@Gonzi Lesen Sie eigentlich die Artikel, auf die Sie hier verlinken um ihre verlogenen Behauptungen zu untermauern? Im Haaretz-Artikel steht nämlich eindeutig:
"Most of the Jewish public in Israel supports the establishment of an apartheid regime in Israel if it formally annexes the West Bank"
WENN Israel die Westbank annektieren WÜRDE, wären die Juden in diesem "1-Staaten-Lösungs-Staat" schnell in der Minderheit und müssten um ihre Existenz fürchten. Verständlich, das einem Apartheit in dem Fall als das kleinere Übel erscheint. Die Annexion der Westbank wäre das Ende Israels als jüdischer und demokratischer Staat, das wissen die allermeisten Israelis und lehnen deshalb eine Solche "Lösung" ab.
25.10.2012 17:10 Uhr
von Ute:
Ich denke, Gonzi hält den "Taz-Leser" weder für einen "schwulen Israeli" noch für die "Stimme der Demokratie".
Dafür habe ich Verständnis.
24.10.2012 23:22 Uhr
von taz-Leser:
@Gonzi „… man darf feststellen, hier schreiben Leute (oder einer zumindest), der behauptet schwul und Israeli zu sein …“
teilen Sie uns mit. Ja und?
Klar, „darf man“ das feststellen, um Ihre Frage zu beantworten und was genau wollen Sie uns nun dadurch mitteilen? Erträgt evtl. der Vielschreiber (4 Kommentare bisher allein in diesem Thread von ‚Gonzi’ womöglich keine anderen Schreiber neben sich, die noch dazu evtl. sogar andere Ansichten vertreten, als Experte Gonzi? :-) 1.) 24.10.2012 14:34 Uhr von Gonzi: "man darf feststellen, hier schreiben Leute (oder einer zumindest), der behauptet, schwul und Israeli zu sein …" --------- 2.) 23.10.2012 17:11 Uhr von Gonzi: "Vielleicht liegt das alles daran, weil man glaubt im Kampf um Palästina über die Gebärmutter verlieren zu müssen? ..." ---------- 3.) 23.10.2012 17:26 Uhr von Gonzi: "Die Jaffa-Orange wurde von den deutschen Templern als Exportschlager nach Deutschland exportiert und populär gemacht …" ---------- 4.) 24.10.2012 14:08 Uhr von Gonzi: @ Rainer David W. Früh "klingt irgendwie blöd" wie alles, was von Rainer David W. Früh und seinesgleichen kommt …"
24.10.2012 19:04 Uhr
von max:
@stimme der dämlichkeit: in der taz rumtrollen und dann über di haaretz herziehen (weil sie nicht recht genug ist), alles klar. warum gehst du nicht in dein pi-biotop zurück und nimmst deinen ganzen unangenehmen freunde hier mit?
zum artikel: ich war positiv überrascht, wie sehr sowohl der vorwurf des pinkwashing, als auch die gegenargumente gegen diesen vorwurf berücksichtigung finden. ich danke.
24.10.2012 15:50 Uhr
von Stimme der Demokratie:
@ gonzo: ...und was erst in der jungen Welt und der Jungen Freiheit über Israel steht. Und wenn man es nicht glaubt, dann kann man ja immernoch die Araber fragen. ... haaretz , schon klar.
24.10.2012 14:34 Uhr
von Gonzi:
man darf feststellen, hier schreiben Leute (oder einer zumindest), der behauptet, schwul und Israeli zu sein.
Kann man sich das ausdenken?
24.10.2012 14:08 Uhr
von Gonzi:
@ Rainer David W. Früh
"klingt irgendwie blöd"
wie alles, was von Rainer David W. Früh und seinesgleichen kommt.
Aber wie offen und tolerant ist denn ein Staat über den in haaretz erst gestern stand:
"Survey: Most Israeli Jews would support apartheid regime in Israel"
Das zu erörtern ist ihm und seinesgleichen dann doch etwas zu schwer, weswegen die üblichen Plattheiten dargeboten werden.
24.10.2012 07:59 Uhr
von mehrdad:
juden können es antisemiten eben nie recht machen. damals bei den nazis waren reiche juden ausbeuter und arme juden schmarotzer.
heute ist es genau so. würden juden homosexuelle schlecht behandeln, würde man sie angreifen und sind sie extrem tolerant, dann greift der ewige antisemit die juden auch an.
der antisemit stört sich nicht am tun oder lassen der juden/israels, sondern an deren existenz.
24.10.2012 01:18 Uhr
von Stimme der Demokratie:
Dieser Artikel sagt viel über die palästinensische Verlogenheit aus. Haneen Maikey ist in Israel in Sicherheit und hat unter den Israelis Rechte. Dennoch fühlt sie sich genervt, wenn Fragen nach dem Totalversagen ihrer Kultur kommen. Nein, da schimpft sie lieber über Israel. Gegen Israel wetternde Antisemiten unter dem Schutz von Juden - ein Mega-Witz. Aber die Israelis sind ja auch gemein: Die Demokratie und die Zivilisation, die Forschung und die Technik ... das machen die wohl alles nur, damit sie ihre Nachbarn bolsstellen und demütigen können? Und um ihre Menschenrechtsverletzungen zu kaschieren? Stelle ich mir amüsant vor: "Moische, halt dich ran und hol mal 'nen Nobelpreis. Wir wollen mal wieder die Araber unterdrücken. Dann fällt das nicht so auf."
23.10.2012 22:04 Uhr
von Uri:
Schöner Artikel, aber die Anführung des Zitats von Haneen Maikey hat mich gewundert. Der Anschlag auf die Tel Aviver Disko fand vor über drei Jahren statt. In dem Artikel klingt es so, als sei es kürzlich geschehen. Das ist kein seriöser Journalismus. Wenn die Autorin zwecks Ausgeglichenheit nach kritischen Stimmen sucht, dann soll sie sich auf die Suche nach Interviewpartnern machen und nicht auf 3 Jahre alte Zitate zurückgreifen.
23.10.2012 18:02 Uhr
von Rainer David W. Früh:
Stimmt, Gonzi, das klingt alles irgendwie blöd. So ähnlich wie "Gonzi-Intelligenz".
23.10.2012 17:33 Uhr
von schwuler Israeli:
„(…) Maikey ist die sich wiederholenden Fragen nach Verfolgung und Mord homosexueller Palästinenser leid. Die europäische Erfahrung ließe sich nicht so einfach auf den Kampf der Schwulen und Lesben in ihrer Gesellschaft übertragen …“
DOCH LASST SICH, denn Menschenrechte - und dazu gehören Schwulen- und Lesbenrechte ohne Zweifel - sind unveräußerlich und universell gültig; sie haben sich nirgends und niemals den sog. „religiösen oder kulturellen Eigenarten“ unterzuordnen. Vielmehr sind vorgebliche „Traditionen“ oder „religiöse Sichtweisen“ den Menschenrechten unterzuordnen, jedoch niemals umgekehrt!
Und daher ist der paranoide Vorwurf des angeblichen „Pinkwashing“ nichts anderes, als ein - erkennbar nur „in der Wolle gefärbter“ - Anti-Israelismus und teilweise sogar Antisemitismus.
Solange *schwule Palästinenser in den Palästinensergebieten von der palästinensischen „Regierung und Selbstverwaltung“ bzw. mit deren Billigung oder Duldung getötet, diskriminiert und in ihrer Menschenwürde massiv beeinträchtigt werden, ist jede Kritik von dort an Israel und seinen gesetzlich verankerten vielfachen **Rechten für Schwule und Lesben, wenn sie ausgerechnet aus dieser palästinensischen Hölle für schwule Männer kommt, nicht nur Anti-Israel-Propaganda, sondern auch hochgradig verlogen.
*Schwulsein in Palästina bedeutet kriminell zu sein http://agudah.israel-live.de/news/fluechtling.htm
**Die Rechte von Schwulen und Lesben in Israel http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=2196
23.10.2012 17:26 Uhr
von Gonzi:
Die Jaffa-Orange wurde von den deutschen Templern als Exportschlager nach Deutschland exportiert und populär gemacht.
Nur so als Hinweis.
Und wie hört sich das auch an "Tel-Aviv-Orange", "Herzlija Banane" oder "Netanjakartoffel"..
23.10.2012 17:11 Uhr
von Gonzi:
Vielleicht liegt das alles daran, weil man glaubt im Kampf um Palästina über die Gebärmutter verlieren zu müssen?
Man hört ja viele komische Argumente aus der israelischen Propagandaküche, auch den angeblichen Kampf, den die "Araber" mit Ei und Samen führen würden.
23.10.2012 15:21 Uhr
von Staatsbürger:
Die Situation in Israel ist nichts Besonderes. Wie auch in den USA und anderswo gibt es in Israel eine religiöse Rechte, die - siehe den Innenminster [!] Elie Yishai - durchaus mit homophoben Islamisten oder den frommen Orthodoxen in Russland vergleichbar ist. Für solche Leute gibt es Menschen 2. Klasse mit minderen oder gar keinen Rechten. Für Elie Yishai ist die gleichgeschlechtliche Liebe eine Seuche ("desease"). Darin ähnelt er seinen radikalislamischen Zwillingsbrüdern.
Tel Aviv wiederum hat einen sozialdemokratischen Bürgermeister, in den Gerichten Israels sitzt noch die alte säkulare Elite, die das Land einst aufgebaut hat. Von solchen Kräften geht natürlich ein Impuls für Bürger- und Menschenrechte aus, der von rechts eifrig bekämpft wird. Nicht nur für Lesben und Schwule.
Das sind leider übliche Vorgänge in demokratischen Staaten. Mit Pink Washing hat das nicht zu tun.
23.10.2012 15:18 Uhr
von sascha:
als polittunte aus berlin, ging es mir in tel aviv immer besser als in münchen, stuttgart oder gar in dortmund. in sachen konservative oder reaktionäre haltung gegenüber lgtb-leuten gucken wir doch mal nach bayern oder zu den statements von frau merkel, herrn beck und all den anderen "schwulenfreundlichen" heten, die uns hier das leben schwer machen. insofern liebe deutschen israel-kritiker, verschafft uns hier die selben rechte, wie in israel. dann können wir noch einmal über "pink-washing" diskutieren.
23.10.2012 14:46 Uhr
von Joe :
Hey, es ist Israel. Da MUSS es ja schlecht sein.
Darauf eine Jaffa-Orange.
23.10.2012 14:34 Uhr
von LupusB:
Ein Land betont seine Vorzüge um Touristen anzuziehen...ja und? Es steht den arabischen Staaten doch frei ihren Umgang mit Schwulen und Lesben ebenfalls in den Mittelpunkt von Kampagnen zu stellen, vielleicht kommen dann die Jungs von Kreuz.net zum interreligiösen Dialog. Das ganze erinnert mich an den Vorwurf an die iraelische Armee, das keine (!) Vergewaltigungen in den besetzen Gebieten vorkommen und daher Rassimus seitens der Soldaten diagnostiziert wurde...lächerlich, ärgerlich, dümmlich.
23.10.2012 14:28 Uhr
von anke:
Das Phänomen gibt es wahrscheinlich auf jedem einzelnen Schulhof dieser Welt: Die größten Rabauken umgeben sich immer mit denen, für die sonst kaum jemand was übrig hat. Mit den Dicken, den Dummen und den Schwächlichen zum Beispiel. Mit denen also, die mangels Gruppensolidarität die meiste Angst haben müssen vor der Bosheit der Gestörten. Gemeinsam profitiert man davon, dass mit geballter Gemeinheit viel zu erreichen ist. Vor allem auch bei jenen, die angeblich was geben auf vermeintliche Qualitäten wie Schönheit, Kraft oder Intelligenz - aus blanker Furcht, man könnte sie aus Versehen für nicht zugehörig genug halten.
Wer schon Angst hat, der braucht sie nicht erst zu erlernen, ein Umstand, der den Rabauken und ihren Stiefelleckern sehr zupass kommen dürfte, weil ihre pädagogisch-intellektuellen Fähigkeiten klar gegen Null tendieren. Wenn sich Schwule in Israel heute wehren gegen ihre Vereinnahmung durch die Regierung, zeigt das vor allem, dass sie an Selbstwertgefühl gewonnen haben. Wer quer liebt, braucht sich offenbar längst nicht mehr mit jedem Großmaul zusammentun aus Gründen der Daseinsvorsorge. Auch nicht in Israel. Ich finde, das kann als Fortschritt gar nicht hoch genug bewertet werden.
Dass es leider auch jetzt wieder Leute geben wird, die noch aus dem Fortschritt Kapital zu schlagen versuchen, liegt in der Natur der Sache. Rabauken gibt es schließlich überall, nicht bloß auf unseren Schulhöfen. Manche von ihnen sind sogar schwul und andere schon deutlich jenseits der Fünfzig. Für sie alle würde es höchste Zeit, erwachsen zu werden und auf die eigenen Beine zu kommen. Schade also, dass ihr feiger "Hofstaat" sie auch morgen noch daran hindern wird, aufrecht und frei zu gehen wie sich das für echte Menschen gehört.
23.10.2012 13:58 Uhr
von Stefan M. Weber:
Selbst die notorische Israelkritikerin Susanne Knaul kommt in diesem Artikel nicht umhin, festzustellen, dass hier "gegen Methoden, die in Barcelona, Amsterdam oder Paris völlig verständlich sind" gewütet wird. Das wäre schon alles und völlig ausreichend gewesen, was man zu diesem aufgebauschten Kokolores überhaupt noch zu sagen hätte. Leider hält sie sich nicht daran...
23.10.2012 13:58 Uhr
von Humboldt:
Ich kann nichts dafür, dass die Hamas Schwule lyncht und verfolgt und in Palästina auch ansonsten keine offenen Schwulenpartys stattfinden. Was will uns der Artikel und der Leserbrief denn eigentlich sagen? Das Israel einfach nicht positiv dargestellt werden darf, egal warum, weil in der Tat Israel eine beschämende Politik in den besetzten Gebiete verfolgt? Das hat aber nichts mit dem Thema zutun. Was für TAZ-Jubelpresse gäbe es denn, wenn es vergleichbare Freiheiten für Schwule und Lesben im Gazastreifen gäbe, trotz der Menschenrechtsverletzungen der dortigen Sicherheitsbehörden...
Ich kann mich mit meinen israelischen Freunden in Tel Aviv jedenfalls offen und frei bewegen! Fühle mich von der Öffentlichkeit akzeptiert und nicht nur erduldet. Danke Israel!!
23.10.2012 13:45 Uhr
von Merkwürdig:
Die Menschen sind so voller Haß, dass sie sich an nichts erfreuen können und überall nur das negative sehen. Ich finde das befremdlich. Aber man darf ja schon lange nicht mehr einfach Fakten aussprechen ohne sie ins PC Licht gerade zurücken und zu verwässern. Was für eine komisch verlogene Gesellschaft wir doch haben.
23.10.2012 12:59 Uhr
von R.J:
Das Zelebrieren einer angeblich liberal toleranten Haltung gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensformen, ist vielleicht auch Ausdruck der Abhängigkeit vom Wohlwollen aus dem Westen.
Sie könnte in ähnlicher Form durch die Darstellung geboten werden, man sei dort - im Gegensatz natürlich zu den anderen Staaten und Bevölkerungen und dies muss dann betont werden - besonders tierlieb, sei besonders ökologisch und in jeder Hinsicht humanitär gesinnt.
Dies würde dann die Rückzieher, Palästinenser seien doch keine Tiere, wie auch deren Beglücken durch abgekippten israelischen Müll und natürlich ihre Vertreibungen, Beraubungen und Herabwürdigen in verständlichen Licht erscheinen lassen.
Aber was heißt dabei „würde lassen“ ?
Tatsächlich läuft es so mit der Darstellung dieses Staates in der Propaganda gegen die Völker des Nahen-Ostens, gemeint sind damit jene Völker, die dort berechtigter Weise ihre Heimat haben. Das macht sie ja schließlich so unerträglich, für den Zionistenstaat und seine Unterstützer.
Leserkommentare
25.10.2012 19:43 Uhr
von jungle:
@Gonzi
Lesen Sie eigentlich die Artikel, auf die Sie hier verlinken um ihre verlogenen Behauptungen zu untermauern?
Im Haaretz-Artikel steht nämlich eindeutig:
"Most of the Jewish public in Israel supports the establishment of an apartheid regime in Israel if it formally annexes the West Bank"
WENN Israel die Westbank annektieren WÜRDE, wären die Juden in diesem "1-Staaten-Lösungs-Staat" schnell in der Minderheit und müssten um ihre Existenz fürchten. Verständlich, das einem Apartheit in dem Fall als das kleinere Übel erscheint. Die Annexion der Westbank wäre das Ende Israels als jüdischer und demokratischer Staat, das wissen die allermeisten Israelis und lehnen deshalb eine Solche "Lösung" ab.
25.10.2012 17:10 Uhr
von Ute:
Ich denke, Gonzi hält den "Taz-Leser" weder für einen "schwulen Israeli" noch für die "Stimme der Demokratie".
Dafür habe ich Verständnis.
24.10.2012 23:22 Uhr
von taz-Leser:
@Gonzi
„… man darf feststellen, hier schreiben Leute (oder einer zumindest), der behauptet schwul und Israeli zu sein …“
teilen Sie uns mit. Ja und?
Klar, „darf man“ das feststellen, um Ihre Frage zu beantworten und was genau wollen Sie uns nun dadurch mitteilen? Erträgt evtl. der Vielschreiber (4 Kommentare bisher allein in diesem Thread von ‚Gonzi’ womöglich keine anderen Schreiber neben sich, die noch dazu evtl. sogar andere Ansichten vertreten, als Experte Gonzi? :-)
1.)
24.10.2012 14:34 Uhr von Gonzi:
"man darf feststellen, hier schreiben Leute (oder einer zumindest), der behauptet, schwul und Israeli zu sein …"
---------
2.)
23.10.2012 17:11 Uhr von Gonzi:
"Vielleicht liegt das alles daran, weil man glaubt im Kampf um Palästina über die Gebärmutter verlieren zu müssen? ..."
----------
3.)
23.10.2012 17:26 Uhr von Gonzi:
"Die Jaffa-Orange wurde von den deutschen Templern als Exportschlager nach Deutschland exportiert und populär gemacht …"
----------
4.)
24.10.2012 14:08 Uhr von Gonzi:
@ Rainer David W. Früh
"klingt irgendwie blöd" wie alles, was von Rainer David W. Früh und seinesgleichen kommt …"
24.10.2012 19:04 Uhr
von max:
@stimme der dämlichkeit:
in der taz rumtrollen und dann über di haaretz herziehen (weil sie nicht recht genug ist), alles klar. warum gehst du nicht in dein pi-biotop zurück und nimmst deinen ganzen unangenehmen freunde hier mit?
zum artikel: ich war positiv überrascht, wie sehr sowohl der vorwurf des pinkwashing, als auch die gegenargumente gegen diesen vorwurf berücksichtigung finden. ich danke.
24.10.2012 15:50 Uhr
von Stimme der Demokratie:
@ gonzo: ...und was erst in der jungen Welt und der Jungen Freiheit über Israel steht. Und wenn man es nicht glaubt, dann kann man ja immernoch die Araber fragen.
... haaretz , schon klar.
24.10.2012 14:34 Uhr
von Gonzi:
man darf feststellen, hier schreiben Leute (oder einer zumindest), der behauptet, schwul und Israeli zu sein.
Kann man sich das ausdenken?
24.10.2012 14:08 Uhr
von Gonzi:
@ Rainer David W. Früh
"klingt irgendwie blöd"
wie alles, was von Rainer David W. Früh und seinesgleichen kommt.
Aber wie offen und tolerant ist denn ein Staat über den in haaretz erst gestern stand:
"Survey: Most Israeli Jews would support apartheid regime in Israel"
http://www.haaretz.com/news/national/survey-most-israeli-jews-would-support-apartheid-regime-in-israel.premium-1.471644
Das zu erörtern ist ihm und seinesgleichen dann doch etwas zu schwer, weswegen die üblichen Plattheiten dargeboten werden.
24.10.2012 07:59 Uhr
von mehrdad:
juden können es antisemiten eben nie recht machen. damals bei den nazis waren reiche juden ausbeuter und arme juden schmarotzer.
heute ist es genau so. würden juden homosexuelle schlecht behandeln, würde man sie angreifen und sind sie extrem tolerant, dann greift der ewige antisemit die juden auch an.
der antisemit stört sich nicht am tun oder lassen der juden/israels, sondern an deren existenz.
24.10.2012 01:18 Uhr
von Stimme der Demokratie:
Dieser Artikel sagt viel über die palästinensische Verlogenheit aus. Haneen Maikey ist in Israel in Sicherheit und hat unter den Israelis Rechte. Dennoch fühlt sie sich genervt, wenn Fragen nach dem Totalversagen ihrer Kultur kommen. Nein, da schimpft sie lieber über Israel. Gegen Israel wetternde Antisemiten unter dem Schutz von Juden - ein Mega-Witz.
Aber die Israelis sind ja auch gemein: Die Demokratie und die Zivilisation, die Forschung und die Technik ... das machen die wohl alles nur, damit sie ihre Nachbarn bolsstellen und demütigen können? Und um ihre Menschenrechtsverletzungen zu kaschieren?
Stelle ich mir amüsant vor: "Moische, halt dich ran und hol mal 'nen Nobelpreis. Wir wollen mal wieder die Araber unterdrücken. Dann fällt das nicht so auf."
23.10.2012 22:04 Uhr
von Uri:
Schöner Artikel, aber die Anführung des Zitats von Haneen Maikey hat mich gewundert. Der Anschlag auf die Tel Aviver Disko fand vor über drei Jahren statt. In dem Artikel klingt es so, als sei es kürzlich geschehen. Das ist kein seriöser Journalismus. Wenn die Autorin zwecks Ausgeglichenheit nach kritischen Stimmen sucht, dann soll sie sich auf die Suche nach Interviewpartnern machen und nicht auf 3 Jahre alte Zitate zurückgreifen.
23.10.2012 18:02 Uhr
von Rainer David W. Früh:
Stimmt, Gonzi, das klingt alles irgendwie blöd. So ähnlich wie "Gonzi-Intelligenz".
23.10.2012 17:33 Uhr
von schwuler Israeli:
„(…) Maikey ist die sich wiederholenden Fragen nach Verfolgung und Mord homosexueller Palästinenser leid. Die europäische Erfahrung ließe sich nicht so einfach auf den Kampf der Schwulen und Lesben in ihrer Gesellschaft übertragen …“
DOCH LASST SICH, denn Menschenrechte - und dazu gehören Schwulen- und Lesbenrechte ohne Zweifel - sind unveräußerlich und universell gültig; sie haben sich nirgends und niemals den sog. „religiösen oder kulturellen Eigenarten“ unterzuordnen. Vielmehr sind vorgebliche „Traditionen“ oder „religiöse Sichtweisen“ den Menschenrechten unterzuordnen, jedoch niemals umgekehrt!
Und daher ist der paranoide Vorwurf des angeblichen „Pinkwashing“ nichts anderes, als ein - erkennbar nur „in der Wolle gefärbter“ - Anti-Israelismus und teilweise sogar Antisemitismus.
Solange *schwule Palästinenser in den Palästinensergebieten von der palästinensischen „Regierung und Selbstverwaltung“ bzw. mit deren Billigung oder Duldung getötet, diskriminiert und in ihrer Menschenwürde massiv beeinträchtigt werden, ist jede Kritik von dort an Israel und seinen gesetzlich verankerten vielfachen **Rechten für Schwule und Lesben, wenn sie ausgerechnet aus dieser palästinensischen Hölle für schwule Männer kommt, nicht nur Anti-Israel-Propaganda, sondern auch hochgradig verlogen.
*Schwulsein in Palästina bedeutet kriminell zu sein
http://agudah.israel-live.de/news/fluechtling.htm
**Die Rechte von Schwulen und Lesben in Israel
http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=2196
23.10.2012 17:26 Uhr
von Gonzi:
Die Jaffa-Orange wurde von den deutschen Templern als Exportschlager nach Deutschland exportiert und populär gemacht.
Nur so als Hinweis.
Und wie hört sich das auch an "Tel-Aviv-Orange", "Herzlija Banane" oder "Netanjakartoffel"..
23.10.2012 17:11 Uhr
von Gonzi:
Vielleicht liegt das alles daran, weil man glaubt im Kampf um Palästina über die Gebärmutter verlieren zu müssen?
Man hört ja viele komische Argumente aus der israelischen Propagandaküche, auch den angeblichen Kampf, den die "Araber" mit Ei und Samen führen würden.
23.10.2012 15:21 Uhr
von Staatsbürger:
Die Situation in Israel ist nichts Besonderes. Wie auch in den USA und anderswo gibt es in Israel eine religiöse Rechte, die - siehe den Innenminster [!] Elie Yishai - durchaus mit homophoben Islamisten oder den frommen Orthodoxen in Russland vergleichbar ist. Für solche Leute gibt es Menschen 2. Klasse mit minderen oder gar keinen Rechten. Für Elie Yishai ist die gleichgeschlechtliche Liebe eine Seuche ("desease"). Darin ähnelt er seinen radikalislamischen Zwillingsbrüdern.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3659789,00.html
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3219924,00.html
Tel Aviv wiederum hat einen sozialdemokratischen Bürgermeister, in den Gerichten Israels sitzt noch die alte säkulare Elite, die das Land einst aufgebaut hat. Von solchen Kräften geht natürlich ein Impuls für Bürger- und Menschenrechte aus, der von rechts eifrig bekämpft wird. Nicht nur für Lesben und Schwule.
Das sind leider übliche Vorgänge in demokratischen Staaten. Mit Pink Washing hat das nicht zu tun.
23.10.2012 15:18 Uhr
von sascha:
als polittunte aus berlin, ging es mir in tel aviv immer besser als in münchen, stuttgart oder gar in dortmund. in sachen konservative oder reaktionäre haltung gegenüber lgtb-leuten gucken wir doch mal nach bayern oder zu den statements von frau merkel, herrn beck und all den anderen "schwulenfreundlichen" heten, die uns hier das leben schwer machen. insofern liebe deutschen israel-kritiker, verschafft uns hier die selben rechte, wie in israel. dann können wir noch einmal über "pink-washing" diskutieren.
23.10.2012 14:46 Uhr
von Joe :
Hey, es ist Israel. Da MUSS es ja schlecht sein.
Darauf eine Jaffa-Orange.
23.10.2012 14:34 Uhr
von LupusB:
Ein Land betont seine Vorzüge um Touristen anzuziehen...ja und? Es steht den arabischen Staaten doch frei ihren Umgang mit Schwulen und Lesben ebenfalls in den Mittelpunkt von Kampagnen zu stellen, vielleicht kommen dann die Jungs von Kreuz.net zum interreligiösen Dialog. Das ganze erinnert mich an den Vorwurf an die iraelische Armee, das keine (!) Vergewaltigungen in den besetzen Gebieten vorkommen und daher Rassimus seitens der Soldaten diagnostiziert wurde...lächerlich, ärgerlich, dümmlich.
23.10.2012 14:28 Uhr
von anke:
Das Phänomen gibt es wahrscheinlich auf jedem einzelnen Schulhof dieser Welt: Die größten Rabauken umgeben sich immer mit denen, für die sonst kaum jemand was übrig hat. Mit den Dicken, den Dummen und den Schwächlichen zum Beispiel. Mit denen also, die mangels Gruppensolidarität die meiste Angst haben müssen vor der Bosheit der Gestörten. Gemeinsam profitiert man davon, dass mit geballter Gemeinheit viel zu erreichen ist. Vor allem auch bei jenen, die angeblich was geben auf vermeintliche Qualitäten wie Schönheit, Kraft oder Intelligenz - aus blanker Furcht, man könnte sie aus Versehen für nicht zugehörig genug halten.
Wer schon Angst hat, der braucht sie nicht erst zu erlernen, ein Umstand, der den Rabauken und ihren Stiefelleckern sehr zupass kommen dürfte, weil ihre pädagogisch-intellektuellen Fähigkeiten klar gegen Null tendieren. Wenn sich Schwule in Israel heute wehren gegen ihre Vereinnahmung durch die Regierung, zeigt das vor allem, dass sie an Selbstwertgefühl gewonnen haben. Wer quer liebt, braucht sich offenbar längst nicht mehr mit jedem Großmaul zusammentun aus Gründen der Daseinsvorsorge. Auch nicht in Israel. Ich finde, das kann als Fortschritt gar nicht hoch genug bewertet werden.
Dass es leider auch jetzt wieder Leute geben wird, die noch aus dem Fortschritt Kapital zu schlagen versuchen, liegt in der Natur der Sache. Rabauken gibt es schließlich überall, nicht bloß auf unseren Schulhöfen. Manche von ihnen sind sogar schwul und andere schon deutlich jenseits der Fünfzig. Für sie alle würde es höchste Zeit, erwachsen zu werden und auf die eigenen Beine zu kommen. Schade also, dass ihr feiger "Hofstaat" sie auch morgen noch daran hindern wird, aufrecht und frei zu gehen wie sich das für echte Menschen gehört.
23.10.2012 13:58 Uhr
von Stefan M. Weber:
Selbst die notorische Israelkritikerin Susanne Knaul kommt in diesem Artikel nicht umhin, festzustellen, dass hier "gegen Methoden, die in Barcelona, Amsterdam oder Paris völlig verständlich sind" gewütet wird. Das wäre schon alles und völlig ausreichend gewesen, was man zu diesem aufgebauschten Kokolores überhaupt noch zu sagen hätte. Leider hält sie sich nicht daran...
23.10.2012 13:58 Uhr
von Humboldt:
Ich kann nichts dafür, dass die Hamas Schwule lyncht und verfolgt und in Palästina auch ansonsten keine offenen Schwulenpartys stattfinden. Was will uns der Artikel und der Leserbrief denn eigentlich sagen? Das Israel einfach nicht positiv dargestellt werden darf, egal warum, weil in der Tat Israel eine beschämende Politik in den besetzten Gebiete verfolgt? Das hat aber nichts mit dem Thema zutun. Was für TAZ-Jubelpresse gäbe es denn, wenn es vergleichbare Freiheiten für Schwule und Lesben im Gazastreifen gäbe, trotz der Menschenrechtsverletzungen der dortigen Sicherheitsbehörden...
Ich kann mich mit meinen israelischen Freunden in Tel Aviv jedenfalls offen und frei bewegen! Fühle mich von der Öffentlichkeit akzeptiert und nicht nur erduldet. Danke Israel!!
23.10.2012 13:45 Uhr
von Merkwürdig:
Die Menschen sind so voller Haß, dass sie sich an nichts erfreuen können und überall nur das negative sehen.
Ich finde das befremdlich.
Aber man darf ja schon lange nicht mehr einfach Fakten aussprechen ohne sie ins PC Licht gerade zurücken und zu verwässern.
Was für eine komisch verlogene Gesellschaft wir doch haben.
23.10.2012 12:59 Uhr
von R.J:
Das Zelebrieren einer angeblich liberal toleranten Haltung gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensformen, ist vielleicht auch Ausdruck der Abhängigkeit vom Wohlwollen aus dem Westen.
Sie könnte in ähnlicher Form durch die Darstellung geboten werden, man sei dort - im Gegensatz natürlich zu den anderen Staaten und Bevölkerungen und dies muss dann betont werden - besonders tierlieb, sei besonders ökologisch und in jeder Hinsicht humanitär gesinnt.
Dies würde dann die Rückzieher, Palästinenser seien doch keine Tiere, wie auch deren Beglücken durch abgekippten israelischen Müll und natürlich ihre Vertreibungen, Beraubungen und Herabwürdigen in verständlichen Licht erscheinen lassen.
Aber was heißt dabei „würde lassen“ ?
Tatsächlich läuft es so mit der Darstellung dieses Staates in der Propaganda gegen die Völker des Nahen-Ostens, gemeint sind damit jene Völker, die dort berechtigter Weise ihre Heimat haben.
Das macht sie ja schließlich so unerträglich, für den Zionistenstaat und seine Unterstützer.