• 10.05.2012

Wibke Bruhns über Deutschland und Israel

„Bild dir bloß nicht zu viel ein“

Für Wibke Bruhns war Willy Brandt eine Hoffnung, Grass ist für sie ein alter eitler Herr, und ihr eigenes Alter empfindet sie als vierte Jahreszeit.von Cigdem Akyol / Gaby Sohl

  • 15.05.2012 15:44 Uhr

    von Saab:

    Was macht A.Merkel denn für einen hervorragenden Job?
    Habe ich etwas verpasst? Mein Gott, die Propaganda für Frau Merkel ist langsam wirklich nicht mehr zu ertragen. Dies müsste eigentlich auch dem dümmsten Michel aufallen!Werden diese Leute für Ihre Aussagen eigentlich von irgendwem bezahlt?Diese Vermutung ist doch nicht mehr von der Hand zu weisen!

  • 15.05.2012 14:40 Uhr

    von ÖkoNom:

    Frau Merkel macht einen hervorragenden Job!? Da hätte man von Frau Bruns doch schon gewusst was damit gemeint ist: etwa die "Lösung" der Banken/ Finanzkrise auf kosten der Bürger?

  • 13.05.2012 09:01 Uhr

    von I.Q :

    Was Israel anbetrifft, tut diese Dame geradezu naiv.

    Soll sie sagen, Grass habe sich geirrt, weil das Angriffsgetöse der Kolonisten nur der Ablenkung von der fortgesetzten Siedlungspolitik dient,
    den Iran angreifen werden die Feiglinge nur, wenn die USA es zulassen und bezahlen.

    Die Grass ´Äußerungen als Produkt nicht geehrter Eitelkeit hinzustellen, ist die Dummheit einer bürgerlichen Reaktionärin, die man als angepasste in Erinnerung behalten wird.

  • 11.05.2012 09:46 Uhr

    von Karl K :

    "Bild dir bloß nicht zu viel ein“

    Tja, nicht so einfach wie sie selbst sagt.

    "Und das Gerücht mit Brandt konnte ich erst vor Kurzem endgültig ausräumen. Ich war nicht mit ihm im Bett. Punkt. Wie auch? Er hat mich nie gefragt. "

    Wie man/frau solchenfalls ein Gerücht über eine behauptete Nichttatsache zwischen Fraz und Mann endgültig ausräumt, dieses Rätsel wird Wiebke Bruhns zwingend logisch mit ins Grab nehmen.

    Als eher indirekten Beweis mag gelten: Willy hatte nicht nur eine schlechte Menschenkenntnis ( Hans Mayer zu: Momper/Grass,, vor allem Guillaume), sondern vor allem eine eklatante Schwäche für eher junges Gemüse.

    Und seinen Wahlkampfzug ( ein paar Jahre früher hätte man wenigstens die DB wg Kuppelei belangen können).
    So konnte eine deutlich jüngere Journalistin als Wiebke Bruhns - immer noch schwer angefressen - berichten, wie ihr Willy als Zuggast ( " Jugend für Willy") in finaler Umsetzung der nicht geglaubten Vorwarnungen Minuten nach Platzeinnahme an die Wäsche ging.

    Egal. Zur Zierde ihres Grabsteins? - wie wär's mit :
    " Bis gleich "?

    @von Franzi:
    Ja, naiv trifft's wohl. Halberstadt ist auch bei so einem bunten Leben nicht zu unterschätzen.
    Andererseits schildert sie das eigene Erleben in Israel ungeschminkt und
    das trägt ihre Einschätzung.

    @von Chris:
    Sie beschreibt Günni el GraSS schnörkellos trocken:,politischer Plattkopf
    ( Alfred Andersch), hemmungsloser Ranwanzer mit leicht grôßenwahnsinniger Attitude ( wie auch Axel Springer via Moskau).
    Räumt - zum wiederholten Male - seine unsinnigen Behauptungen auf.

    Ein Persilschein für die Politik des israelischen Staates ist das erkennbar nicht. Punkt


  • 10.05.2012 17:12 Uhr

    von Franzi:

    Was soll Wibke Bruhns auch anderes sagen? Setzt sie sich doch sonst den Vorwurf aus, jahrelang geschwiegen zu haben...

    Wie unkritisch mit Israel umgegangen wird, konnte man auch sehr schön an der Causa >Gilat Shalit< beobachten. Ständig wurde damals über den "einen" israelischen Soldaten in Gefängenschaft berichtet. Das aber zur gleichen Zeit 10.000 Palästinenser, darunter 800 Jugendliche, teilweise seit Jahrzehnten in israelischer Gefangenschaft saßen, wurde nicht erwähnt. So viel zum Thema kritischer Journalismus...

  • 10.05.2012 17:06 Uhr

    von Chris:

    Auch wenn Israel permanent UN-Konventionen und das Völkerrecht bricht, wird mit allen Mitteln versucht Kritiker mundtot zu machen. Es ist einfach nicht erwünscht, dass dieser Staat genauso behandelt wird wie andere Staaten auch. Günter Grass hat kein schönes Gedicht geschrieben, inhaltlich aber mit jeder Zeile Recht. Schon erschreckend wie beleidigend und einseitig mit ihm umgegangen wird. Die Medien scheinen ihren Auftrag nicht in der Information zu sehen, sondern in der Meinungsmache. Schade.

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