• 05.09.2012

Vorbild des Terrornazi-Trios

Blaupause „Lasermann“

Der Verfassungsschutz glaubt, dass sich die Zwickauer Zelle NSU einen rassistischen Serientäter in Schweden zum Vorbild nahm. Die Gemeinsamkeiten sind auffällig.von Wolf Schmidt

  • 06.09.2012 00:14 Uhr

    von Blaupause "Hunter":

    Dem Serienmörder Joseph Paul Franklin widmete William Pierce( "the turner diaries" ) das Buch "Hunter".
    Dieses könnte die Blaupause für den Laserman gewesen sein.

    Die späteren NSU-Mitglieder sollen schon mitte der 90er Kontakt nach Nürnberg gehabt haben.
    Da W. Pierce '97 von der JN als Gastredner auf den "Kongress der europäischen Jugend" in Nürnberg eingeladen war
    kann man sich eigentlich Querverweise auf B&H-Literatur, die dann wiederum von eben diesem Autor inspiriert gewesen sein soll, sparen.

    Ein anderer Gastredner soll da noch der spätere V-Mann D. Magnien gewesen sein, welcher der "Kameradschaft Süd" dann einen Sprengstoffanschlag empfahl.
    Aber wie G. Beckstein wusste war dieser natürlich nicht ernst gemaeint, da D.Magnien diesen ja mit der gleichen realitätsfernen Ideologie begründete die er schon auf dem Kongress propagierte.

  • 05.09.2012 14:28 Uhr

    von Netzwerkvertrauen :

    Ja das könnte auch ein gutes Vorbild für unseren Geheimdienst gewesen sein.
    Ich werde mich auch beim Verfaschungsschmutz bewerben, denn da kriege ich alles: Umschulung, Fahrzeuge, Waffen, Telefone, Schreibtische, Sekt, Munition, Identitäten,
    jetzt alles umverteilen!
    Aber klar:
    gegen den täglichen Naziterror der alle trifft, die nicht ins Weltbild der Nazis passen!

    Mit mal mehr mal weniger Unterstützung durch vertraute Netzwerke.

  • 05.09.2012 13:30 Uhr

    von ich_:

    Tja, @Gerald, der "Inlandsgeheimdienst" ist auch auch die einzige Quelle sämtlicher Artikel des gesamten deutschen Qualitätsjournalismus. Der gleiche Geheimdienst, der angeblich täuscht, lügt und total "unterwandert" ist. :)




  • 05.09.2012 13:10 Uhr

    von spiritofbee:

    Mediale Ablenkung von eigener Verantwortung und eventueller Unterstützung, zBsp Aktenschredderei.

  • 05.09.2012 11:02 Uhr

    von Detlev:

    Es hat nicht nur den Laserman, sondern eine ganze Batterie von rassistischen Mördern in den USA gegeben. Das Ganze wäre 2012 schon etwas Sonderbar, denn die NSU gibt es nicht mehr und dank Internet und Publikationen hätte die NSU sich diese Infos ohne jeden Kontakt nach Schweden oder in die USA organisieren können. Bezeichnend ist allenfalls, dass es weder bei Polizei oder Verfassungsschutz aufgefallen ist, dass es so eine Serie schon gab, aber: Das ist nix Neues! Serienmörder mit rassistisch-politischem Motiv hat es gegeben und die Fälle sind bekannt und in den USA teilweise exzellent dokumentiert.

    Und auch 2012 ignorieren Polizisten gerne ausländerfeindliche Motive oder Vorgesetzte signalisieren an die Politik: Alles unter Kontrolle. Diese schlampige Haltung ist viel problematischer, als diese Erkenntnisse. Wahrscheinlich gibt's auf einer BKA-Schule sogar ein oder zwei Personen, die sich mit diesen Fällen auskennen, aber die eben ignoriert wurden.

  • 05.09.2012 10:33 Uhr

    von Gerald:

    Ich dachte der VS weiss nicht wovon er redet, und auf einmal werden Schreiben einfach gegelaubt und nicht hinterfragt??

  • 05.09.2012 09:10 Uhr

    von Eddy Torial:

    Sie alle überfielen Banken, sie alle fuhren Rad .. Sie alle waren ja auch mittellose Nieten! Die Parallelen sind, so drängt es sich auf, wohl weniger dem außerordentlichen Vorbildcharakter schwedischer Laserglatzen zu schulden, als viel mehr der Dynamik ihrer Biografien. (Eine Laserzielvorrichtung auf ein abgesägtes Gewehr zu schrauben, ist auch ungefähr so schlau, wien Schlagstock mit Entfernungsmesser)
    Auch wenn das erfolgreichste schwedische Exportprodukt der von den Nazis so verehrten Sigrune erstaunlich nahe kommt, ist das Land der tausend Seen enttäuschender Weise nicht Quell Nazideutschen Terrors!
    Die Gemeinsamkeiten sind also völlig piepegal. Und sollte sich das "Trio" (als hätten sie ihre Opfer zu tode gesungen)strategisch tatsächlich bei dem schwedischen Lichtbündelarier bedient haben, mache ich mir keine weiteren Sorgen. Wer für einfaches Geld und Ausdruck seines blinden Hasses nicht selbst auf Banken plündern und Fremde erschießen kommt, der fängt auch an den Arsch zu wischen, während er noch kackt.
    Mit Vergnügen lehne ich mich nun zurück, löse die Geschmacksstoffe getrockneter Minze mittels heißem Wasser, so wie ich es einst bei einem Engländer sah und beobachte weitere 30 Jahre, wie die westliche Zivilisation die Schultern zuckt und Speichelblässchen auf der Zunge tanzen lässt.

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