Tepco versucht es nun mit Unterwasserbeton. Der Betreiber des AKW von Fukushima will mit einer Betondecke die weitere Kontaminierung des Meeresboden vor der Küste eindämmen.

Direkt am Wasser: die Reaktorruinen von Fukushima. Bild: dpa
TOKIO afp | Vor dem verunglückten japanischen Atomkraftwerk Fukushima soll der Meeresboden mit einer 60 Zentimeter dicken Betonschicht abgedichtet werden. Wie der Kraftwerksbetreiber Tepco am Mittwoch mitteilte, soll die Betondecke mehr als 73.000 Quadratmeter groß sein - so groß wie zehn Fußballfelder.
Damit solle eine weitere Kontaminierung des Ozeans verhindert werden, sagte eine Sprecherin. Bei Messungen in der Bucht seien "relativ hohe Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Meeresboden" festgestellt worden.
Durch ein verheerendes Erdbeben und einen anschließenden Tsunami war die Atomanlage in Fukushima am 11. März 2011 schwer beschädigt worden. In den Wochen und Monaten nach der Katastrophe gelangte Radioaktivität in die Umwelt und radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer.
Zehntausende Menschen mussten die verstrahlten Gebiete rund um das Kraftwerk verlassen.
In ihrem Videocast fordert Kanzlerin Merkel einen schnellen Ausbau der deutschen Stromnetze. Um den Windstrom von den Norden in den Süden zu schaffen, sind Tausende neue Netzkilometer nötig.

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Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
27.02.2012 10:05 | reclaim
AFP/TAZ: "Bei Messungen in der Bucht seien "relativ hohe Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Meeresboden" festgestellt w ...
26.02.2012 02:25 | Shimbun
Bitte zur Kenntnis nehmen: Es gibt vor Fukushima keine Bucht. Deswegen kann in selbiger auch nicht der Meeresboden be ...
24.02.2012 14:14 | reclaim
@"Realist": ...