Was haben wir 2016 gemacht?

Zahlen und Fakten

Unsere Projekte und Spenden in 2016.

Dank zahlreicher SpenderInnen konnte die taz Panter Stiftung im Jahr 2016 insgesamt 16 Projekte durchführen und finanzieren. Darunter waren z. B. vier neue Projekte:

Asien: 2016 haben wir erstmals einen Workshop mit JournalistInnen aus verschiedenen asiatischen Ländern durchgeführt. Zu Gast waren JournalistInnen aus Myanmar, Thailand und Kambodscha. Den KollegInnen haben wir die Chance gegeben, unsere Medienlandschaft mit unabhängigem Journalismus und demokratischen Institutionen kennenzulernen.

Refugium: Das Auszeit-Stipendium der taz Panter Stiftung ist ein Kooperationsprojekt mit Reporter ohne Grenzen. Wir haben 2016 das Programm erweitert und zwei JournalistInnen aus Kriegs- und Krisengebieten eingeladen. Die KollegInnen erhalten Zuflucht und Ruhe für einen Zeitraum von ein bis zu drei Monaten in Berlin. Diese Projekt wird vom Kuratoriumsmitglied Andreas Lorenz betreut.

30 Jahre Tschernobyl: In 2016 jährte sich der Jahrestag zum Reaktor-Unglück im ukrainischen Tschernobyl zum 30. Mal. Wir haben junge ukrainische und deutsche Journalistinnen nach Berlin eingeladen, um ihre Sichtweise auf das Unglück, die Folgen und den heutigen Umgang damit auf vier Sonderseiten in der taz zu schildern. 

Osteuropa: 2016 führten wir erstmals einen Osteuropa-Workshop durch, der in Berlin und Tiflis stattgefunden hat. Wir haben 15 junge JournalistInnen aus Belarus, Russland, Georgien, Aserbaidschan, der Ukraine und anderen Ländern eingeladen, um den Dialog und die Verständigung unter den TeilnehmerInnen aus den teilweise verfeindeten Ländern anzustoßen.

Neben den neuen Projekten haben wir unsere bisherigen Aktivitäten jedoch nicht aus den Augen verloren. Wir haben 2016 außerdem den Panter Preis verliehen, einen monatlichen Mittwochsclub moderiert, zwei Volontäre unterstützt, einen Workshop für kubanische JournalistInnen angeboten, zwei NGO-Medientrainings und drei taz Panter Workshops durchgeführt.

Im Jahr 2016 hat die taz Panter Stiftung insgesamt 166.259 € an Spenden erhalten. Vielen Dank an alle SpenderInnen, die diese Summe zusammengetragen haben! Durch Ihre Spenden konnten wir alle geplanten Projekte durchführen und somit kritischen Journalismus weiter fördern. Die überwiegende Mehrzahl der SpenderInnen unterstützten ganz allgemein unsere Projekte. Einige SpenderInnen spendeten konkret für bestimmte Projekte wie den Kubaworkshop oder das Refugium-Programm.

Durch die Erweiterung der internationalen Projekte konnte die Stiftung auch einen Zuwachs bei Zuwendungen von Kooperationspartnern wie z. B. dem Auswärtigen Amt verzeichnen. Die Fördersumme stieg 2016 auf 114.000 € an.

Ein weiteres wichtiges finanzielles Standbein der Stiftung sind die Zinserträge aus dem Stiftungskapital. Hier fließen jährlich ca. 66.000 € an die Stiftung. Nicht zu vergessen sind 20.000 € Sponsorengelder für die Ausrichtung des taz Panter Preises und die zahlreichen GenossInnen, die sich für ihre Einlage in die taz Genossenschaft anstatt einer Prämie für eine Spende von jeweils 25 € an die Stiftung entschieden haben. Hier kam eine Summe von 7.675 € zusammen.

Zusammen sind das rund 374.000 €, die wir für die Arbeit der Stiftung einsetzen können. Ihre Spenden werden direkt für unsere Projekte verwendet aber natürlich fallen Kosten für die Verwaltung und das Personal an, um alle Projekte auch realisieren zu können. Mehr als 72 Prozent der Gesamteinnahmen der Stiftung werden konkret für unsere Projekte verwendet. 12 Prozent werden für Löhne aufgewendet und 16 Prozent für die Verwaltung.

Mehr als 3.500 StifterInnen haben bis heute mit kleineren und größeren Geldbeträgen das Stiftungskapital der taz Panter Stiftung auf derzeit 1,4 Millionen Euro anwachsen lassen. Etwa 100.000 Euro werden jährlich gespendet. Tendenz: steigend.

2017 – jede Spende zählt

Unsere Pläne 2017 in Zahlen: Alles ist uns gleich wichtig, nicht alles ist gleich teuer, aber für alles brauchen wir Spenden, um es zu finanieren.

Im Jahr 2017 wird die taz Panter Stiftung etwa 370.000 Euro benötigen, um alle geplanten Projekte umzusetzen. Neben den Zinserträgen aus dem Stiftungskapital, den Sponsoren einzelner Projekte und der finanziellen Unterstützung durch Kooperationspartner sind wir auch in diesem Jahr auf etwa 100.000 Euro Spenden angewiesen.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung in 2017, kein Beitrag ist zu klein, keiner zu groß. Auch hier gilt: Jeder Euro ist uns gleich wichtig!