne gegen die betreffende Gruppe schmiedet? Oder erst, wenn man die auch umsetzt ...? Wobei, wenn es dabei ja nur um "Roma-Clans" und nicht um "die Roma" geht, wäre das vielleicht auch nicht so schlimm.
Ganz ehrlich - ich hoffe fast, die Berichterstattung ist schlecht und das war nicht wirklich die Begründung für dieses Urteil.
Und wie man an den übrigen Kommentaren sieht, funktioniert das ja hervorragend mit dem Aufhetzen. Immer drauf auf die 'Zigeuner'.
10.07.2012 15:35 Uhr
von De Törke:
Also ich seh auf dem Cover nur einen kleinen Jungen, der mit einer Pistole spielt. Völlig harmlos.
Was anderes wär's natürlich, wenn der kleine Junge blondes Haar und blaue Augen hätte - dann wäre es klar rassistisch, weil dadurch eindeutig die arisch-germanische Rasse als aggressiv und genetisch mörderisch veranlagt verunglimpft würde.
LOL
10.07.2012 15:12 Uhr
von deviant:
Das bewaffnete Roma-Milizen und Kindersoldaten in Scharen in die Schweiz einfallen, ist also die Wahrheit, die hier gesagt werden muss? Oh mein Gott, was für faschistoide Wichser hat die taz eigentlich als Leser?
Das juristisch nicht unbedingt zählt, welcher Eindruck erweckt wird, sondern auch, in welchem textlichen Rahmen dieser Eindruck erweckt wird, ist verständlich, dass es für solch rassistische Klischees auch noch Beifall gibt, ist erschreckend, so hat's auch mit beim "Deutsche, kauft deutsche Bananen!" angefangen.
___
Der Autor lebt in direkter Nachbarschaft zu einer Roma-Siedlung und hat die Erfahrung gemacht, dass, wenn man "Zigeuner" als ganz normale Menschen behandelt, sie sich wie ganz normale Menschen benehmen. Marginalisierte und kriminalisierte Minderheiten andererseits werden sich immer als solche benehmen, seien sie "Zigeuner", Moslems oder Weiße. Niemand käme auf die Idee über die London Riots oder den NSU zu sagen, dass es sich hier um den typischen Ausbruch aggressiver weißer Gewalt handelt und das Weiße eben brutale Hooligans seien, das sei genetisch so festgeschrieben (was andererseits bei anderen Minderheiten eben immer wieder passiert - weil es leichter ist, Rassen zu beschuldigen, als strukturelle Gewalt gegen Minderheiten).
10.07.2012 14:16 Uhr
von Michel:
Ich hab den Missbrauch der Kinder von den Roma in Berlin mit eigenen Augen gesehen.
Eine Beschreibung der Tatsachen darf nicht als "rassistisch" bezeichnet werden um sie, aus welchem Grund auch immer, unter den Tisch kehren zu können.
Das mag zwar politisch "unkorrekt" sein, wahr bleibts trotzdem. Eine Zensur, wie gegen die "Weltwoche" versucht, ist nicht angebracht.
10.07.2012 14:10 Uhr
von uff-tata:
Okay, Strafverfahren eingestellt.
Ändert aber nix daran, dass die Weltwoche in diesem wie auch vielen anderen Fällen rassistische Hetze betrieben hat und weiter treiben wird.
Nazispießer-Scheiss bleibt Nazispießer-Scheiss und ist menschlich unter aller Kanone. Ob das nun strafrechtlich verfolgt wird, ist doch sekundär...
10.07.2012 13:46 Uhr
von sefrox:
richtig so, nur weil die weltwoche sich traut die wahrheit zu schreiben, darf sie nicht bestraft werden
10.07.2012 13:45 Uhr
von Markus:
Danke für diesen Bericht.
Das zeigt doch, dass hier korrekt berichtet wurde.
Leider wird - oft bewusst und mit voller Absicht - auch von der TAZ gerne Realismus mit Rassismus verwechselt.
Zum Glück gibt es mutige Journalisten, wie die der WELTWOCHE, die sich nicht an political-correctness stören, sondern für die eine offene Berichterstattung, über das was ist, der Maßstab ihres journalistischen Wirkens ist.
10.07.2012 13:42 Uhr
von r.kant:
Und wo bleibt die Empörung darüber das das Roma-Kind mit einer Spielzeugpistole spielt?
Sonst ist die taz doch auch gegen Waffen!
10.07.2012 13:06 Uhr
von Mona:
Wie man am Beispiel der Sinti und Roma sehen kann, geht das christliche und aufgeklärte Europa sehr verantwortungsvoll mit seinen Minderheiten um.